Pokémon Nèmesis

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    Eigentlich wollte ich das ja schon länger tun, bin nur irgendwie nie so recht dazu gekommen, aber jetzt habe ich es endlich geschafft und meine kleine FanFiction so umformatiert, dass ich sie auch hier veröffentlichen kann - außerdem habe ich mich auf der Suche nach dem richtigen Unterforum auch gleich noch ein paar mal in dem riesigen FanFiction-Bereich hier verlaufen (so viele Unterforen bin ich "von zu Hause" einfach nicht gewohnt ^^), bin mir dafür aber auch jetzt noch nicht ganz sicher, ob ich nun im richtigen Bereich gelandet bin.
    Unter "Gemischtes" passt es aber eigentlich ganz gut, denn "Gemischtes" ist auch eine recht treffende Kategorisierung für diese FanFiction: Sie baut einerseits auf den klassischen Pokémon-Editionen auf (und zwar nur auf diesen, da ich weder den Anime noch die diversen Nebenreihen wirklich kenne), sie hat aber anderseits zunächst (scheinbar) nicht besonders viel mit der Welt, in der die Editionen spielen, zu tun. Es erinnert vielleicht eher ein wenig an die PMD-Reihe, da die Pokémon auch in dieser Geschichte für sich alleine ohne Trainer bzw. allgemein ohne irgendwelche Menschen leben. Die hier beschriebene Welt ist aber trotzdem nicht die aus PMD!
    Inhaltlich orientiert sich die Geschichte dabei hauptsächlich am Genre der Fantasy und hat insbesondere den kleinen Hobbit zum Vorbild (nur halt eben mit Pokémon statt Hobbit ^^).

    Ja, irgendwie tue ich mir schwer dabei, diese Geschichte zu beschreiben - aber am besten wäre es natürlich sowieso, wenn du sie einfach selber liest, lieber Leser :D


    Inhaltsverzeichnis:





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  • 1. Akt - Der Bote

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  • Sorry für den Dreifachpost - aber in weniger Posts hat es leider nicht gepasst :/


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  • Hallo Rumo, ^^
    deine FF muss einem ja wirklich auffallen, wenn man nicht vollkommen blind durch den FF Bereich läuft. Ich hatte sie ja schon als du sie hier veröffentlicht hast, gesehen, aber wie so oft keine Muse für einen Kommentar. Hier ist er also, hoffe er ist etwas hilfreich, obwohl mir irgendwie die Worte gefehlt haben...

    Startpost:
    Dein Startpost ist von der ziemlich - öhm, wie nennt man das - rustikalen Sorte. ;) Da gibt es eigentlich eine ganze Menge Gestaltungsmöglichkeiten, die man wahrnehmen kann, aber nicht muss. Vielleicht aber nur mal ein kleiner Blick auf den Guide in der Schreibschule, da ich gestehen muss, dass ich die Zitatebox an sich schon nicht besonders schön finde.. ^^“
    Ansonsten aber mag ich dein Vorwort - ich nenne es mal so - und ja, der FF Bereich ist manchmal etwas verwirrend, gebe ich zu. Stand da am Anfang auch wie der Ox vor‘m Berg. Irgendwann findet man sich dann ein. Zwar weniger farbliche Gestaltung - die ja nicht zwingend ist, aber oft doch recht ansehnlich -, dafür hast du aber das Tabmenü hier effektiv genutzt. Gefällt mir sehr gut wie man sich da durchklicken kann. Die Idee mit dem Inhaltsverzeichnis ist gelungen und gut umgesetzt, habe gleich mal die Zusammenfassung des Prologs gelesen, allerdings erst nachdem ich den Prolog selbst gelesen hatte.
    Dadurch, dass es die FF als PDF gibt, hab ich sie mir auch gleich mal ausgedruckt, danke dafür! Das erleichtert es einem doch enorm, auch mal ohne Screen etwas zu lesen zu haben.
    Deine Idee finde ich im Übrigen richtig, richtig genial. Ganz ehrlich, ich selbst habe auch schon mal mit so einem Gedanken gespielt - die Pokémon in einer Welt, die nicht PMD ist, leben zu lassen, teilweise sogar mit Berufen, wie Schmied oder so. Pokémon lässt einem da ja alle Möglichkeiten offen mit der wahnsinnigen Vielfalt an Wesen, die uns zur Verfügung steht. "Klassischen Pokémoneditionen", also von Rot/Blau bis Schwarz/Weiß alles durch? Würde mich freuen, auch wenn dein Cover bisher ja nur die Pokis der ersten und zweiten Gen zeigen. Kommen die anderen auch noch vor? :) Dein Vorbild ist also "Der kleine Hobbit". Gut, ich habe das Buch nicht gelesen - ebenso wenig wie andere Werke von Tolkien (sollte ich vielleicht mal), deshalb bin ich eigentlich umso gespannter, weil ich ja nicht mal die Vorlage kenne. ^^ Da macht das Lesen gleich noch mehr Freude, weil praktisch alles neu ist, außer die Pokémon. :D Die Idee hat auf jeden Fall viel Potenzial.
    Das du bisher noch nicht so viele Kommentare - eigentlich gar keinen D: - hast, ist wirklich schade... Vielleicht verlieren ja ein paar ihre Scheu, auch wenn ich anfangs auch relativ abgeschreckt war. So viel „Lesestoff“ auf einmal, lässt einen schon überlegen... Aber gut, ich habe es ja jetzt geschafft und kümmere mich um Vorspiel und Prolog.

