Wettbewerb Nr. 20: Gedichte

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  • 2011
  • Wettbewerb Nr. 20: Gedichte

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    Wenn auch mit leichter Verspätung, bekommt ihr nun wieder zum Wettbewerb die ePubs und PDFs für das Lesen der Abgaben unterwegs, beziehungsweise speziell für Tablet PCs/Macs. Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier. Die PDF-Datei wurde von McNuke und das ePub von Riako erstellt. Bei Fragen und Anregungen wende dich bitte an die jeweiligen Urheber.
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  • Wettbewerb Nr. 20: Gedichte

    Herzlich willkommen im Votetopic zum 20. Wettbewerb in der Saison '11.
    Informationen rund um 20. Wettbewerb
    Mit dem neuen Jahr kamen auch einige Veränderungen. Besonders das Votesystem hat sich gewandelt. So ist es nun nicht mehr möglich nur einen Punkt an einen Text zu vergeben, sondern beliebig viele. Nähere Informationen findet ihr in folgendem Topic:
    Regeln, Information und Punkteliste der Saison '11
    Wir bitten euch besonders den Punkt "Die Votes" durchzulesen.

    Bitte verteilt eure Punkte nicht nur auf einen Text, sondern teilt sie mindestens zwischen drei Texten auf!

    Votes, die nicht alle verfügbaren Punkte ausnutzen werden als ungültig erklärt


    Die Deadline des Votes ist am 03.12.2011 um 23:59 Uhr.


    Da wir 23 Abgaben erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit 14 Punkte zu verteilen!

    _____________________
    „Liebe“
    Sonne scheint, da find ich Dich;
    auf dem allerersten Blicke
    reißt sie mich an sich, an Dich,
    aus dem Teppich, den ich flicke.

    Kommst wie aus dem Paradiese,
    trägst herum wohlig' Gerüche
    und die Blumen, die ich gieße,
    wandeln mich in Teufels Küche.

    Altes Tau die Brust mir fesselt,
    im Erwürgen neu entzücken,
    sie mich sanft im Topf einkesselt,
    mich verrücken zu verglücken.

    Rührst mich um im Sud der Liebe,
    bin gerührt, kann nur noch schwärmen,
    oder wohnt hier doch 'ne Fliege?
    Bin verführt, kann nicht mehr lernen.

    Packst mich nun auf Deinen Teller,
    das Produkt aus Deinen Mühen.
    Du verschlingst mich immer schneller,
    siehst die Nächte sich verfrühen.

    Wild und wilder, wie die Tiere
    sieht man Fleisch zusammenballen,
    prüfst mich denn auf Herz und Niere –
    bin aufs Härt'ste durchgefallen!

    Nichts zu nehmen, nichts zu geben,
    junges Glück davon sich schlich.
    Es diktiert der Schalk mein Leben,
    wenn ich glaub, Du liebtest mich.


    Die Auslöschung
    Der Elefant geht langsam ein,
    und das nur wegen Elfenbein.

    Ein Opfer ist auch potenziell,
    der Biber mit dem feinen Fell.

    Die Krokos die schiesst einfach jeder,
    denn Krokos geben schönes Leder.

    Wenn sich der Wolf ein Schäfchen krallt,
    dann wird er sofort abgeknallt.

    Doch nicht nur dass wir Tiere töten,
    denn auch der Lebensraum geht Flöten.

    Die Tiere haben kein Zuhaus’,
    und so sterben sie alle aus.

    Auch mit den Eisscholln’ wird es knapp,
    so manch ein Eisbär säuft schon ab.

    Sie alle haben eins gemein:
    Aufgrund des Menschen gehn’ sie ein.

    Die Erde muss schon lange leiden,
    und nun muss sich der Mensch entscheiden.

    Will er so wie bisher leben,
    oder nach was bessrem’ streben?

    Wenn der Mensch so weiterlebt,
    und Blut an seinen Fingern klebt,
    dann wird das unser Ende sein,
    und wir gehen schlussendlich ein.

    Darum sei die frage hier erzählt:
    Welchen Weg hast du gewählt?


    Forever away
    Nie wird er sich wieder fangen,
    denn sie ist fort.
    Nie wird er ein Funken sehen,
    ein kleines Licht der Hoffnung.

    Nie wird er sich freuen können,
    denn sie kommt nicht wieder.
    Nie wird er herauskommen,
    aus dem Dunkel seiner Seele.

    Sie ist fort.
    Für immer.
    Sie kommt nicht wieder.
    Für immer.
    Er ist gekommen und wird nicht mehr gehen.
    Für immer.
    Der Tod.


    Ein Schicksal
    Ein Weinen hallt durch tiefe, dunkle Nacht
    Die Lavendelstadt schläft, ganz ohne Acht.
    Es hört kein Mensch das laute Klagen dort
    Ein Kind sucht seine Mutter - sie ist fort.

    Gehüllt in tiefes Schwarz, so kamen sie
    Die Mutter rief noch laut: "Mein Kind, nun flieh!"
    Sie raubten Leben, keines blieb verschont
    Das Kind lief weg - vom Berg, wo es gewohnt.

    Nun sitzt es hier, hat kein' mehr außer sich
    Ganz tief ins Herz bohrt sich der starke Stich.
    Bis dicht zur Stadt ist er gekommen nun
    Hat keine Kraft noch Ahnung, was zu tun.

    Ihn Schrecken Schritte aus der Trauer auf
    Ein alter Mann kommt von der Stadt herauf.
    Doch jenes Kind ist schwach und kann nicht fort
    Und jener Mann erreicht jetzt diesen Ort.

    Er stutzt und sieht des Kleinen Schmerz
    Es trauert ihn und rührt sein Herz.
    Mit freundlich' Stimm' verspricht er Mut:
    "Tragosso, es wird alles gut"


    Graue Tränen trocknen nicht...
    Graue Wolken, stiller Schrei doch keiner war bereit.
    Jede Stunde und
    Sekunde waren wir eng verbunden, doch dann kam dieser Tag.
    Wo du mir
    versprachst du wirst für immer bleiben.
    Doch du ließ mich leiden, in
    trauer sitz ich hier allein, wir sind nicht mehr vereint.


    Der Ort meiner Träume
    Ein Ort voller Leben
    und voller Tod.
    Ein Ort welcher kann geben
    in größter Not.

    Der Ort meiner Träume
    er ist hier
    und wenn du fort bist
    schick ich ihn dir

    Ein Ort des Vergessens
    der ewigen Stimmen,
    welche sich sonst
    um dich ringen.

    Der Ort meiner Träume
    hat viel zu sagen,
    aber nichts
    von ewigen Klagen.

    Warum ist der Ort meiner Träume
    da wo du jetzt bist ?
    Der Grund ist,
    dass du mich nie vermisst

    Und wenn du bei ihm bist,
    denk immer an mich.
    Damit du weißt,
    Ich liebe dich


    Des Kriegers Stolz
    Einst irrte ich, allein durch den Wald
    "Gott! Zeig mir das Tageslicht bald!"

    Ich hatte nur Schild und Schwert dabei
    Nach langem Kampf. war ich endlich frei.

    Mein alter Herrscher, ein Sklaventreiber!
    Er wollte nur eins und das warn' die Weiber.

    Immer umgeben von Rittern und Wachen
    So wars unmöglich, ihn kalt zu machen

    Als der Herrscher sich wusch, nun war er allein.
    Ein Schwert im Bauch, er spürte den Pein.

    Hände zitternd, vor mir selbst erschreckt,
    doch eins war klar, ich musste hier weg.

    Stolz nahm ich kurzerhand Schwert und Schild,
    Die erste Zeile, sie zeigt das Bild.


    Zyklus der Flammen
    Ein Schrei vor zugeschloss'ner Tür
    Ein letzter Ruf in totem Tal
    krepiert hier an der Zeit Geschwür
    Wir hatten keine and're Wahl

    Wir sind die letzten uns'rer Art
    Die Welt vergeht in uns'rem Licht
    Wir flohen vor des Wahnsinns Saat
    Der Krieg war uns're letzte Pflicht

    Ein weiter Wasserlauf verlischt
    Du schließt die wunden Augen
    vor wilder, salz'ger Meere Gischt
    wenn Menschen dir das Blut aussaugen

    Wir werfen Flammen auf uns selbst
    Wir löschen Menschen lächelnd aus,
    sodass du über Leichen fällst
    Dein Weg, er führt dich nicht nach Haus

    Wir ahnen es und lachen.

    Ein Schleier legt sich auf die Welt
    Ein Schatten breitet Schwingen aus
    Ein Mann der sanft ins Blutbett fällt,
    er kehrt nicht mehr zurück nach Haus

    Ein Wald, der voller Bäume steht,
    er lebte seine letzten Stunden
    Die Leiche, die um Gnade fleht,
    hat in dein Herz die Reu' gesät

    Die Krähen picken im Gedärm
    im Wettstreit um die letzten Bissen
    Der Irrtum breitet solchen Lärm,
    dass Hunde auf die Knochen pissen

    Es klingen Glocken in der Nacht
    Du blickst in tausend leere Seelen
    Der Wahnsinn hat sich breitgemacht
    Es ist ein Schrei aus tausend Kehlen

    Wir fühlen es und lachen.

