Guten Morgen Sinnoh, tut mir leid wegen der extralangen Geschichte.
Name: Saria Alexandria, generell aber nur kurz Sari
Geschlecht: ♀
Alter: 22
Aussehen: Saria ist etwa 1,84 groß. Sie hat hüftlange, glatte, blaue Haare die sie vorne in einem Pony mit einer Teilung trägt. Ihre Statur ist nicht flach oder sonderlich sportlich, aber ihre Kurven sind nur leicht über dem Durchschnitt. Sie hat sehr lange Beine, sonst sticht nichts besonders hervor. Obwohl sie sehr dünne Arme hat, kann sie mit diesen doch einiges an Kraft aufbringen. Sie bewegt sich bestimmend und kräftig, kann aber auch sehr weiblich und verführerisch auftreten.
Ihre Schuhwahl fällt oft auf Stiefel, fast immer aber auf Schuhe mit Absätzen. Sie trägt generell mehrschichtige Klamotten damit sie in jeder Situation gewappnet ist. Röcke und Kleider verabscheut sie und trägt sie nur wenn sie muss. Schmuck trägt sie nur in Maßen, wenn dann nichts mit Perlen oder glänzendem Schnickschnack.
Eigenschaften: Was sie nicht interessiert, das existiert primär gar nicht in ihrer Welt. Sie geht nur ihren eigenen Interessen nach und lässt sich schon gar nicht mit Menschen ein die ihr keinen Profit bringen könnten. Sie ist eiskalt wenn es um ihr eigenes Wohl geht. Wer sich ihr in den Weg stellt wird irgendwie beseitigt. Auf Freunde legt sie keinen Wert, sie hat nur Verbündete die ihr Ziel teilen. Wenn es um Pokémon geht ist es ähnlich. Mit schwachen will sie nichts anfangen. Sie kümmert sich um die starken und will nur solche, die ihr würdig erscheinen. Solche die ihr unterliegen ignoriert sie. Sonst ist sie ihrer Kraft und Intelligenz oder generell ihren Eigenschaften nach, sehr reserviert. Sie gibt sich nicht gerne preis.
Ihre Meinung lässt sie jeden spüren, egal ob jung oder alt. Sie hat nur vor wenigen Respekt und vor noch weniger Furcht. Sie teste ihre Grenzen aus und gibt sich nicht zufrieden damit unterlegen zu sein, sie will an die Spitze. Man könnte sagen sie hat eine besessene und verrückte Seite an ihr die sie ihre Reserviertheit und überhobene Ignoranz vergessen lässt.
Geschichte: Geboren wurde Saria Alexandria-Conchess in Metarost. Ihre Eltern waren Geschäftsleute die einen aufstrebenden Betrieb führten der bald mit der Devon Cooperation zusammenarbeiten sollte. Ihre Mutter nahm sich nach ihrer Geburt einiges mehr an Zeit, als andere aus der Familie als nötig empfunden. Nach keinem ganzen Jahr gab es die ersten Anzeichen in der Firma, die durch das Fehlen ihrer Mutter auftraten. Diese Änderungen in den Zahlen waren aber so gering, dass sie keiner wirklich beachtete. Je mehr sie zu einem kleinen Kind heranwuchs, desto schlechter ging es der Firma. Der Vertrag mit der Devon Cooperation platze kurz nach ihrem 2. Geburtstag, da die probeweise Zusammenarbeit aufgrund von Zeitproblemen nicht funktionierte.
Ein Streit entbrannte zwischen ihren Eltern. Der Vater beschuldigte die Mutter, sie sei daran Schuld, dass die Firma den Bach heruntergehen würde. Letztendlich gab er sogar Saria die Schuld daran. Die Mutter, tief verletzt durch diese Worte, reichte die Scheidung bei ihrem Anwalt ein und reiste noch in der selben Nacht mit klein Saria ab. Eine Freundin weiter im Norden nahm sie auf. Saria bekam noch weitere male mit, wie sich ihre Eltern stritten. Erst als sie fast 4 war, brach der Kontakt zwischen ihren Eltern endgültig ab.
Obwohl ihre Mutter mehr Zeit haben wollte für ihre Tochter, bekam sie diese nach der Abreise nicht. Sie musste sich um viel kümmern, die Existenz der beiden, die Scheidung, ihren Teil der Firma. Saria war oft allein. Die Freundin ihrer Mutter war selber Feldforscherin und deshalb oft nicht zuhause. Zudem zogen sie bald nachdem sie Zuflucht gesucht hatten in ein eigenes kleines Haus. Saria begann ihre Zeit damit zu vertreiben, dass sie Bücher las über Pokémon. Ihre Eltern hatten selbst keine und fanden sie auch nicht sinnvoll. Sie war also sehr früh dafür begeistert und wollte gerne selber eines haben. Sie träumte als Kind davon einmal das stärkste Pokémon der Welt zu besitzen. Sie hatte diesen Eifer von ihren Eltern sowohl geerbt als auch vermittelt bekommen.