    Vorspiel:
    Spannung, Neugierde und das alles in einem simplen Gespräch verpackt. Was soll ich noch sagen? „Ganz großes Kino Werk“. :) Dieser Einstieg ist dir wirklich gelungen, denn die ersten Fragen werden aufgeworfen. 
Wer unterhält sich dort? Wer ist dieser Er von dem gesprochen wird? Und was hat das alles mit der Welt zu tun und in welchem Schlummer liegt sie? Und Fragen sind ja allgemein gut, um den Leser etwas bei Laune zu halten, im Übrigen bin ich ein insgeheimer Fan von Szenenwechseln und vor allem mysteriösen Gesprächen. =)
    Mehr kann ich dazu eigentlich auch gar nicht sagen, aber es macht wirklich sehr neugierig und ich kann gar nicht anders, als weiterzulesen. =)

    Aber noch mal etwas zu deinem Cover, welches mir wirklich unheimlich gut gefällt, es ist dir richtig gut gelungen. Man erkennt, Ursaring, Teddiursa, Voltilamm (one of my favorite <3), Xatu (Erinnert mich an meine FF. <3) und Nebulak, wenn ich mich nicht irre. :3 Das hochaufragende Pokémon trägt ja einen Mantel, ich frage mich, wer sich dahinter verbirgt... Und dann erkenne ich noch ein Gengar mit Krone? Ob das ein König ist? Auf jeden Fall sehr schön gemacht, durch das aus dem Schriftzug fliegende Nebulak hast du ziemlich viel Dynamik reingebracht. Und Nemesis in den Buchstaben der Icognito zu schreiben ist eine tolle Idee.
    Ich seh schon, ich werde diese FF sehr mögen. <3

    Prolog:
    Quotes
    Durchtrennt wurde er von einem gewaltigen Strom, der hier oben, am Rande des ewigen Winters seinen Ausgang nahm:
    Also imo könntest du da auch einfach einen Punkt nehmen und keinen Doppelpunkt. =)
    Dort angekommen kamen sie ein wenig zur Ruhe, schlängelten sie sich zwischen den Hohen Bergen hindurch und nahmen dabei die überall von den Hängen herabstürzenden Bäche in sich auf.
    Ich würde das sie nach schlängelten rausnehmen und Hohen müsste doch eigentlich klein geschrieben werden, oder ist das ein Eigenname hier?
    Auch seine Farbe änderte sich von blau zu braun, immer mehr von dem Schlamm und Dreck , den er auf seiner weiten Reise in sich aufgenommen und mitgerissen hatte, lagerte er wieder ab und wurde so zunehmend flacher.
    Da hat sich ein Leerzeichen nach Dreck eingeschlichen und das Komma verdrängt. D:
    „Dort“ war die kleine unscheinbare Insel, die sich, einsam und von der Außenwelt abgeschnitten, in Mitten des mächtigen Stroms gelegen, auf den ersten Blick in Nichts von den scheinbar grenzenlosen Waldgebieten an den beiden anderen Ufern unterschieden hätte, wäre da nicht der hoch über die gesamte Landschaft aufragende Berg gewesen, der an ihrem nördlichen Ende thronte und, indem er den Großen Fluss dazu zwang von seiner eingeschlagenen Richtung abzuweichen, die Insel erst geschaffen hatte.
    inmitten schreibt man zusammen und klein. =)
    Großen Fluss schreibst du so, ist das auch ein Eigenname?
    Keine großen, repräsentativen Gebäude gab es hier, keine weiten, geschmückten Plätze, nicht einmal nur eine einzige breiten, geteerten Straßen, sondern nur schmale, holprige Pfade, die kreuz und quer von Haus zu Haus, wild durcheinander und scheinbar ohne Ziel das Dorf durchzogen.

    eine einzige, geteerte Straße, da du ja mit einzige das Singular ansprichst. =)
    Ein wirklich seltsames Dorf war es: Keine Karte dieser Welt kannte dieses Dorf, kein Weg führt zu diesem Dorf und kein Schild stand am Eingang dieses Dorfes um den Reisenden, der es besuchte, zu begrüßen und ihm den Namen dieses Dorfes zu verraten.
    Auch hier wieder, mit den Reisenden beginnst du mit dem Plural, im Nebensatz aber im Singular. Da bitte auch Plural verwenden oder vorher Singular draus machen. =)
    Das heißt allen, bis auf zwei:
    Auch hier wieder ein Doppelpunkt. Bestimmte Bedeutung oder Fehler? =)
    Mir fehlen die Worte. Ernsthaft, das ist einer der besten Prologe die ich je gelesen habe. Auch wenn der Anfang zugegeben etwas verwirrend zuerst war, aber am Ende war es die mit Abstand beste Beschreibung der Umgebung, die ich je lesen durfte. o.o So ausführlich und verständlich. Deine Sätze durchgehend schön ausgeschmückt mit wahnsinnig treffenden Wörtern. Das nenne ich mal Kunst mit Wörtern. Ich bin begeistert, kann gar nichts bemängeln. Für einen Prolog war es vielleicht etwas langatmig, aber andererseits hat mir es sehr gefallen wie mit einer Kamera durch die Gegend geführt zu werden. Die Landschaft die du dir da ausgedacht hast, ist einzigartig und die teilweise Personifikation des Wassers oder des Berges gefiel mir richtig gut.
    Man wurde richtig durch die Welt geführt, folgte dem Wasser, erkundete die Berge, sah den Wald und schließlich den Berg.
    Am Ende kommt noch das Dorf, hier war der Vergleich mit dem Architekten der durch die Zeit gereist ist, echt super. Man musste einfach etwas schmunzeln über diese Idee. Ich hoffe, dass du dir noch einmal die Mühe machst, das ein oder andere Gebäude genauer unter die Lupe zu nehmen, denn das ist schon ziemlich interessant. Deine Sätze waren hier teilweise schon fast überlang. Trotzdem konnte man gut mitkommen und hatte kaum Probleme mit dem Verständnis, wenn ich auch gestehen muss, dass ich mir ein oder zweimal dachte: "Und wo ist jetzt der Punkt?" Nichts gegen lange Sätze, aber teilweise ist es doch etwas merkwürdig, wenn man dessen Ende regelrecht suchen muss. ^^"
    Der letzte Satz auch hier ist wieder sehr gut gelungen. Von welchen zwei wird geredet? Von deinem Cover könnte es ja praktisch jeder sein, also bin ich mal sehr gespannt, welche von diesen Pokémon du dir ausgesucht hast.