    Im letzten Licht auf dieser Welt
    Ein Phönix steigt aus Asche auf
    Der Schmerz, der zwischen Menschen fällt,
    er treibt die Zeit in ihren Lauf.

    Im roten Untergang der Stunde
    entfaltet er die schwarzen Schwingen
    wir richten uns nur selbst zu Grunde
    alsbald wir uns in Ketten fingen.

    Die Welt versinkt im Funkenregen
    Der Mensch zersetzt sein kaltes Herz
    Auf unsren einsam toten Wegen
    erleben wir den letzten März.

    Die Knochen sind zu Staub zerfallen
    Die alte Haut vom Fleisch gefetzt
    Der Krieger ist im Blut gefallen
    Hat euren reinen Schein benetzt

    Wir wissen es und sterben.


    Der Kreislauf
    Ist der Mensch geboren
    Und ist Mensch auch gewachsen
    Dann muss er sterben


    Hass
    Ein Schrei der Angst durchreisst die Nacht.
    Die Dunkelheit ist in ihm erwacht.
    Sie sorgt für Tod.

    Der Mensch der da schrie, wird niemals mehr schreien.
    Aus den Fängen des Todes konnt‘ er sich nicht befreien.
    Sie sorgt für Not.

    Das Wesen der Nacht, die Schwarze Frau,
    Sie trifft immer, denn sie zielt genau.
    Sie sorgt für Schmerz.

    Entsprungen aus des der dunklen Quelle
    Tötet sie ohne Furcht und auf der Stelle.
    Sie trifft ins Herz.

    Ihre Opfer, Menschen mit Eifersucht
    Sie niemals lange vergeblich sucht.
    Sie sorgt für Qual.

    Folter der Seele ist ihre Fähigkeit
    Angst und Schrecken zu bereiten, dazu ist sie bereit.
    Sie lässt keine Wahl.

    Die Gefühle des Opfers, die sind ihr Ziel
    Wenn sie sie erfasst, braucht es nicht mehr viel.
    Sie tötet aus Spass.

    Sie erschafft Visionen, voll Schmerz und Blut.
    Das Glück der Menschen erfüllt sie mit Wut.

    Sie verkörpert Hass.


    Unser Paradies
    Unser Paradies
    Rot ist die Farbe,
    Tot ist die Schönheit
    Er hat 'ne Narbe
    Kot ist auf dem Kleid

    Der Körper ist blass
    die Unschuld voll Hass
    das Blut ist so nass
    die Frau macht keen Spaß

    Allein bleibt er hier
    Allein mit 'nem Bier
    Wo bleibt das Wir
    An einem Samstagabend?

    „Hier!“, ruft der Schatten.
    Zeit die sie hatten,
    verging pro Euro,
    der Hure das Lachen.

    Die Großstadt, sie schreit.
    Der Hure tut's Leid.
    Die Märkte bereit.
    Such gute Marken!


    Jeanette
    Der Bass er brummt in meinen Ohren
    Mein Blick hat sich in dir verloren
    Wenn du tanzt und dich bewegst
    Du meinen Verstand zu Bette legst

    Dein Blick und deine Haltung – pure Dominanz
    Dein Hüftschwung und dein Lächeln – die reine Eleganz

    Doch alle Hoffnung ist vergebens
    Und es wird mich verfolgen zeitlebens
    Das niemals mehr in dieser Nacht ich
    komm in den Genuss
    Zu spüren deinen sanften Kuss

    Denn der Stern in dieser Partynacht
    Vergeht beim nächsten Wimpernschlag
    Und während noch dein Blick mir lacht
    Erwachet schon der nächste Tag


    Blutroter Ozean
    Still schau ich hinaus zum Ozean,
    Trauer umhüllt mein Herz aus Stahl,
    wenn ich daran denk was einst geschah.

    Höre wie ein Schifflein singet,
    bereit zur großen Fahrt.
    Frauen die mit weißen Tüchern,
    ihren Männern winken zum Wohl,
    auf dass sie wiederkehren,
    zum Abendmal nächst Jahr.

    Die Glockenuhr am Kirchesturm schlägt,
    ein Echo hallt herbei.
    Weiße Wolken hustet das Schiff,
    fährt heraus aufs Meer hinaus.

    Doch wie aus heitrem Himmel,
    färbt sich das Meer blutrot.
    Es breitet seine Schlingen aus,
    verschlingt das Schiff im Nu.

    Schreie, die die Nacht beirufen,
    ein Spiegel der zerbricht.
    Mein Traum entführte mich wiedermal.

    Höre wie ein Schifflein singet,
    bereit zur großen Fahrt.
    Auf dass sie wiederkehren.


    Sturmfront
    Fliegt die Schwalbe am Horizont,
    Vor Wolken grau und schwer.
    Hat grad die Federn noch gesonnt,
    Nun scheint das Licht nicht mehr.

    Nur fern, weit fort von ihrem Flug,
    Tief unter einer Wolkenschicht
    Etwas durchs Gewitter lugt:
    Es ist das letzte Sonnenlicht.

    Verlockend blitzt es übers Meer,
    Das vor dem Vogel sich erstreckt,
    Und stürmt es oben noch so sehr,
    Das Licht doch übers Wasser leckt.

    Obwohl die Winde an ihr ziehen,
    Der Sturm sie durch die Lüfte wirft,
    Dennoch möchte sie nicht fliehen,
    Bevor auf Licht die Hoffnung stirbt.

    Denn dafür lockt es sie zu sehr,
    Als dass ein Sturm sie stoppen könnt',
    Ruft doch die Sonne zu ihr her,
    Dort wäre ihr das Glück vergönnt.

    So kämpft sie sich durch Regenguss,
    Durch Blitze, Wind und Wolkenfront,
    Träumt bereits von dem Genuss
    Des Lichtes hinterm Horizont.

    Doch so lange sie auch fliegt,
    Sie nähert sich der Sonne nicht.
    Nur Wasser, Sturm, so weit sie sieht
    Und nirgends scheint mehr Sonnenlicht.

    Gierig greift die Luft nach ihr,
    Mit Klauen, kalt wie Eis.
    Feuchter Atem streift das Tier,
    Grelle Speere, schrecklich heiß.

    So schwinden schnell die Kräfte ihr,
    Der Sturm gewinnt die Überhand.
    Umschlingt sie, grölt und brüllt vor Gier,
    Wirft sie durch die Wolkenwand.

    Ein schreckliches Maul tut sich auf,
    Wasser sprudelt wild umher,
    Der schwache Vogel stürzt darauf,
    Genüsslich verschluckt vom schwarzen Meer.

    ---

    Stunden vergehen, der Sturm zieht fort,
    Die Sonne blinzelt ruhig hinab
    Als wüsste sie nichts von dem Mord,
    Als wäre dies ein schöner Tag.

    Doch dann, am menschenleeren Strand,
    Spuckt die See die Beute aus.
    Dort blickt, zerfetzt, im kalten Sand
    Die Tote auf das Meer hinaus.


    Glückes Schmied
    Hör der Seele Widerhall
    Aus der Ferne zu dir kehren.
    Lausch dem Flüstern ihrer Qual,
    Das will deinen Schmerz dir lehren.

    Wehr dich nicht, du dummes Wesen.
    Ohne Seele bist du nichts.
    Wunden können nur genesen
    In dem Schattenspiel des Lichts.

    Sei nicht törricht, freudetrunken,
    Denn so bist du niemals ganz.
    Hol es, das so tief versunken.
    Wahre keinesfalls Distanz!

    Kannst nicht für den Schmerz erblinden,
    Doch des Glückes Licht erseh'n.
    Musst im Zwielicht Wege finden.
    Hand in Hand mit Qualen geh'n.


    Mit gespaltener Zunge
    Paradies, das ist ein tückisch Wort,
    beschreibt nur dürftig diesen Ort.
    Wie kannst du etwas so nennen,
    ohne das andere zu kennen?

    Sieh, ich will dich nicht stören,
    bitte dich nur, mich anzuhören:
    Ihr sitzt in eurem kleinen Garten,
    ohne Besseres zu erwarten.

    Dies ist nur ein winzig Teil der Welt,
    die der Schöpfer euch vorenthält.
    Drängt dich nicht zu wissen,
    was du bisher musstest missen?

    Sogar der Aufgabe, euch zu mehren,
    musstet ihr bisher verwehren,
    weil Er nicht will, dass ihr entdeckt,
    was alles in und an euch steckt.

    Du siehst, all das sind Fragen,
    an denen Kopf und Herz versagen.
    So koste, wer nach Antwort sucht,
    nur ein wenig von dieser Frucht.

    Zu essen von diesem Strauch,
    ist beiden euch verboten; auch
    der zweite gleich daneben
    soll euch nie ein Beerlein geben.

    Vergiss dies Verbot ohne Grund.
    Führe nur die Frucht zum Mund.
    So gehorche sie der Schlange,
    auf dass sie Erkenntnis erlange.

    Erkennst du nun, was ihr verpasst,
    was du noch nicht erfahren hast?
    So gehe und halte deine Reden,
    suche deinen Liebsten im Garten Eden.