Mit 4 ging ihre Mutter mit ihr auf die Hochzeit des Bruders der Frau, die sie aufgenommen hatte. Auf der Hochzeit waren einige Pokémon. Ihre Mutter versuchte sie zwar von diesen fernzuhalten, sie hatte Angst vor ihnen, da sie etwas größer waren, aber bald war sie selber durch einen jungen Mann abgelenkt, so dass Saria zum ersten Mal in direkten Kontakt mit Pokémon kam. Dies war ihr schönster Tag in ihrem Leben bis zu dem Zeitpunkt. Die Braut war schon auf der Hochzeit schwanger gewesen und bekam kurz danach eine Tochter, Funibia.
Der junge Mann, den ihre Mutter auf der Hochzeit kennengelernt hatte, verbrachte schon bald mehr Zeit im Haus von Saria und ihrer Mutter. Sie fand dies nicht gut und gedachte auch nicht, diesem Fremden ihre Abneigung gegenüber zu verbergen. Schnell musste sie es jedoch akzeptieren, dass dieser ihr unangenehme Mann der neue Freund ihrer Mutter war. Er war genau so gegen Pokémon wie diese selbst und so schwanden Sarias Aussichten auf ein eigenes Pokémon weiterhin. Sie begann mehr Zeit bei der Freundin der Familie zu verbringen, immer wenn diese zuhause war. Auch nach der Schule blieb sie manchmal länger, um nicht nach Hause zu müssen. Wenn sie keine andere Wahl hatte, verkroch sie sich hinter Büchern oder im Garten um wilde Pokémon zu beobachten. Selten kam jedoch eins an ihr Haus. Um es war ein hoher Zaun gespannt.
Zusammen mit der Freundin der Familie besuchte sie auch öfter den Bruder von dieser, mitsamt Frau und Kind. Saria machte so früh die Bekanntschaft mit Funibia und wurde die erste und lange beste Freundin der heranwachsenden. Funibia's Eltern waren, anders als ihre eigenen, vollkommen für Pokémon. Ihr Vater war selbst ein Forscher und ihre Mutter fand auch Gefallen an diesen wundervollen Kreaturen. Saria hatte so die Möglichkeit mit der kleinen Funibia und ihrer Mutter Pokémon im freien zu Beobachten. Die beiden Freundinnen taten dies häufig, auch als sie älter wurden. Die Besuche wurden bald regelmäßig, fast täglich. Ihre eigene Mutter stritt sich ein oder zweimal mit ihr darüber, dass sie nie zuhause war. Der Konflikt endete aber jedesmal in den Beschwichtigungen des Freundes und endete ohne Schlussargument. Man kann sagen, dass sie von ihrer eigenen Mutter zeimlich vernachlässigt wurde. Allerdings war es auch die Hilflosigkeit dieser, die nicht wusste, wie sie ihre Tochter erreichen sollte.
Ein ganz besonderer Tag war es für sowohl Sari, die inzwischen oft von ihren Freunden bei diesem Spitznamen gerufen wurde, als auch für Funibia, als der Vater dieser ein Pokémon von seiner Arbeit mit nach Hause brachte. Die beiden Mädchen ließen das kleine den ganzen Nachmittag und Abend nicht in ruhe und spielten damit ununterbrochen. Bald brachte der Vater immer wieder Pokémon mit, damit beide den Umgang auch lernen konnten. Sari war gut und freundlich immer in der Familie willkommen und aufgenommen. Es dauerte nicht lange bis beide anfingen mit den Pokémon im Garten der Familie richtig zu trainieren, oder auch nur aus Spaß gegen Gräser zu kämpfen.
Nun war es so, dass Sari schon immer einer ehrgeizige Person gewesen war. Sie sah mit an wie die um einiges jüngere Funibia mit 5 schon so viel Erfahrung mit Pokémon hatte, sie aber hingegen nicht so recht hinterher kam. Funibia hatte jeden Tag die Pokémon zuhause, Sari konnte sie nur auf ihren Besuchen sehen und mit ihnen Spielen. Diese Konkurrenz hielt sich aber lange in Grenzen, bis Funibia mit 6 ihr erstes eigenes Pokémon von ihrem Vater bekam. Sari musste mit ansehen, wie das kleine Mädchen jeden Tag mehr trainierte und mehr lernte, während sie, trotz der vielen Bücher,
nicht so viel konnte. Sie wusste, ihre Eltern würden ihr nie im Leben ein eigenes Pokémon erlauben, das hatte sie schon mehrmals versucht mit Bitten und Betteln. Eine andere Lösung musste also her. Die Freundin der Familie bekam diese Geschichte mit und schaffte es ihr heimlich ein kleines Pokémon zu holen, dass aber immer bei dieser blieb. Sari musste dies ein Geheimnis vor ihren Eltern halten. So verbrachte sie von da an viele Wochen jeden Tag im Garten der „Tante“, egal bei welchem Wetter. Das Pokémon war kein besonderes, ein Pandir wie man sie in der Gegend über dem Schlotberg häufig fand, aber es war Sari's ganzer Stolz.