    Mh... der Kommentar ist jetzt nicht von der wahnsinnig langen Sorte - verzeih' mir -, aber ich dachte mir, bevor ich mich durch die gesamten bisherigen Kapitel lese, schicke ich schon mal das "Lebenszeichen" eines Lesers. =)
    Der Rest folgt auch noch. ^___^ *und dann hoffentlich ausführlicher...*

    ~ Cynda

    Bibliotheksmaus // Ava shows Paragon from inFamous: Second Son | Serial Tagger
  • Hallo Rumo, ^^
    Heute komme ich jetzt mal dazu deinen ersten Akt zu kommentieren. Hoffentlich lässt der nächste nicht allzu lange auf sich warten, bin nämlich schon mehr als gespannt, was du dir da hast einfallen lassen. Aber erstmal noch eine Frage bezüglich des Aktes an sich. Ist das ein ganzes Kapitel? Oder zählst du die Kapitel gar nicht als solche? Weil Akt und Szene ja mehr wie ein Theaterstück klingen und da jede Szene eine normale Kapitellänge hat, bin ich da stutzig geworden. Ist das eine neue Art die Kapitel einzuteilen? :) Ja, ich weiß, ich bin sehr neugierig.
    Sou, da ich die Szenen gestern und heute alle gelesen habe, nachdem ich die erste Szene schon vor einiger Zeit gelesen hatte, werde ich es jetzt mal etwas zusammenfügen. Hoffe also, du hast nichts dagegen, wenn sich dieser Kommentar jetzt erstmal allgemein um den ersten Akt dreht.

    Zuerst einmal der Titel: Der Bote. Man fragt sich natürlich sofort, wer das sein könnte und vor allem, was er denn nun zu überbringen hat. Denn man ist ja kein Bote, ohne eine Nachricht, insofern fragt man sich natürlich gleich nach der Botschaft von dem Boten. Falls der erste Akt nicht noch länger ist, wage ich nach dem dritten Akt zu behaupten, dass Tanur der Bote ist, aber ganz sicher bin ich mir da jetzt nicht.
    Okay, aber erstmal der Reihe nach. Mit hat der Einstieg in diesen Akt sehr gut gefallen, wirklich. Das Gespräch zwischen Tanur und Tesla war wirklich gut umgesetzt, authentisch und so lebhaft, dabei war es ja wirklich nur ein Dialog, ohne, dass du jetzt noch großartig die Mimik oder so beschrieben hast. Aber das musstest du hier auch gar nicht, es hat auch so sehr gut gewirkt. Obwohl das natürlich das i-Tüpfelchen gewesen wäre. Der kurze Überblick den Tanur dann gnädigerweise gewährt ist sehr gut umgesetzt und hier lob ich gleich mal deine Namen. Sehr fantasievoll, dabei aber nicht übermäßig kompliziert und leicht auszusprechen, falls es da nicht irgendwelche Besonderheiten gibt, die man so nicht sehen kann, ich weiß es nicht. ^^
    Die beiden Hauptcharaktere, wenn ich richtig liege, gefallen mir gut. Tesla ist ziemlich eigensinnig, aber auch etwas naiv, wie man in den letzten beiden Szenen erfährt, was mir aber gut gefällt. Tanur ist da ein anderer Typ, aber ebenso zielstrebig wie sie, hat aber anscheinend einen leicht verletzlichen Stolz. Aber beide sind sehr gut dargestellt und man musste ein paar Mal schon schmunzeln, in Sachen Schlagfertigkeit sind beide vorne mit dabei. Auch deine Umgebungsbeschreibungen sind durchweg wundervoll zu lesen, du gibst dir hier wahnsinnige Mühe, dass sieht man und merkt man. Es macht Spaß die Beschreibungen zu lesen, auch wenn ich gestehen muss, kamen mir am Anfang Tanur und Tesla etwas zu kurz, auch die Dorfbewohner, die dann noch auftauchen, als die beiden durch das Dorf jagen, sind nur kurz angeschnitten und kaum aussagekräftig. Vor allem, nachdem du jeglichen Pokémonnamen vermeidest. Wenn ich nicht das Bild gehabt hätte, ich wüsste erst durch die Erwähnung „Bär“, welches Pokémon Tanur ist und glücklicherweise gibt es nur ein Schaf-Pokémon, sodass man Tesla auch recht schnell identifizieren konnte. Hat das einen Grund? Du ziehst das nämlich konsequent und kontinuierlich durch, was ich teilweise etwas anstrengend zu lesen finde. Sicherlich, mit den Bezeichnungen musst du nicht um dich schmeißen und ich finde es gut, dass du so viele Synonyme verwendest, aber ich habe bei Pokémonstorys gerne schnell das Pokémon vor Augen, weil ein Name einfach sofort ein Bild im Kopf erzeugt. Besonders in der vierten Szene wurde es schwierig. Bei dem grauen Männchen könnte es sich einerseits um ein Machollo, andererseits, aber auch um ein Praktibalk gehandelt haben. Letzteres schließe ich zwar aufgrund des fehlenden Balkens - den du zumindest nicht erwähnt hast - aus, aber trotzdem. Es kommt zu Verwirrungen und bei dem Wassermann mit der roten Perle hab ich eine Weile gebraucht - und eine kleine Recherche - um zu kapieren, dass du damit Entoron meinst.
    So eine kleine Erwähnung des „Klarnamens“ wäre hierbei echt schön. =) Man schreibt bei einem Hund ja auch „Hund“ oder bei einer Katze auch mal „Katze“, selbst wenn sie einen „Rufnamen“ haben, aber sonst weiß man als Leser halt nicht, welches Tier gemeint ist. Deine Tiervergleiche waren im Übrigen aber durchweg gut, weswegen es bei Tesla und Tanur an sich nicht schwer war herauszufinden, welches Pokémon die beiden nun sind. Schwierig wurde es dann bei denen es nicht so klar war, weil sie kein eindeutiges, tierisches Vorbild haben und du das deswegen nicht erwähnt hattest. Ach und der Vergleich, dass Tanur einem zu groß geratenen Hasen ähnelt, halte ich doch für ziemlich gewagt. x3
    Fehler hab ich erstaunlich wenige gefunden, auch wenn sie sich teilweise gehäuft haben, aber sonst war der Text durchweg fehlerfrei. Erst in der vierten Szene fand ich dann mehr, als in den Szenen davor, aber ansonsten Hut ab an dieser Stelle. ^__^