    Sorg dich nicht, was da kommen mag.
    Denke nur an den heutigen Tag,
    an dem ihr ausbracht aus dem Schein,
    um endlich davon frei zu sein.


    Ich
    Ich bin ich,
    bin der Anfang,
    bin die Sonne,
    bin der Mond.

    Ich suche,
    suche Hoffnung,
    suche Freude,
    suche Liebe,
    suche mich selbst.

    Ich versuche zu lieben,
    die Welt zu lieben,
    jeden zu lieben,
    ihn zu lieben,
    mich zu lieben.

    Ich spüre,
    spüre Schmerz,
    spüre Einsamkeit,
    spüre Hass,
    spüre, dass ich mich verliere.

    Ich sehe,
    sehe Leid,
    sehe Trauer,
    sehe Verrat,
    doch ich sehe mich nicht.

    Ich höre,
    höre Lügen,
    höre Streit,
    höre Schreie,
    höre meine Stimme nicht mehr.

    Ich bin,
    bin die Zeit,
    bin die Hoffnung,
    bin das Ende,
    denn ich bin ich.


    Einer Reise voller Pokémon
    Ich träumte lange Pokemontrainer zu sein,
    doch immer wenn ich aufwachte war ich noch allein.
    Ich war traurig und verlassen,
    es war schrecklich wenn alle dich hassen.
    Ich wollte nur weg und ging auf eine Reise,
    natürlich mit ausreichend Wasser und Speise.
    Aber ich fühlte mich immer noch allein,
    doch dann sah ich am Wegesrand ein kleines Schwein.

    Es war ein Floink und somit ein Pokemon,
    aber ich denke das wisst ihr schon.
    Nun schaute mich das Floink so traurig an,
    da fragte ich mich ob ich ihm nicht helfen kann.
    Ich gab ihm Wasser und Futter,
    es sah verlassen aus- wo war seine Mutter?
    Als ich gehen wollte lief es mir hinterher,
    da fiel mir auf es wollte von mir mehr.
    Ich fing es mit `nem Pokeball ein,
    und nun war es MEIN Schwein!

    Da war mir klar: ich wollte Pokemontrainer werden
    Und zwar der beste auf Erden!
    Ich gewann schnell meine ersten Kämpfe,
    doch vom vielen Reisen bekam ich in den Beinen Krämpfe.
    Wir ruhten uns eine Weile aus,
    und sahen ein verlassenes Haus.
    Wir gingen in das Haus und schauten uns um,
    doch das war von uns ziemlich dumm!
    Es griffen uns Laternectos und Lichtel an,
    wir flüchteten so schnell wie man nur kann.

    Doch ich und Floink wurden Freunde für immer,
    besser gesagt: verlassen werde ich ihn nimmer!
    So verging Jahr für Jahr,
    ich fing viele andere Pokemon, ist doch klar!
    Es waren Ottaro und Serpifeu,
    die sind mir auch heute noch treu.
    Außerdem sah ich noch viele andere,
    kein wunder, wenn ich einmal durch ganz Einall wandere.

    Das waren zum Beispiel Dusselgurr und Navitaub,
    Eins fand ich mal verletzt im Laub.
    Doch ich peppelte es auf und ließ es frei,
    doch fand ich kurz darauf in einem Nest ein Ei!
    Ich wartete aufs Schlüpfen Tag für Tag,
    doch eines morgens hörte ich nur nag, nag!
    Mich sah ein frisch geschlüpftes Nagelotz an,
    Ich dachte nur: wie süß es doch sein kann!

    Ich zog es auf und wir verstanden uns auf Anhieb gut,
    es lernte sogar die Feuerattacke Glut!
    Mit meinem Nagelotz und den anderen im Gepäck,
    roch ich eines Tages leckeres Gebäck.
    Ich sah einen Bäcker,
    der wollte aber nur kämpfen, dass ging mir ziemlich auf den Wecker.
    Dann aber sagte ich: „ok drei gegen drei!“
    Er sagte: „ok“, doch für sein Siberio, Petznief und Gelatroppo wars schnell vorbei.
    Er gab mir zur Belohnung ein leckeres Panini…
    …Und ein eiskaltes Gelatini!
    Ich wollte mein Panini essen,
    doch auch ein Fermicula wollte diesen fressen.
    Meine Pokemon konnten es jedoch vertreiben
    Und sich als Belohnung selber das Panini einverleiben.

    Dann ging es weiter,
    meine Laune war mehr als heiter.
    Am nächsten Tag waren Kapuno, Golbit und Monozyto gefangen
    Und ich konnte gegen zwei Pokemontrainer einen Sieg erlangen.
    Kurz darauf sah ich einen alten Greis,
    Er bot einen Pokemonentwicklungssaft an- zum halben Preis!
    Ich kaufte ein Dutzend von dem Saft,
    und tatsächlich Serpifeu, Nagelotz und Ottaro hatten es geschafft!
    Nun sah ich Efoserp, Kukmarda und Zwottronin in die Augen,
    und konnte es kaum glauben!
    Floink wurde sogar direkt ein Flambirex,
    da war ich ganz schön perplex!

    Ich führte meine Reise fort,
    und sah einen beschaulichen Ort.
    Ich sah eine Pokemonfarm,
    dort war es schön, dort war es warm.
    Ich bekam von einem Farmer sogar ´nen coolen Job,
    Ich züchtete zwei Wochenlang Fasasnob!
    Ich versuchte es auch mit einem Admurai und einem Kiesling,
    das war aber nicht so mein Ding!

    Ich sah auch zum ersten Mal ein Klikk,
    das hatte aber einen verrückten Tick.
    Es hielt sich und seine Eltern für ein Klikdiklak,
    das ging seinen Eltern die Kliklaks waren ganz schön auf den Sack.
    In der Farm erlebte ich noch mehr,
    ihr werdet staunen wenn ich es euch erklär!
    Meine Schuhe wurden geklaut,
    ich fand sie kurz darauf, doch ein Milza hatte sie durchgekaut!
    Außerdem hatte es einen Tag in meinem Zimmer eklig gerochen,
    ein Unratütox war unter mein Bett gekrochen.
    Ich sah auch eine Kuh,
    die war so lila wie ein Felilou!
    Dann war es aber Zeit zu gehen,
    das konnten alle dort gut verstehen!
    Doch gaben sie mir zum Abschied ein Eis am Stiel,
    in Form eines Ganovil!

    An diesem Abend vernahm ich einen Leckeren Duft,
    ein Angler aß gegrillten Barschuft.
    Dann wollte er ein Flunschik fangen um es zu braten,
    doch ich konnte ihm im letzten Moment davon abraten.
    Sonst hätte er einen Elektroschock bekommen,
    und das hätte ihm vielleicht sogar das Leben genommen.
    Zum Dank bekam ich ein Pokemon,
    ich dachte: „Hoffentlich hab ich es nicht schon!“
    Ich sag euch ich fand es toll,
    denn es war ein schillerndes Waumboll!
    Ich bedankte mich und ging weiter,
    und fand 10Minuten später eine kaputte Leiter.

    Ich sah neben der Leiter ein Loch,
    daneben ein sehr verärgertes Ohrdoch!
    Dann hörte ich auf einmal schlurf, schlurf,
    Ich sah ein trinkendes Rotomurf!
    Da verstand ich das Ohrdoch,
    die Leiter fiel wegen Rotomurfs Loch.
    Ich ging zu Rotomurf, doch es vergrub sich dann,
    deshalb bot ich Ohrdoch Hilfe an.
    Die kaputte Leiter wurde wieder zusammengebaut,
    doch in der Zeit hatte sich ein Gewitter zusammengebraut.

    Ich nahm Ohrdoch mit zu einem nahegelegen Haus,
    Es gehörte einem Forscher namens Klaus.
    Er besaß für seine Forschungen viele Pokemon,
    zum Beispiel Sesokitz und Kronjuwild, letzteres kannte ich schon.
    Er gab mir als nette Geste einen Entwicklungsstein,
    den setzte ich natürlich sofort ein!
    Ich gab ihm Golbit und was wurde draus?
    Es wurde zu Golgantes, nun war es so groß wie kleines Haus.

    Das Gewitter verzog sich, ich wollte gehen,
    da sagte Klaus: „Bleib mal stehen!“
    Er zeigte auf Ohrdoch, es sah mich traurig an,
    da fragte ich es, ob es nicht mit mir mitkommen kann.
    Es lächelte zufrieden und hatte mich fröhlich angeschaut,
    doch dann wurde es plötzlich extrem laut.
    Ein Deponitox wollte das Haus vom Forscher zerstören,
    Ich sagte nur: „Raus aus dem Haus!“, das konnte der Forscher aber nicht hören.

    Ich und Ohrdoch konnten überleben,
    doch kam es drei Tage später zu einem Erdbeben.
    Steine lösten sich von einer Felswand
    Und ein Pokemon, das war mir aber unbekannt!
    Heute weiß ich, dass es ein Sedimantur war,
    leider rannte ich damals weg, denn ich vermutete Gefahr.
    So meisterte ich Jahr für Jahr alle Herausforderungen,
    ich finde, dass ist mir sehr gut gelungen.