In ihrem Eifer trainierte sie immer hart und forderte eines Tages auch Funibia heraus, um zu beweisen, dass sie mehr konnte aufgrund ihres Wissens und Alters. Sie verlor den Kampf, auch wenn er nicht kurz war. Während Funibia sie tröstete und sich dabei um beide Pokémon kümmerte und sie lobte, war Sari sehr traurig darüber und verstand es nicht. Sie konnte und wusste doch alles, was sie musste, sie hatte auch mindestens so viel trainiert wie Funibia. Zunächst wurde sie noch neidische auf Funibia, da diese täglich den uneingeschränkten Umgang mit den Pokémon hatte.
Kurz danach wagte sie etwas und brachte ihr Pokémon einfach mit nach Hause. Ihre Mutter, in keiner guten Verfassung, da ihr Freund sie zuvor verlassen hatte und sie mit ihrem kleinen Geschäft wieder tiefrote zahlen schrieb, war außer sich und in ihrer Verzweiflung und Wut und Trauer schlug sie zu, nicht Sari, aber das Pokémon. Dies brachte Sari zu einem so fürchterlichem Wutanfall, dass sie auf ihr Zimmer stürmte, ihr Pokémon aber unten liegen blieb. Ihre Mutter war es die sich zunächst selbst beruhigte, dann, mit der Hilfe von Saris „Tante“ sammelte und die beiden sich gemeinsam um das Pokémon kümmerten. Dieses hatte aber nun ziemliche Angst vor den großen Menschen.
Sari beruhigte sich auch nach mehreren Stunden. Sie kam nach unten und sah dort ihre Mutter und Tante und ihr Pokémon. Sie blieb eine Weile im Türrahmen, bevor sie zu den dreien ging. Ihre Mutter und sie vertrugen sich und sie erlaubte ihr sogar die Pokémon, wenn sie versprach mehr zuhause zu sein und ihr zu helfen. Das Pandir hatte zwar keine große Angst vor Sari, aber es traute ihr nicht mehr so recht, da sie es vernachlässigt hatte.
Nach einem Jahr Arbeit an der Beziehung mit ihrer Mutter und dem normalen Gang ihres Lebens und noch mehr Lernen und trainieren, forderte sie Funibia wieder heraus. Sie verlor ein weiteres Mal. Beim Training war sie nicht auf das fehlende Vertrauen eingegangen, sondern hatte sich nur um das stärker werden konzentriert, weil sie so ehrgeizig war. Sie lies das Training danach sein und gab das Pokémon wieder zu ihrer Tante. Fast zwei Jahre befasste sie sich danach nicht mit Pokémon, weil sie so enttäuscht war. Mit ihrere besten Freundin unternahm sie zwar Dinge, aber nur wenn es nicht primär um Pokémon ging. Funibia konnte dies nicht verstehen.
Mit 14 nahm sie wieder das Training mit einem Pokémon auf. Ihr altes Pandir war inzwischen freigelassen, aber ihre Tante hatte ihr geholfen ein Samurzel, das sich bald entwickelte, und ein Wablu zu fangen. Diesmal trainierte sie zusammen mit Funibia, die sich stark auf das beisammen sein mit den Pokémon konzentrierte um zu vergessen, dass ihr Vater verschwunden war. Beide trainierten ihre Pokémon deshalb etwas abgeschottet, Sari trainierte nur auf Stärke, Funibia fast nur auf Ausdauer. Bei einem Trainingskampf konnte Sari so endlich gewinnen. Dieser Sieg trieb sie so sehr an, dass sie die bessere sie konnte, dass sie immer weiter trainierte. Sie war beinahe versessen darauf so stark wie möglich zu werden, aber wenn sie gegen andere gute Trainiert antrat merkte sie bald, dass ihre Pokémon denen der anderen nicht gewachsen waren, teilweise auch nicht denen von Funibia. Sie fasste den Beschluss, dass trotz ihre guten Training und ihres Wissens, die Pokémon einfach zu schwach waren. Sie machte sich daran immer stärkere Pokémon zu suchen. Sie war überzeugt davon, dass es irgendwo das stärkste Pokémon gab. Ihr Interesse wich mehr zu den sogenannten Legendären ab, die angeblich größere Mächte als alle anderen Pokémon hatten.
Mit dieser Philosophie, dass es immer stärkere Pokémon geben musste, begann sie auch ihre Pokémon Reise zusammen mit Funibia. Aus einem Zwietracht der sich aber bald aufgrund der unterschiedlichen Ansichten der beiden bildete, trennte sich Sari von Funibia und machte sich selber auf, auch in andere Regionen um noch stärkere Pokßemon zu finden.
[Ab hier ist erstmal Geheim]
Pokémon:
Ignivor

♀
Flammkörper
Kapuno
♂
Übereifer
Larvitar
♀
Adrenalin