    Die Interaktion deiner Charaktere gefällt mir im Übrigen auch sehr gut. Durchgängig sehr authentisch gehalten und ich mag es, wie du praktisch „nebenbei“ andere Charaktere einführst und sie auch kurz porträtierst. Zum Beispiel den Dorfältesten - *Name nachschauen muss* - te’Laxù-utl. In der Rolle eines Xatu - deswegen wohl das x im Namen - kommt er sehr gut herüber - wenn man doch bloß schon vorher gewusst hätte, dass es ein Xatu ist. ^^“ Aber ich konnte es mir hier sehr gut vorstellen oder auch Ma’kanga, die mir gleich sehr sympathisch war. Muss wohl an ihrem ruhigen Wesen liegen, dieser Zusammenstoß war keine Wolke für ihr Gemüt. Allgemein stelle ich sie mir gleich als warmherzige Persönlichkeit vor. Nur bei der „Größe“ war ich mir nicht ganz sicher. Ist ein Kangama im Gegensatz zu einem Voltilamm so groß? Vielleicht im Zweifelsfall doch noch einmal den PokéDex konsultieren, ich selbst brauche auch immer Bilder von Routen oder der Pokémon vor Augen, damit ich richtig beschreiben kann. Dieser wilde Lauf durch das Dorf, war hier sehr gut eingesetzt - man, ich wiederhole mich hier ständig, aber was soll ich tun? ^^“ - Besonders schön konnte ich mir das vorstellen. Beide jagen durch das Dorf und bei der Szene mit der Brücke und Stavo da Fargál war ich echt hin und weg. Nicht nur durch diese Idee, nein auch die Umsetzung hat hier wirklich gestimmt. Gut, dass das Farbeagle(?) am Ende doch noch die Brücke überqueren konnte, aber er scheint auch nicht mehr der Jüngste zu sein oder? ^^ Was soll ich sagen, ich liebe diese Charaktere! Ebenso wie das schwatzende Wadribie Suma - aww, das hätte ich am liebsten in den Arm genommen, weil es gar so knuffig ist. Ich hoffe im Übrigen auch, dass es der Königin bald besser geht, aber vielleicht hängt ja ihre „Krankheit“ schon mit der Story zusammen. Der Großvater von Tanur, der des Öfteren angesprochen wird, ist wohl eine wichtige Persönlichkeit, nicht nur für Tanur selbst, der natürlich zu ihm aufsieht.
    Waldgeister? Interessant. Bei der späteren Beschreibung fallen mir da spontan nur zwei Pokémon ein: Tengulist und Mogelbaum, obwohl ersteres zu dem Begriff „Waldgeist“ in meinen Augen am ehesten gepasst hätte. Schade, dass wir da wohl erst im nächsten Akt erfahren werden. ;)
    Welcher Chara kam noch vor? Ach ja, der gute Lord Moebius - mit einer wunderbaren ellenlangen Reihe von weiteren Namen, was ihn irgendwie ohnehin noch hervorhebt. Und Morlord ist allgemein ein geniales Pokémon, soviel schon einmal dazu. =)