    Nun heute bin ich 80, alt und weise,
    doch vergesse ich nie meine Reise.
    Pokemon sind seitdem aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken,
    sie sind einfach tolle Wesen, die ihrem Trainer volle Aufmerksamkeit schenken.
    Ich bin zwar kein Pokemontrainer mehr,
    doch ist die Entdeckerlust in mir nie leer.
    Ich suche nach fossilen Pokemon,
    ein Galapflagosfossil hab ich schon!

    So das war’s, ich hoffe, dass es euch gefallen hat,
    Mann oh Mann bin ich vom vielen Erzählen platt!


    Joker
    Du bist talentiert, weltweit anerkannt
    alle vier Ässe sind in deiner Hand
    nein nochmals soll man nicht aufteilen
    die Hände können so verweilen
    teilen mochtest du sowieso noch nie
    denn Teile zwingen Ganzes in die Knie.

    Ob Links- oder Rechtsspiel ist dir gleich
    du bist der Hochglanz in jedem Bereich
    und sollte sich etwas Staub legen
    macht du den Mantel einfach Segen.

    Deine Gedanken ziehen all zu viele Wege
    willst warten, bis der eine Moment sich rege
    verstummst zur besten Tageszeit -
    dann bist du in der Nacht bereit.

    Der Mond zeigt dir die Rückseiten der Karten
    die dunklen Medaillen die auf dich warten
    der Nebel er raubt dir langsam die Sicht
    der Nebel erzeugt von des Auges Licht.

    Bist zweimal erstickt, die Karten sind heil
    in der rechten sie ruh'n, links hältst du ein Beil
    und auch der Joker ist nicht genug
    statt dem Full House legst du den Betrug.


    Triple Trouble
    Feuer, Wasser, Pflanze, die Essenz des Lebens
    Eine weite Reise des Kommen und Gehens
    Drei Brüder verabschieden sich, für immer?
    Keiner von ihnen hat auch nur einen Schimmer

    Pflanze zieht dahin, Wasser und Feuer bleiben zurück
    Verwelken werden Harmonie und Glück
    Allein in des Nachts Melodie, Feuer am "Geschlossen"-Schild rückt
    Wasser beim Zusehen ist nicht wirklich entzückt

    Pflanze sehnt sich nach seinen Genossen
    Nur gemeinsam sind sie ganz
    Äffchen packen sich am Schwanz
    Übrspringen gemeinsam die Kluft, beenden die Possen


    Todesreu

    Bist schon immer krank gewesen,
    doch jetzt erst richtig verwesen.

    Wollte dich nicht gehen sehn,
    es tat mir einfach viel zu weh.

    Bist mir aber doch entronnen,
    obwohl Ich dich so lieb gewonnen.

    Bitte verzeih mir meine Taten,
    aus ewig langen Tagen.

    Hoffe auf ein Zeichen von dir,
    denn ich weiß du bist bei mir.

    Es reut mich sehr,
    mein Herz wird schwer.


    Liebeskummer

    Meine Seele ist schwarz
    Verrottet durch die Zeit
    In der Einsamkeit


    Mein Herz ist voll Trauer
    Wird nie geheilt
    Bis in alle Ewigkeit


    Falle in ein tiefes Loch
    Ertrinke im tiefen Meer
    Ich setze mich nicht mehr zu Wehr


    Mein Selbstvertrauen ist am Boden
    Sinkt immer, immer weiter
    Ich werd des Lebens nicht mehr heiter


    Schon bald wird mir Bang
    Werde ich so enden?
    Kann ich das Schicksal nicht mehr wenden?


    Die Zeit verrinnt
    Ich merke geschwind
    Dass ich dich nicht haben kann


    Mein Leben ist schwarz
    Verrottet durch die Zeit
    In der Einsamkeit


    Verloren im Wind
    Verloren in der Kälte; Verloren im Wind.
    Wie vergänglich uns're Leben doch sind.
    Verloren für immer, dies kommt nie zurück.
    Wie vergänglich ist unser Glück?
    Ein letzter Windhauch, dann ist es vorbei,
    Reißt die Teile des Lebens in zwei:
    Den Stamm allen Lebens, das atmende Blatt,
    Die Kälte sie getrennt nun hat.
    Verloren im Wind für den ewigen Kreis
    Sinken sie zur Erde leis',
    Die Blätter in des Herbstes Nacht.
    Bevor im Frühling neu erwacht,
    Das frische, junge, grüne Laub
    Aus des Winters altem Staub,
    Geht noch das Jahr zu Ende;
    Wie des Lebens Wende;
    Wie die Blätter, verloren im Wind
    Uns unser Leben doch entrinnt.

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  • Okay ich poste hier mal meinen Vote.

    ein Punkt geht an:
    ''Liebe''
    Das Gedicht berührt einen richtig, da es den Vorgang vom Verlieben bis hin zur bitteren Enttäuschung beschreibt. Man kann sich sofort in das lyrische Ich hineinversetzen und fiebert so ein bisschen mit :)
    Es ist richtig anschaulich beschrieben, sodass ich beim Lesen einfach an so ein wild durcheinander gewürfeltes ''Wunderland'' denken muss, wie in dem beliebten Disney Streifen. Besonders in den letzten Strophen wird veranschaulicht wie dreckig doch manchmal mit einem umgegangen und die Zuneigung schamlos ausgenutzt wird.

    zwei Punkte gehen an:
    Ein Schicksal
    Wirklich schon geschrieben! Zuerst dachte ich nur so 'Was soll das denn?' und konnte mich zunächst überhaupt nicht damit anfreunden, da es mir doch zu melodramatisch war, doch der letzte Vers war wahrhaftig das entscheidende, von dem Moment an hat mich das Gedicht echt ergriffen und die Story ergab auch einen Sinn. Dies auf das kleine Tragosso projeziert macht die Sache nur noch trauriger, da man hier zum allerersten Mal das Gefühl hat, endlich zu wissen, warum das Pokemon immer so deprimeirt drein schaut und des Nachts verträumt und leicht wehmütig zu den Sternen aufzublicken zu sein scheint. Also echt sehr trauriges und ergreifendes Gedichtchen! ;(

    drei Punkte gehen an:
    Der Ort meiner Träume
    Obwohl es eher 'einfach' gehalten ist im Gegensatz zum obrigen (vom Versumfang), steckt doch ziemlich viel in dem Gedicht drin, so finde ich sind die einzelnen Wörter mit Bedacht gewählt und geben genau die himmlische Kulisse wieder, in die man sich manchmal gerne flüchten würde. Ich finde, es ist ein schönes romantisches Liebesgedicht und wer würde sich nicht wünschen, dass jemand mal sowas einem offenbart xD Besonders die zwei letzten Strophen sind sehr ergreifend, verstärkt durch die rhetorische Frage, die die Sehnsucht um ein weiteres auszudrücken vermag.

    und zum Schluss gehen acht Punkte an *Trommelwirbel*:
    Blutroter Ozean
    Also zu allererst sagt mir der Titel sehr zu (Blut höhö) und schafft schon direkt eine eher düstere Stimmung, die mich an ein Meer voller Leichen erinnert, umgekommen durch einen Unfall oder vllt durch des Menschens Werke selbst (Stichwort Globalisierung).
    Das lyrische Ich erzeugt hier direkt von Anfang an eine bedrückende Stimmung, gepaart mit einer Portion Sehnsucht (vllt nach seinem verloren gegangenen Liebsten?), bestrebt darauf alles daran zu setzten die Zeit zurückzudrehen zu können und die Geschehnisse auszuradieren.
    Die nächsten beiden Strophen erinnerten mich stark an Titanic, was aber nicht unbedingt schlecht ist! Der Aufbruch, die Abschiedsgrüße der Zurückgelassenen und das Signal zur Abfahrt, wurde sehr schön beschrieben und es zerrt schon irgendwie die Trauer an einem, bei dem Gedanken seine Liebsten gehen zu lassen, in der Hoffnung, dass sie bald wiederkehren.
    In den nächsten beiden Strophen geschied dann das erschreckende - bei dem Gedanken, dass alle Umkommen, lief mir doch fast ein Schauer über den Rücken Oo
    ''Mein Traum entführte mich wiedermal.'' Allerdings schien dies nicht real gewesen zu sein, weshalb ich die letzte Strophe besonders gelungen finde, da diese sich wieder mit dem Anfang verbindet und so eine Einheit bildet.
    When it rains look for the rainbow :cookie: <3
  • Na gut, dann möchte ich auch mal meine Punkte verteilen.
    Mir ist aufgefallen, dass bei einigen Gedichten zwischen der ersten und der zweiten Zeile ein Absatz fehlt und dafür vor der letzten einer zu viel ist. Da das aber wie gesagt bei mehreren der Texte so ist, nehme ich mal an, dass der Fehler nicht bei den Autoren liegt und werde es deshalb in meiner Wertung ignorieren. Ich wollt's nur mal gesagt haben.

    [tabmenu]
    [tab=~]
    Die Auswahl fiel mir, bis auf die Entscheidung für die Vergabe des ersten Punktes, recht leicht. Zwar sind auch die übrigen Gedichte ganz gut geworden, aber ich habe halt einfach meine Favoriten, die mir besonders zusagen. Insgesamt fand ich aber fast alle Teilnahmen sehr lesenswert.
    Hier erstmal eine kurze Zusammenfassung, anschließend werde ich noch zu jedem der Gedichte etwas schreiben, die von mir Punkte bekommen haben.