    Gut also Tanur und Tesla sind im Wald, finden sich dann auch wieder - nachdem Suma geholfen hat - und treffen auf Moebius, der ihr erster und einziger Fang ist. Man merkt schon an Tanur, dass deine Charaktere wohl eher anthropomorph gehalten sind, aber trotzdem lässt du Teslas Hufe nicht außer acht, die es ihr natürlich schwieriger machen. Aber jetzt noch einmal eine Frage: Tesla ist Fisch? Vor allem aber: welchen Fisch bitte? Gibt es bei dir noch Tiere oder essen sie wirklich Karpador/Barschwa/Barschuft? Ist mir nur so aufgefallen und es hat mich dann doch etwas verwirrt…
    Also haben die beiden jetzt wirklich eine Botschaft zu überbringen und auch noch Essen bekommen. Sehr freundlich von Moebius - also der Name ist toll, ich mag den Klang -, die Frage ist nur, hat er sich da den richtigen Boten ausgesucht? Ich zweifle ja nicht an Tanurs und Teslas Zuverlässigkeit, aber nachdem sie dieses Machollo getroffen haben, was alles andere als freundlich ist und sie sogar noch in die Falle - aus der sie ihm geholfen haben, ey, wie undankbar ist der Kerl? - geführt hat, frage ich mich doch, ob die beiden es schaffen. Von ihrer waghalsigen Flucht wegen des Waldgeistes mal abgesehen, der sie ja erst mit dem Machollo zusammengebracht hat. Ich hoffe, dass sie aus der Grube kommen, aber das erfährt man wohl erst später. =)

    Also der Plot ist genial, gefällt mir jetzt schon sehr gut, wie er sich entwickelt, die Charaktere sind wundervoll, besonders die Dialoge zwischen Tanur und Tesla sprühen gerade voller Leben und deine Beschreibungen sind wirklich perfekt. Mah, ich hab gar nichts was ich sonst kritisieren könnte, ich hoffe du nimmst mir das nicht übel. ^^“ Es gibt eben Stories da kann man wenig schlechtes sagen und deine ist so eine.
    Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Szene oder Akt, je nachdem. =) Und eine PN oder GB Benachrichtigung - such’s dir aus, wäre sehr nett. ^^

    ~ Cynda

    Bibliotheksmaus // Ava shows Paragon from inFamous: Second Son | Serial Tagger
  • Tja, wer hätte das gedacht - die letzte Szene des ersten Aktes erscheint tatsächlich noch in diesem Jahr :D
    Falls sich jemand nicht mehr so ganz daran erinnern können sollte, um was es eigentlich in den vorherigen Kapiteln ging (völlig abwegige Annahme natürlich ^^), gibt es im Inhaltsverzeichnis im Startpost zu jedem Kapitel auch eine kurze Zusammenfassung.


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  • Hallo Rumo, ^-^
    eigentlich wollte ich mich deiner neuen Szene ja schon letztes Wochenende ausführlich widmen, aber irgendwie kam ich dann leider doch nicht ganz dazu. Aber besser etwas später als nie, nicht? Und jetzt kann ich mich sogar gleich für deinen tollen Kommentar bei EgA bedanken. <3 (Much Thank for this! ^.^)

    Bezüglich der Pokémonnamen stimme ich dir zu, bisher hatte ich das noch nie so gesehen, denn auch in Mystery Dungeon werden die Pokémon ja bei ihrem Namen - den sie von den Menschen ja wohl haben - genannt. Aber da deine Story ja anders als MD ist und wohl überhaupt sowohl in einem anderen Ort als auch - in meinen Augen - in einer anderen Zeit spielt ist das in Ordnung. (: Da muss man sich als Leser wohl einfach nur mehr anstrengen, aber das sollte kein Problem sein, wie gesagt, bisher hatte ich auch keine Probleme, lediglich bei Colo war das etwas undurchsichtig, aber du gibst dir da große Mühe und das verdient Anerkennung. ;) Deine neuen Illustrationen habe ich auch bemerkt und war wirklich begeistert, wie du das schaffst. ^^ Lediglich bei der Illu für die fünfte Szene - was mir aber gerade überall auffällt - hast du Tanurs Krallen unterschlagen. ;)
    Aber jetzt erstmal weg von meiner Antwort darauf und her mit deiner neuen Szene.

    5. Szene

    Zitate
    „Ja, das sind wir.“, antwortete letztgenannte erfreut.
    Scheuch den Punkt mal da weg, der wird nämlich nicht gebraucht. ;D Nur Satzzeichen wie Ausrufezeichen und Fragezeichen dürfen an dieser Stelle stehen, soweit ich weiß, keine Kommata, Punkte oder Semikolon. ^^
    „Ha, wie kommt ihr denn darauf? Warum sollte ich euch denn fressen?“
    von den letzten Strahlen der untergehenden Sonne beschiedenes Ziel erblickte.
    Ich bin mir da jetzt nicht ganz sicher, aber meinst du nicht eher "beschienenes"? Wegen der Sonnenstrahlen, es sei denn man kann da auch beschieden verwenden, auch wenn ich das momentan gerade nicht kenne... Mh...
    „Vielen Dank.“, riefen ihm die beiden Kinder von unten zu.
    riefen aber kein Ausrufezeichen? (: Ach ja, einer der öfteren Fälle, wo der Punkt mal wieder wegmuss.
    fünf Scheiben knusprigen Schwarzbrotes und natürlich ein großes Topf mit frischem Honig...
    eher ein großer Topf oder? ;D
    In diesem Teil werden aber viele Fragen beantwortet und wieder aufgeworfen. Sehr schön, gefällt mir, so bleibt die Geschichte stetig im Rollen und auch im Fluss, ansonsten wäre es ja auch langweilig. Besonders interessiert war ich ja an dem Baum und der war - anders als ich gedacht hatte - tatsächlich ein Baum und kein Pokémon. Ich war ja noch unschlüssig, ob es sich letztendlich um ein Mogelbaum oder um ein Tengulist handelt, beide wären in Frage gekommen, obwohl Tengulist in meinen Augen mehr den "Waldgeist" abgibt, als Mogelbaum. Letzterer ist wenigstens auch vom Typ Pflanze, während Mogelbaum ja Gestein ist. Aber einen wirklichen Baum zu nehmen, das macht das Ganze irgendwie sogar noch besser. Im Übrigen erinnert mich das an Herr der Ringe, was - afaik - auch als deine Inspiration angegeben ist (war es nicht "Der kleine Hobbit"?). Ja, ich muss mich mal wieder outen, Tolkiens Werke habe ich bisher noch nicht angerührt, aber wenigstens schon mal in die Filme von Herr der Ringe reingeschaut und die laufenden und sprechenden Bäume fand ich schon episch. Gefällt mir, dass du dem Wald noch mehr "magische" Kreaturen gegeben hast, von den Pokémon die dort leben mal abgesehen. Hier hat mir auch die Beschreibung sehr gut gefallen, du hast Arbores wirklich Leben eingehaucht, sehr schön. Was mir hier aber gefehlt hat, war eine kleine Beschreibung der Farbe des Laubes - klar grün, aber da hat ja jeder Baum so seine eigene Nuance und im Steineichenwald, werden wohl eher ein paar altehrwürdige Eichen stehen. Insofern hätte man die Eichenblätter die eventuell in die Grube schweben erwähnen können. Auch die Farbe der Borke wäre interessant gewesen, was aber vom Licht abhängt, wenn es schon relativ dunkel war, war es vielleicht sogar besser, das nicht zu erwähnen, dann hätte aber Mmn da noch ein Satz dazugehört, wie dunkel es denn nun für Tesla und Tanur ist.
    Ich sehe schon, Arbores ist ein relativ wichtiger Charakter, ein Mittelsmann zwischen Tanur und seinem Großvater, er weiß einiges und gibt das wohl auch gerne zum Besten. (Hierbei übrigens sehr passend, dass Bäume eigentlich nicht so viel sprechen und er deshalb Probleme damit hat, fand ich sehr gut. (: ) Arme Tesla, ich glaube ich wäre da auch nicht so froh, wenn ich mich mit meinen Hufen nicht richtig festhalten kann, von einem Baum getragen zu werden. Die arme, aber sie haben es ja doch noch gut geschafft. Einen immerzu redenden Baum, finde ich sehr genial, könnte mir vorstellen, dass es beiden viel gebracht hätte, aufzupassen, kann mir aber ebenso denken, dass beide einfach nicht mehr aufnahmefähig waren und deshalb natürlich heilfroh, als sie wieder zu Hause waren. Da hast du dem Leser einen kleinen Aspekt weggenommen - ich zumindest hätte gerne mehr gewusst xD -, aber irgendwie macht es das Ganze lebendiger, wenn die Charaktere müde sind und deshalb nicht mehr so gut zuhören. Der Leser hätte das vielleicht aufnehmen können, die Charas aber nicht, insofern gehen die Charas natürlich vor.
    Mh... dieser Colo ist mir irgendwie suspekt, die Art wie du ihn noch einmal erwähnt hast, wirkt auf mich schon etwas komisch, so als stecke da mehr dahinter. Was auch Arbores Erklärung zu den Spionen nur noch verstärkt. Ob Tesla und Tanur da tatsächlich einem Spion in die Falle gegangen sind? Wenn ja, dann können sie wohl wirklich froh sein, dass Arbores sie gerettet hat, was auch immer Colo vorhat. Das Tanurs eigener Großvater an dem Bau der Gruben beteiligt war hat mich dann wirklich leicht verwirrt zunächst, aber am Ende erfährt man ja, dass er eine Art "Held" für das Dorf ist und wohl auch viel zu sagen hat.

    Tesla und Tanur kommen also gut nach Hause, find ich schön. ^^ Das haben sich die beiden auch verdient, nach so einem Abenteuer. Ach ja, ich steh auf die Namen, Webbla, fand ich hier irgendwie sehr genial. Und das mit der Lampe über dem Türeingang gefiel mir bei den Elektro-Pokémon natürlich auch sehr gut, das passt einfach gut dazu. Solche Details finde ich dann immer sehr schön, später kommt das in dem Essen von Tanur und in den Pergamenten (wo ich mich natürlich frage, welches Wesen da seine Haut lassen musste...), letzte finde ich als olle Bibliotheksmaus natürlich besonders spannend. :>
    An der Stelle wo Tanur alleine ist, finde ich die Überlegungen die er selbst anstellt und die damit verbundenen Gefühle sehr schön dargestellt und die bringst du gut zur Geltung. Man merkt hier die Verbindung zwischen den Charakteren sehr gut - die man bei Tanur und Tesla auch immer schön sieht - und das bringt Leben rein.
    Tanurs Großvater unterhält sich also mit dem Xatu - beide scheinen eine hohe Position zu haben im Dorf. Die Art der Begrüßung gefällt mir, klingt edel, erinnert mich stark an die der Elfen in Christopher Paolinis Büchern, aber ich schätze, das es bei Tolkien wohl etwas ähnliches gegeben hat. Den Mond hier einzubringen finde ich schön, unser Trabant ist ja schon immer etwas mysteriöses gewesen, deshalb hat mir diese Begrüßung auch so gut gefallen, weil sie einfach perfekt war. ^.^