    1 Punkt: Der Ort meiner Träume
    2 Punkte: Ein Schicksal; Verloren im Wind
    4 Punkte: Zyklus der Flammen
    5 Punkte: Blutroter Ozean
    ___

    Gesamt: 14 Punkte, wie verlangt
    [tab=Der Ort meiner Träume] Hier musste ich mich zwischen „Liebe“ und diesem Gedicht entscheiden, was mir, wie schon erwähnt, relativ schwer fiel. Zwar ist „Der Ort meiner Träume" von der Form her nicht so schön wie „Liebe“, weil einige Zeilen doch sehr holprig zu lesen sind, da sie zu stark aus dem Versmaß ausbrechen, aber vom Inhalt her hat es mich dann einfach mehr überzeugt. Warum, kann ich nicht so genau sagen, aber im Großen und Ganzen mag ich dieses Gedicht halt mehr als das andere, deshalb geht dieser Punkt letztendlich an „Der Ort meiner Träume.“
    [tab=Ein Schicksal] Auch hier sind einige Zeilen etwas zu holprig, aber ansonsten finde ich dieses Gedicht sehr schön. Besonders gefällt mir, dass man erst in der allerletzten Zeile erfährt, dass die Geschichte von dem Tragosso aus Rot und Blau/ Feuerrot und Blattgrün erzählt und nicht etwa von einem Menschenkind, sodass man sie, was sicher auch beabsichtigt war, erst am Ende versteht. Eine schöne Technik, die durchaus zwei Punkte verdient hat!
    [tab=Verloren im Wind] Ein Gedicht über die Vergänglichkeit unseres Lebens, nicht das Einzige zu diesem Thema hier, aber mit Abstand das Schönste. Die Metapher mit den Blättern im Wind ist gut getroffen und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Das Versmaß ist ziemlich gut und auch vom Inhalt sagt mir dieses Gedicht zu. Eigentlich hätte es noch ein oder zwei Punkte mehr verdient als „Ein Schicksal“, aber dafür habe ich leider nicht genügend Punkte übrig.
    Es würde mich aber sehr freuen, „Verloren im Wind“ zumindest unter den ersten Dreien der Gewinner zu sehen ~
    [tab=Zyklus der Flammen] „Zyklus der Flammen“ - ein wirklich atemberaubendes Gedicht über das Verhalten von uns Menschen, mit dem wir uns langsam, aber sicher selbst vernichten. Besonders die Waisen, die nach ein paar Strophen kommen, verleihen dem ganzen eine... ich weiß nicht, irgendwie selbstmörderische Atmosphäre. Das Versmaß ist bis auf wenige kleine Ausnahmen auch sehr gut und macht das Lesen angenehm. Nur die Begriffe wie „krepieren“ und „pissen“ sind mir erst ein wenig unpassend und krass erschienen, aber nach dem zweiten Lesen bin ich doch der Meinung, dass sie die bereits genannte Atmosphäre gut unterstützen und außerdem mal etwas herausfallen aus den üblichen Worten, die man in Gedichten verwendet.
    Was mich aber zugegebenermaßen etwas verwirrt hat, ist die Metapher des Phönix, ein Vogel, der ja für seine Wiederauferstehung aus der Asche bekannt ist – soll damit angedeutet werden, dass die Erde ohne uns noch einmal neu erblühen wird oder das wir alles wieder vergessen werden und es immer und immer wieder geschieht? Oder war der Phönix einfach nur eine etwas unglückliche Wahl? Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu blöd, um es zu verstehen, ich bin nämlich leider nicht sehr gut darin, Botschaften aus Gedichten zu lesen.
    [tab=Blutroter Ozean]Dieses Gedicht ist mein absoluter Favorit in diesem Wettbewerb! Und es beweist als sehr gutes Beispiel, dass Gedichte sich nicht reimen müssen, um ergreifend zu sein.
    Obwohl die Person scheinbar große sorgen hat, weil sie schon einen Schiffbruch miterleben musste oder dadurch jemanden verloren hat, erzählt die letzte Zeile eher von Hoffnung.
    Die Metaphern „Höre, wie ein Schifflein singet“ und „Weiße Wolken hustet das Schiff“ haben es mir irgendwie sehr angetan, großes Lob! Die Art und Weise, wie die letzte Strophe den Anfang wieder aufgreift, ist ebenfalls sehr gelungen. Das Versmaß ist nicht perfekt, dennoch lässt sich alles gut lesen und ich habe das Gefühl, der Autor oder die Autorin hätte genau die passenden Worte gefunden, um diese kleine Geschichte zu erzählen. Mehr kann ich hierzu auch gar nicht mehr sagen, ich finde dieses Gedicht halt sehr bewegend, und besonders nach den vielen Gedichten mit unglücklichem Ende ist es sehr entspannend zu lesen.[/tabmenu]

    Ich hoffe, meine Punktevergabe ist nachvollziehbar.

    Grüße, Gargoyle
  • Endlich hab ich es mal geschafft, Zeit zu finden, um zu voten.

    Ein Schicksal.
    Dieses Gedicht finde ich im Grunde ganz gut. Es erzählt eine Geschichte, von einem Pokemon, was seine Mutter verloren hatte. Eigentlich bin ich ja immer etwas skeptisch gegenüber Gedichten die von Pokemon handeln, doch dieses finde ich durchaus ganz gut umgesetzt. Ich meine, die Geschichte ist ja immerhin ein bekanntes Szenario aus den Games der ersten Generation bzw mehr oder weniger die Lebensgeschichte von diesen Pokemon. Diese in ein Gedicht einzubringen, finde ich wirklich eine tolle Idee. Auch sonst finde ich es schön, dass die Verse hier nicht gerade kurz sind, sondern eine wirklich angenehme Länge haben. Was auch noch positiv in meinen Augen auffällt, ist dass es sich wirklich immer reimt, was bei so einer Geschichte in Gedichtform wirklich schwer sein kann, immerhin muss man ja darauf achten, dass man die Geschichte richtig erzählt und zusätzlich noch auf die Reime achten, was der Autor dieses Gedichtes wirklich toll hinbekommen hat. Deswegen bekommt dieses Gedicht von mir 2 Punkte.

    Ort meiner Träume.
    Bei diesem Gedicht finde ich es sehr schön, dass man nicht auf den ersten Blick merkt, dass es ein Liebesgedicht ist, sondern dieses wirklich erst im letzten Vers bzw in der letzten Strophe klar wird, was ich gar nicht mal so schlecht finde. Auch sonst hat der, der dieses Gedicht verfasst hat, diesen Ort seiner/ihrer Träume wirklich ganz gut beschrieben, was mich nun mal sehr überzeugt hat. Eine Beschreibung von einem Traum bzw einer Traumwelt ist meiner Meinung nach ein wirklich tolles Thema, für ein Gedicht. Schön fand ich hier auch, dass nicht etwa ein Ort beschrieben wurde, sondern viel mehr die Atmosphäre und so was alles. Man merkt auch, dass der Verfasser dieses Gedichtes versucht hat, ein regelmäßiges Reimschema in das Gedicht zu bekommen, was leider nicht immer so ganz geklappt hat. Das sehe ich dennoch nicht als besonders schlimm an, weswegen ich dem Gedicht auch 2 Punkte gebe.

    Blutroter Ozean.
    Dieses Gedicht hat mich sehr begeistert, da mir allein die Geschichte, die dort erzählt wird, wirklich sehr sehr schön gefällt. Auch sonst kann ich hierzu nur sagen, dass der Verfasser ein wirklich tolles Gedicht geschrieben hat, was man eigentlich nur Loben kann. Besonders die Wortwahl gefiel mir sehr gut, ich finde sie vor allem sehr passend, da der Verfasser eher so geschrieben hat, wie vor ein paar Jahrhunderten man noch geredet hat, was ich aber toll finde, weil sie Szene die beschrieben wird auch eher in der früheren Zeit spielte. Jedenfalls gibt es an diesem Gedicht wirklich nichts negatives auszusetzen. Auch, dass das Gedicht keine Reime bzw kaum Reime hat, finde ich nicht besonders schlimm, denn ein Gedicht muss sich ja nicht immer reimen. Deswegen bekommt dieses Gedicht von mir 4 Punkte.

    Sturmfornt.
    Dieses Gedicht hat mich ebenfalls sehr angesprochen. Hier finde ich schon allein die Länge sehr beachtenswert, aber das muss ja nichts heißen. Kurze Gedichte können genau so gut sein wie lange Gedichte, das tut also nichts zur Sache, Man kann 10 Strophen lang den reinsten Mist schreiben und 10 Strophen lang etwas wirklich tolles. Und hier ist es dem Verfasser wirklich gut gelungen. Auch sonst finde ich die Wortwahl wirklich sehr schön, nicht zu allgemein, sondern richtig schln das ganze außergewöhnlich formuliert hat. Daher gebe ich diesem Gedicht 2 Punkte.