    Oh, der arme Tanur, schlägt sich zu schnell den Bauch voll. .___. Hier finde ich das aber sehr passend, dass es dem jungen Bären dann doch wieder zeigt, dass man nicht so gierig sein soll und spätabends ohnehin nicht mehr zu viel essen sollte. Auch wenn der gedeckte Tisch sicherlich wundervoll aussah, von den ganzen Leckereien bekam ich ja selbst Hunger. Vielleicht haben seine Einschlafprobleme ihm ja im Nachhinein geholfen, wer weiß, er bekommt zumindest wenigstens ein paar Wortfetzen aus dem Gespräch mit, man kann als Leser da natürlich nicht unterscheiden, wer was sagt, aber es scheint hochbrisant zu sein und verstärkt an dieser Stelle die Spannung - und die Vermutung, dass da mehr dahintersteckt und so einiges ins Rollen kam - nur noch. Da wird man ganz hibbelig. :>
    Der letzte Satz lässt den ersten Akt also spannend enden, aber nicht nur das, sondern deutet das große Abenteuer an, was noch vor unseren Hauptcharakteren steht. Ich sehe es schon vor mir, verschwommen, aber ich glaube, da kommt noch eine ganze Menge, schließlich hat Arbores da ja schon ein paar Andeutungen gemacht.

    Spannend, spannend also. ^-^ Bin natürlich weiterhin gespannt, die erste Szene des zweiten Aktes erwarte ich schon ganz ungeduldig.

    ~ Cynda

    Bibliotheksmaus // Ava shows Paragon from inFamous: Second Son | Serial Tagger
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    Nix da - das Thema ist immer noch so gut wie neu :P


    2. Akt - Aufstieg

  • Hallö Rumo. (:
    Wird Zeit, dass ich mich auch mal wieder hier melde, ist ja schon einige Zeit her. ^^ Bin ja schon ganz gespannt, was im aktuellen Kapitel so alles passieren wird, vielleicht erinnert dich der Kommentar ja auch daran, dass du da noch ein zweites Kapitel hast, was du bald posten könntest? (: *btw. hier kommt ein "oldfashioned" Kommentar, vom Aufbau her, wie ich ihn schon seit einer Weile nicht mehr gemacht habe. :>*

    6. Szene
    Zitate
    „Spion? Ich? Nein,, lachte das Männchen,
    Das Komma müsste nach die Anführungszeichen. ^^
    „Nicht einmal das weißt du? O, die Berichte von deiner Weisheit müssen dann wohl weit übertrieben sein, wenn dir nicht einmal das bekannt ist.“, erwiderte der Bote triumphierend.
    Punkt weg.
    Ein paar leere Honigtöpfe sowie ein lecker Wassertrog und eine alte Schubkarre standen zu seiner rechten.
    Ich schätze mal, das Wort ist hier irgendwie fehl am Platz. ^^
    Als er damit fertig war, prüfte er noch einmal den Inhalt und entschied sich eine weitere der ledernen Trinkflaschen und einen halben Brotleib einzupacken.
    schreibt man das nicht Brotlaib? Oder irre ich?
    Das zaghafte Klopfen am Stamm des Baumes, der sein Haus auf den Schultern trug, nahm er zunächst gar nicht wahr.
    wahrnehmen mit h. ^^
    Und ich bin auch nicht, er aber teile es dennoch mit mir und ich werde versuchen dir zu helfen es zu tragen, bis Tajor wieder bei uns ist.
    Der Satz beginnt irgendwie unvollständig, kann es sein, dass da paar Wörter fehlen?
    Sou, fangen wir doch gleich mal mit dem Titel an, den ich hier irgendwie interessant finde. Mittagsdämmerung - mir war gar nicht klar gewesen, dass es zum Mittag auch dämmern kann oder, dass der Mittag überhaupt dämmern kann. Wenn man das Kapitel dann gelesen hat, weiß man - so denke ich zumindest -, welche Dämmerung gemeint ist. Gegen Mittag hat es zwei Personen "gedämmert", was sie zu tun haben. (: Also, so sehe ich jetzt mal den Titel, der echt passend gewählt ist, wenn meine Interpretation stimmt.
    Ich mochte den Einstieg in das Kapitel sehr, Tanur ist also plötzlich im Wald. Da war er ja vorher schon einmal, deshalb fragt man sich, warum er nun wieder dort ist, noch dazu, ist er gar nicht alleine! Da steht sein Großvater und ein Männchen - welches auch immer es sein mag, die Beschreibung war etwas dürftig an der Stelle, aber wenn es so dunkel war, wie beschrieben, ist es kein Wunder, dass Tanur nicht mehr gesehen hat.
    Der nachfolgende Dialog zwischen Tajor und diesem Männchen gibt einige Rätsel auf. Allein schon die Frage, wer das Männchen ist - nicht nur vom Pokémon her, sondern auch von der Rolle in der Geschichte -, beschäftigt einen, nein, auch was gemeint ist mit "der General". Muss eine wichtige Persönlichkeit sein, eine, vor der man sich wohl fürchten muss, sonst hätte Tajor bestimmt nicht so reagiert. Ob dieser General "the big bad" ist? Jedenfalls scheint die Tatsache, dass er seine Festung verlassen hat nichts gutes zu bedeuten und Tajor wirkt ziemlich machtlos. Der Bote verschwindet dann also wieder - *dramatischer Abgang* - und zurück bleiben Tajor und in einiger Entfernung auch Tanur. Und jetzt kommt die noch größere Dramatik, die mir an der Stelle wirklich, richtig gut gefallen hat, das war unglaublich! Man hört diese dunkle Stimme, die Tanur ungeschönt sagt, dass er daran Schuld ist, was jetzt passiert, weil er die Warnung nicht ausgerichtet hat. (Deshalb gibt man derartiges auch nicht in die Hände von Kindern, aber das gehört sicher alles zum Plan.)
    Schließlich werden sie von Blättern attackiert, also, naja, eine richtige Attacke ist es nicht, aber sie werden eingesaugt oder hinabgezogen. Das finde ich hier richtig genial, ich fand ja schon am Anfang die Beschreibungen mit den ganzen Bäumen und den Blättern sehr gelungen, aber das macht es noch besser. In gewisser Weise weiß man nämlich nicht was passiert, natürlich kommt einen in den Sinn, es könnte alles nur ein Traum sein, aber selbst bei den Blättern hat man noch Angst, was den jetzt mit den Charas passiert. Tanur passiert ja sogesehen nichts, außer, dass ihm der Kopf wehtut, als er aus dem Bett gefallen ist. Sehr gut gemacht, wie er zuerst gar nicht realisiert wo er ist und was diese Karte über seinem Kopf sein soll - bzw. eigentlich eher, was die ganzen Linien über seinem Kopf sein sollen. Hat mir gefallen. ^^
    Und schon kommt die erste "Dämmerung", wenn ich da so sagen darf, denn Tanur fällt durch den Traum ein, dass er die Botschaft wirklich nicht überbracht hat und obwohl er seinen Traum als "Unsinn" bezeichnet, läuft er doch jetzt durch die Höhle, um seinen Großvater zu suchen. Das dieser nicht da ist, kann man sich fast denken - wäre ja auch zu schön um wahr zu sein -, stattdessen findet man nur einen Zettel. (Anmerkung an dieser Stelle: die Sache mit den Illustrationen ist immer noch genial, ich finde die Bilder machen das Ganze fast zu einem Buch. ^.^) Tajor ist also gegangen, keine Ahnung wohin, das hat er wohl absichtlich nicht geschrieben und verständlicherweise fühlt sich Tanur jetzt etwas verloren. Aber er ist ja so selbstständig, deshalb macht er sich gleich mal auf die Suche. Stubenhocker kann man ihn wirklich nicht nennen. ^^ Mit der Feder, die er als Anhaltspunkt verwendet hat, konnte ich jetzt eigentlich nichts anfangen, auch wenn es mir langsam dämmert, dass das Xatu doch glaube ich irgendwie mal in der Höhle war. Hat das mit Tajor gesprochen? Bin mir unsicher, ist ja schon eine Weile her. ^^"
    Der Perspektivenwechsel ist ziemlich gelungen, also ein weiterer der während der Mittagszeit noch in seinem Haus ist. Die Sache mit dem Wachliegen bei Nacht kann ich zurzeit gut nachvollziehen - ich hab zurzeit Urlaub und mein Schlafrhythmus ist ziemlich den Bach runter gegangen. xD - und man merkt, dass ihn wohl etwas sehr stark beschäftigt.
    Und dann steht Tanur am Fuße des Baumes von te'Laxus Haus. Verständlicherweise fragt er nach seinem Großvater und ich finde es ziemlich interessant, dass te'Laxu sich nicht einfach eine Ausrede aus den Federn gezogen hat, sondern ziemlich ehrlich ist. (Ich weiß auch nicht, warum ich mit einer Ausrede gerechnet habe ...) Tanur vertraut dem Xatu also an, dass er in der Nacht einen Traum hatte und die nachfolgende Erklärung der Traumdeutung, war im ersten Moment ziemlich verwirrend, macht aber doch Sinn, irgendwie. Ich versteh da nicht so viel von ...
    Ohne es zu wissen, scheint te'Laxu dem jungen Bären einen entscheidenden Hinweis auf den Verbleib seines Großvaters gegeben zu haben und ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich jetzt auf den Weg in den Wald machen wird. (Ob das Voltilamm mitkommt?) Gleichzeitig scheint aber nicht nur Tanur etwas "gedämmert" zu haben, sondern auch te'Laxu weiß jetzt, was er tun muss, nämlich aus seinem "Schneckenhaus" rauskommen und für sein Dorf da sein. Ich steh drauf, wenn die Charas sich gegenseitig unbewusst helfen, obwohl sie es gar nicht so wollen bzw. vorhatten. :3
    Endet zwar friedlich das Kapitel, aber auch mit einer gewissen Spannung, man möchte ja doch wissen, wie es Tanur weiter ergeht und deshalb interessiert mich auch das nächste Kapitel - pardon - die nächste Szene, schon sehr. Man merkt, da braut sich etwas zusammen, die Spannung ist so unterschwellig vorhanden und die Dynamik orientiert sich an Tanur, der ja jetzt voller Tatendrang ist, seinen Großvater zu finden. (Warum hab ich nur das ungute Gefühl, dass die Sache nicht gut für Tajor ausgeht ...)

    Freu mich auf die nächste Szene. ^^
    ~ Squeek-san Feurigel

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