    Joker.
    Dieses Gedicht hat mich von den Ganzen irgendwie am meisten angesprochen. Ich weiß nicht, aber schon allein das Thema finde ich wirklich toll, es ist so schön außergewöhnlich, was ich richtig gut finde. Das soll nicht heißen, dass die anderen Themen von den ganzen Gedichten in diesem Wettbewerb nicht außergewöhnlich waren, das will ich damit nicht sagen. Wirklich eine große Anzahl der Abgaben war außergewöhnlich, doch hier begeistert mich die Umsetzung dieses Themas, was man ja sehr verschieden interpretieren kann wirklich super. Die Länge von dem Gedicht finde ich auch recht angenehm, aber auf so was muss man ja nicht achten, wichtig ist der Inhalt. Und hier wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht, deswegen bekommt diese Abgabe von mir auch 4 Punkte.

    Zusammenfassung:
    4 Punkte für Blutroter Ozean und Joker.
    2 Punkte für Ein Schicksal, Ort meiner Träume und Sturmfront.
  • So, habe ich mich also auch entschlossen, zu den vielen interessanten und tollen Einsendungen für diesen Wettbewerb meine Meinung zu sagen. Dabei sollen folgende Einträge Punkte von mir enthalten.

    Ein Schicksal
    Der Titel gefällt mir schon einmal deswegen, weil er nicht stur Schicksal, sondern eben ein Schicksal heißt. Der klassische Paarreim weiß hier mit verhältnismäßig langen Versen eine rührende Geschichte flüssig zu erzählen, welche die raffiniert gelegte Pointe erst zum Schluss preis gibt. Zu Anfang würden wohl viele vermuten, es handele sich um ein Menschenkind (es sei denn, man deutet die Lavendelstadt richtig), allerdings wird man am Ende aufgeklärt, dass es sich um das Tragosso aus den ersten Pokémonspielen handelt. Eine gute Finte, die mich zum sofortigen Wiederlesen animiert hat und dann ergab alles Sinn. Allgemein ist auch die Wortwahl solide; einfach, aber eben auf den Punkt gebracht. Was ich dafür nicht außer Acht lassen konnte, sind diverse fehlende Kommata am Ende mancher Verse, die eine nötige Atempause dargestellt hätten, und die allesamt groß geschriebenen Zeilenanfänge, obwohl der Satz von vorher noch weiter gehen müsste. Word hat zwar diese wunderbare Autokorrektur, allerdings sollte, besonders bei Gedichten, auf solche Kleinigkeiten geachtet werden. Darum vergebe ich einen Punkt.

    Der Ort meiner Träume
    Auch hier zeigt, wie schon bei Ein Schicksal, eine interessante Entwicklung gegen Ende hin, wie verschieden man ein Gedicht deuten kann, wenn man seinen Sinn erfasst hat. So hebt sich dieser Eintrag deutlich von seinen Konkurrenten des selben Themas, der Liebe, ab und schafft mit seinem anfänglichen Irrglauben und der Auflösung danach einen guten Kontrast. Leider haben mich dann die vielen kurzen Verse aufgehalten, bei denen ich mir wesentlich mehr Umfang gewünscht hätte. Ob es allein an ästhetischen Gründen, wie etwa der durchgängigen Struktur mit vier Zeilen oder einem bestimmten Reimschema, lag, wage ich zu bezweifeln, da die Wortwahl prinzipiell gut ist. Dazu nistet sich dann auch das Problem ein, dass an wichtigen Stellen die Kommata fehlen und diese hätten dem Ganzen doch mehr Aussehen verliehen. Am Ende soll es für einen Punkt reichen.

    Zyklus der Flammen
    Eines der längsten Gedichte und dafür hat sich der Verfasser auch ein ernstes Thema vorgenommen, was durchaus interessant zu lesen ist und unter den anderen doch auch heraus sticht. So ist es nämlich der Mensch selbst mit seinen unüberlegten Handlungen und den Kriegen und einer wohl folgenden Apokalypse, auf den diese Geschichte zutrifft. Sie wurde dabei nicht nur mit einer äußerst treffenden Wortwahl in die Tat umgesetzt, auch das abwechselnde Reimschema wurde permanent aufrecht erhalten und fügt sich insgesamt zu einem atemberaubenden Werk zusammen. Deshalb lasse ich bei diesem epischen Werk der Lyrik drei Punkte zurück.

    Blutroter Ozean
    Eigentlich seltsam, dass es mich zu diesem Gedicht hingezogen hat, obwohl es als Einziges von meinen Gewählten kein Reimschema hat, aber mir ging es ohnehin mehr um den Inhalt und die Umsetzung und genau da punktet Blutroter Ozean. Die gewandte Wortwahl macht sich in den vielen Metaphern schnell bemerkbar und erzählen von einem wohl nie enden wollenden Traum, in dem die erzählende Person gefangen ist. Trotzdem kommt in dieser freien Erzählung ein Hoffnungsschimmer gegen Ende hervor, der die eigentlich traurige Geschichte perfekt abrundet. Dazu braucht es nicht einmal Reime, denn auch ohne klingt dieses Werk sehr gut und deswegen vergebe ich drei Punkte.

    Glückes Schmied
    Hier habe ich mich über längere Zeit gefragt, worum es geht, da die eigentliche Geschichte kryptisch, jedoch am Ende ohne wirkliche Auflösung erzählt wird. Insofern kann man es als kleines Rätsel betrachten, was ich bei der gewählten Thematik aber sehr Willkommen heiße. Nach genauerem Nachdenken habe ich diese dann nämlich erkannt und empfinde diese spezielle Unverständlichkeit in der Erzählung als sehr gelungen. Die durchdringende Stimme stellt dabei klare Grenzen zwischen dem einfach zu erlangenden und schwer begehbaren Weg, lockt den Angesprochenen aber eher in die Richtung des letzteren. Ob es sich dabei um sein Gewissen handelt, ist die Frage, aber davon abgesehen hat mir die Umsetzung gefallen. Mit diesem Kontrast und dem Titel, der sich passend einfügt und dem ganzen Gedicht noch eine spezielle Note verleiht, lasse ich zwei Punkte springen.

    Mit gespaltener Zunge
    Wie ich mir bei dem Titel genau diesen Inhalt erwartet habe. ~ Die Schlange aus der biblischen Erzählung von Adam und Eva scheint mit ihrer listigen Art wie geschaffen für ein Gedicht und weiß dabei in dieser Umsetzung hauptsächlich mit ihrer subtilen Überredungs- und Wortgewandtheit zu überzeugen. Die Länge kann sich ebenso sehen lassen wie saubere Reimschemen. Weniger gefallen hat mir dabei lustigerweise der Titel, obwohl der mich schon in eine gewisse Richtung geführt. Ich kann es nicht so wirklich erklären, aber er wollte mich absolut nicht ansprechen, was bei einem Gedicht aber der Fall sein sollte. Der Rest ist aber, wie gesagt, gelungen und deshalb vergebe ich hier zwei Punkte

    Verloren im Wind
    Vergänglichkeit oder auch der Kreislauf des Lebens und der Natur? Beides wird hier mit einer gewandten Wortwahl angesprochen und dabei zeigen sich die vielen verwendeten Metaphern von ihrer besten Seite, was mich im Nachhinein schwer beeindruckt hat und von seiner Gesamtheit sehr schön geworden ist. Die Vergleiche sind sehr subtil ausgefallen und das macht diesen Eintrag am Ende zu etwas Besonderem. Eventuell hätten Absätze an den richtigen Stellen die Wirkung noch verstärkt, allerdings finden sich auch hier durchgehend große geschriebene Versanfänge. Trotz allem kann ich hier guten Gewissens zwei Punkte vergeben.
    Nymphengesang - Geschichten und Gedichte
    Diskutiert mit uns über Splatoon 2!

    Sig by Kiba.
    Ava by Uninori
  • Hallo,

    wenn ich das richtig sehe, ist das der letzte Wettbewerb der Saison und auch wenn das langsam recht spät wird, will ich da mal wieder einen Vote zu schreiben.

    Wenn man sich einige Abgaben so ansieht, so drängt sich die Frage auf: Was ist eigentlich ein Gedicht?

    Reicht es, eine Geschichte
    in mehr Zeilen zu zerteilen?
    Oder sollten zu einem Gedichte
    sich auch ein paar davon reimen?

    Braucht es eine Versmelodie
    so dass man es auch erzählen kann?
    oder zieht man auch mit unglaublich langen und schwer zu betonenden Versen
    Leser auch in seinen Bann?

    Zudem war ich von der Themenauswahl "etwas" überrascht. Wenn ich in meinem Umkreis frage, was für Themen man bei einem kindgerechten Pokemon-Forum erwarten sollte, waren "unglückliche Liebe", "Mord", "Totschlag", "Hass", "Blutbetonung", "Auslöschung" nicht unbedingt die ersten Vermutungen..

    Liebe

    Was für ein generischer Titel.. Selbst die Anführungszeichen bringen da nicht mehr Bedeutung rein.

    Beim ersten Lesen war ich von diesem Gedicht noch nicht sonderlich angetan. Die Reime kamen mir sehr forciert vor (Teppich flicken, Blumen gießen, Fliege), die Wortwahl etwas komisch.

    Das ist der Grund, weswegen man so etwas mehrfach und gründlicher lesen sollte. Zwar bleiben einige Dinge immer noch komisch, aber die Atmosphäre "Küche", "Kochen", "verschlingen" ist plausibel durchgehend.

    Positiv ist auch, dass hier überall gereimt wird - klassisch im abab-Muster. Auch gefällt mir der letzte Satz unheimlich. Das reicht nicht aus, um den Text zu meinem Favoriten zu machen, aber zumindest hab ich nicht sofort für Punkte ausgeschlossen.


    Die Auslöschung

    Der Text hat eigentlich ein ernstes Thema - selbst der Titel klingt bedrohlich. Im ersten Moment scheint das fast wie ein Kandidat für die Propaganda-Flyer. Das kollidiert dann aber mit dem Stil, der im besten Falle "selbstironisch" und im schlechteren Falle "Kinderreim" ist. "Krokos" ist ebenso verniedlicht wie "Schäfchen", "Zuhaus" spricht ebenfalls eher Kinder an aber der letzte Absatz unterstellt, man hätte schon einen langen Weg hinter sich oder würde sich gerade entscheiden.

    Positiv aber auch hier ist eine klassische Reimform, die konsequent durchgehalten wird.

    Spontan gesehen:
    "schiesst einfach jeder" -> "schießt"
    "geht Flöten" -> "flöten" klein.
    "die frage" -> "Frage" groß


    Forever Away

    Nach den ersten beiden Abgaben fehlen einem hier schmerzlich die Reime. Die letzte Zeile des ersten Absatzes raubt einem dann auch noch eine zumindest ähnliche Versmelodie.
    Auch der Inhalt überzeugt nicht wirklich - um die Trauer rüberzubringen, müsste der Stil etwas anders sein.

    Auf "Sie kommt nicht wieder" hätte ein "Niemals wieder" wohl besser gewirkt als ein "Für immer". Sicherlich hätte das die "Regel" des "Forever" verletzt, aber das lässt eher an dieser Regel zweifeln.
    So bleibt am Ende nicht wirklich etwas über, wofür ich Punkte geben könnte.


    Ein Schicksal

    Ich gebe zu, beim ersten Lesen hatte mich dieser Text ebenfalls nicht in seinen Bann gezogen. Später schien mir die Versmelodie komisch. Irgendwann hatte ich sie aber doch gefunden (erinnert mich ein wenig daran, wie Mütter Gedichte ihren Kindern vortragen) und damit funktioniert das sehr gut.

    Der Wechsel von "es" (Kind) auf "er" ist etwas störend und vielleicht hätte man das bei "es" belassen sollen.

    Positive Erwähnung wieder für eine einheitliche Reimstruktur, deren Reime wenig forciert scheinen, und dafür, im Pokemon-Universum angesiedelt zu sein.

    Spontan gesehen:
    "kein' mehr" -> vielleicht besser "niemand"?
    "Ihn Schrecken Schritte" -> "schrecken" klein.


    Graue Tränen trocknen nicht

    Ich bin immer
    noch kein großer Fan davon, einzelne Worte eines Satzes auf eine Zeile zu setzen und
    dann - mehr oder
    weniger willkürlich den Rest völlig normal aufzuschreiben.

    Ich sehe hier einfach kein Gedicht, sondern eine Geschichte mit herben Absatzproblemen. Die Handlung selbst ist weder innovativ, noch ausführlich, noch mit schönen Worten versehen. Gegen "Liebe" gestellt verliert dieser Text.

    Spontan gesehen:
    "in trauer" -> "Trauer" groß


    Der Ort meiner Träume

    Auch nach mehreren Lesezyklen bin ich von diesem Gedicht nicht unbedingt angetan. Ich finde es "hübsch, aber nicht unbedingt toll". Die Reimstruktur ist durchgehend abcb - mit einem leichten Patzer zu Beginn; die Zeilenlänge ist zum größten Teil gut gewählt ("warum ist" ist etwas lang). Das Thema ist mal wieder eine leicht unglückliche Liebe, aber...

    Ich glaube, damit habe ich mein "Problem" gefunden: Obwohl der Text von Liebe handelt, scheint mir da sehr wenig Gefühl drin zu sein. Zum größten Teil wird ein Ort beschrieben, aber ohne ausreichend Details, um ihn sich wirklich vorstellen zu können. Dass der Ort "nichts von ewigen Klagen sagt" und zeitgleich "voller Tod" ist, scheint mir etwas widersprüchlich. Generell scheint mir ein "Ort voller Tod" nicht so gut als ein gemeinsamer Ort zwischen Liebenden geeignet zu sein.

    In einer alternativen Interpretation könnte man den Erzähler als Stalker interpretieren, dessen "Liebe" nicht erwidert wird, weil er ziemlich kranke Ideen als Träume setzt - aber mit meinen "alternativen Interpretationen" bin ich schon oft genug auf die Nase gefallen.

    Ich versehe den Text jetzt erstmal mit Fragezeichen und les mir den Text später nochmal unter diesem Aspekt durch. Eventuell gibt es dann dafür noch einen Punkt.

    später...

    Es tut mir Leid. Ich konnte da jetzt nicht ausreichend Nährboden für den Ansatz einer "krankhaften Besessenheit" finden - damit bleibt nur noch ein eher flaues Liebesgedicht.


    Des Kriegers Stolz

    Der stolze Krieger hat seinen Meister ehrenvoll getötet, als dieser wehrlos bei seiner Morgentoilette war. Die Handlung springt zwischen "irren", "Hände zittern" und "Stolz" - meist, um irgendwie den Reimen gerecht zu werden. "Weiber", "kalt zu machen" zeigt weiterhin deutlich, wie wenig versucht wurde, schönere Reime zu finden.

    Zugegeben: Reime sind drin - sie wirken nur sehr grauenhaft. Da spar ich mir die Punkte lieber für andere Texte auf.

    Spontan gesehen:
    "Einst irrte ich, allein durch den Wald" - kein Komma
    "Nach langem Kampf, war ich endlich frei" - ebenfalls
    "warn'" -> "war'n" - Schließlich wird das 'e' ausgelassen.


    Zyklus der Flammen

    Was ich beim Ort der Träume noch bemängelt habe, ist hier ins Gegenteil gekehrt: Es gibt massenhaft Bilder und schöne Umschreibungen - stellenweise scheinen die Schwierigkeiten durch, bestimmte Wörter zu reimen ("Hunde auf die Knochen pissen" fällt etwas aus dem Rahmen, "den letzten März" wirkt etwas unelegant) aber bis auf die "wir lachen/sterben"-Zeilen gibt es Bild um Bild.

    Allerdings fehlt mir ein wenig die Verbindung dazwischen. Sicherlich gibt es viele Bilder des Todes und des Krieges, aber die Frage nach dem "wir" wird zu kurz aufgeworfen, um wirklich zentral zu sein. Der Titel deutet Phoenix an, der Text spricht aber nicht wirklich darüber. Man könnte das "wir" als Mensch deuten und den Titel als immer wieder wiederholte Kriege - aber auch dann kollidiert die Abgrenzung durch "ihr". Das "wir" ist mächtig ("wir löschen Menschen lächelnd aus") und zeitgleich wehrlos ("letzten uns'rer Art").
    Insgesamt wirkt das nicht sehr gut durchdacht. Schön gereimt und düster bebildert auf jeden Fall; frei von Sprachfehlern ist es (soweit ich das sehe) ebenfalls - aber das reicht mir irgendwie nicht zur echten Faszination.


    Der Kreislauf

    Oh mein Gott.. Bei diesem Text bin ich heilfroh, dass ich den nicht als Klassenarbeit bewerten muss...

    Er erinnert stark an die legendäre "Was ist Mut?" - "Das ist Mut"-Abgabe, die man entweder sofort verdammt oder sofort genial findet.

    Er nimmt die Aufgabenbeschreibung so frei, wie es nur irgendwie geht: Das Gedicht muss sich nicht reimen - also reimt es sich nicht. Es gibt keine Mindestwortzahl - also reichen drei Verse. Das Thema ist frei - also wird ein recht banal erscheinendes gewählt. Er verspricht nicht viel, aber enttäuscht darin auch nicht.


    Meiner Meinung nach macht das diesen Text so genial. Er spielt mit der Aufgabenstellung - erfüllt sie und scheint doch so verkehrt. Wenn es noch andere dieser Art gäbe, würde er nicht so auffallen - es ist mutig, so etwas zu probieren.

    Ich habe ihn für Punkte vorgemerkt - aber ich kann gut verstehen, wenn einige Leute ihn von vorneweg verdammen.


    Hass

    Dieser Text spielt natürlich mit der Identität von "Sie" und soweit ich das durchschaue, sucht "Sie" sich für ihr Spiel jemanden aus, der bereits eifersüchtig ist. Mit Visionen streut sie weiteres Misstrauen und foltert die Seele, bis ihr Opfer letztlich so überzeugt ist, jemanden zu töten.

    Dummerweise untermauert und widerspricht der Text diese Theorie. Es klingt immer wieder so, als würde diese "Sie" direkt töten ("tötet aus Spaß", "trifft immer", "tötet ohne Furcht"); auf der anderen Seite wird immer wieder betont, dass sie dies nur indirekt tut ("sorgt für Qual", "Folter der Seele", "Angst und Schrecken", "Gefühle (...) sind ihr Ziel"). Hier wäre eine eindeutige Schiene wohl besser gewesen. Allerdings weckt das in mir auch den Verdacht, dass hier wieder sehr viel auf den Reim und weniger auf den Inhalt geachtet wurde.

    Zudem finde ich den Satz "Das Glück der Menschen erfüllt sie mit Wut" etwas fehl am Platze. Das hätte vielleicht eher an den Anfang gehört - was mich letztlich zu einer interesannten Idee brachte: Die Strophen in umgekehrter Reihenfolge lesen...

    Man bekommt zunächst ihr Motiv: Sie hasst das Glück der Menschen. Sie nimmt die Gefühle des Opfers, foltert sie, verstärkt die Eifersucht und trifft.

    Allerdings möchte ich auch hier nicht unterstellen, dass das Absicht war - es hakt trotzdem noch an einigen Stellen.

    spontan gesehen:
    "durchreisst" -> "durchreißt"
    "Spass" -> "Spaß"


    Unser Paradies

    Auch bei diesem Text drängen sich mir Bilder ohne viel verbindende Handlung auf. Wenn man möchte, kann man das auf den Mord an einer Prostituierten deuten, aber "Schönheit" und "Unschuld" passen dann nicht wirklich. Die Wortwahl ist stellenweise arg zweifelhaft ("Kot ist auf dem Kleid"; "keen Spaß", "'nem Bier").

    Die Reimstruktur ist ebenfalls schräg. von abab auf aaaá verfällt das später soweit, dass gerade das Strophenende (normalerweise ein wichtiger Reimpunkt) sich auf nichts mehr reimt.

    Keine Ahnung, was der Text wirklich anzielen soll, aber ins Schwarze trifft er IMHO nicht.


    Jeanette

    Der erste Satz ("Der Bass") wirkt im ersten Moment etwas komisch für ein Gedicht und die Verbindung zwischen Titel und Text soll der Leser selbst herstellen.

    Reime sind zum guten Teil vorhanden - auch ganz gut, wenn auch manchmal die Zeile lang wird und es schwer fällt, eine Melodie zu finden.

    Insgesamt finde ich das zwar nicht herausragend, aber doch solide. Nichts groß zu meckern, aber halt auch nichts groß zu preisen.

    Spontan gesehen:
    "Das niemals" -> "Dass niemals"


    Blutroter Ozean

    "Trauer umhüllt mein Herz aus Stahl"? Widerspricht "Herz aus Stahl" nicht der Fähigkeit, Gefühle so stark zu empfinden? Oder sollen wir etwa davon ausgehen, dass der Erzähler kein Mensch ist und "Herz aus Stahl" wörtlich zu nehmen ist -als wäre der Erzähler beispielsweise eine Turmuhr, deren Herz die stählerne Glocke ist?
    Der Rest des Textes schweigt sich darüber aus und dabei bleibt das wohl bei dieser etwas seltsamen Assoziation.

    Der Eindruck eines "Gedichtes" geht irgendwie beim Lesen verloren: Satzmelodie ist angedichts einiger stark aus der Reihe tanzender Sätze etwas kompliziert ("bereit zur großen Fahrt"), Reime fehlen scheinbar durchgehend. Seltsamerweise fällt das zunächst gar nicht so deutlich aus - jedes Mal, wenn ich den Text überfliege, habe ich das Gefühl, der hätte sich gereimt...

    Positiv: Es wird eine Geschichte erzählt, die (sehr schönen) Bilder sind auf jeden Fall miteinander verbunden.

    Aber letztlich ist Gedicht,
    wenn es sich nicht wirklich dichtet,
    enttäuschend leicht gen Ende,
    weil man doch ein wenig erwartet.

    Ähnliche Struktur für alle Sätze -
    den Fluss der Stimme betonend
    hilft dem Leser zudem beim Lesen,
    weil er sonst nicht weiß wie man das richtig sprechen soll.

    Negativ seh ich den Text zwar nicht,
    ich möchte ihm gern' Punkte geben,
    doch begeistert - wie Andere - bin ich nicht,
    Der Platz "Favorit" ist anders vergeben.

    Spontan gesehen:
    "fährt heraus aufs Meer hinaus" - das ist leicht doppelt-aus.


    Sturmfront

    Diesen Text sehe ich sehr ähnlich zum blutroten Ozean. Sie haben beide eine gesunde Länge, erzählen eine traurige Geschichte und halten sich mit Bildern nicht zurück. Allerdings gewinnt Sturmfront durch durchgehende (klassische) Reimform, gut erkennbare Textmelodie und einheitliche Strophen.

    Vielleicht bin ich da "altbacken", dass ich diese Art "Gedicht" bevorzuge, aber meiner Meinung zeugt das von viel mehr Aufwand und Arbeit und das ist mir letztlich mehr Punkte wert.

    Spontan gesehen:
    "Sonne nicht" auf "Sonnenlicht" zu reimen ist leicht dreist..
    technisch gesehen ist ein "Mord" die Tötung eines Menschen durch einen anderen Menschen.. aber darüber kann man hinweg sehen.
    Abgesehen davon: Für einen Text dieser Länge ist der Mangel an Fehlern lobenswert.


    Glückes Schmied

    Irgendwie will mich dieser Text nicht wirklich packen. Durchgehende Reime, schöne Satzrhythmik... aber der eigentliche Inhalt verschließt sich mir dann leider. Soll da jemand ins Dunkel gelockt werden? Wurde da jemand verletzt oder ist gerade gefühlsintensiv fröhlich und soll wieder den Weg zu den Qualen finden?

    Großen Zusammenhang, Handlung oder Geschichte kann ich da nicht guten Gewissens bepunkten. Die Reime aber lassen das auf die "eventuell"-Liste rutschen.

    Spontan gesehen:
    "Widerhall" - oder "Wiederhall"? ähnliche Worte, aber in der Bedeutung doch leicht unterschiedlich.
    "törricht" -> "töricht"


    Mit gespaltener Zunge

    Die Prämisse dieses Gedichtes ist interessant: 1. Buch Mose, Kapitel 3 Vers 1-7. Die Idee, die Verführung und den Sündenfall als Thema zu nutzen, ist sehr gut und das Gedicht funktioniert damit sehr schön.

    Zwar gibt es auch hier einige Zeilen, die bei der Versmelodie etwas stocken könnten (beispielsweise scheint "Sieh ich will dich nicht stören" eine Silbe zu kurz zu sein, "auf dass sie Erkenntnis erlange" dagegen eine zu viel), aber abgesehen davon ist das flüssig und die durchgehende Reimung wirkt nicht sehr erzwungen.

    Positive Erwähnung dafür, dass "die Frucht der Erkenntnis" nicht einfach zum Apfel gekürzt wird - davon war in der Quelle nie die Rede.

    Wenn es hart auf hart kommt, würde ich den Text leicht hinter "Sturmfront" einsortieren, aber ansonsten doch gleichauf.


    Ich

    Das erinnert mich an das Gedicht "Ich", was ich damals in der Deutscharbeit geschrieben hatte.. und was mich aus einer Serie von Fünfen und Sechsen gezogen hat.

    Hier weiß ich nicht, ob man das wieder als "mystery" einsortieren soll, bei dem der Charakter der "Ich" das große Rätsel darstellt. Die erste Strophe klingt danach, der Rest allerdings stellt mehr einen nach innen gekehrten Menschen dar, der sich im Lärm der Restwelt zu verlieren droht.

    In diesem "Gedicht" funktioniert auch die Reimlosigkeit - weil es sie durch andere Wiederholung ersetzt. Gerade die Strophen, die den Selbstverlust darstellen (sieht/spürt/hört alles außer sich selbst), gefallen mir sehr gut.

    Eine leichte Abwertung gibt es für erste und letzte Strophe, die das "Ich" scheinbar auf eine andere Stufe heben wollen (subjektiv macht diese Ich-Fixierung natürlich wieder anders Sinn), aber einen Platz auf der Punkteliste sollte der Text haben.


    Eine Reise voller Pokemon

    Lasst mich eines vorneweg sagen: Riesigen Respekt für ein Gedicht dieser Länge: für Strophen, die alleine so lang sind wie andere komplette Gedichte: für eine durchgehende Reimung von der ersten bis zur letzten Zeile; für Versmelodien, die in den meisten Fällen funktionieren und dafür, Pokemon nicht nur einzubringen sondern Kernthema zu machen.

    Wohlgemerkt: Respekt! aber nicht zwangsläufig Punkte. Die Handlung wirkt ziemlich zufällig zusammengewürfelt; es gibt keine Charakterentwicklung; Pokemon tauchen nach Gutdünken auf; die Formulierungen sind stellenweise durch erzwungenes Reimen ziemlich misslungen; diverse Fehler sind mir aufgefallen und diese direkte Anrede - besonders am Ende - stört zudem.

    Ins Auge sticht dieses "MEIN Schwein"... ("mein Schatz...") und dieser Teil zeigt auch, was man von diesem Text erwarten sollte.

    "ich und Floink" "ich und Ohrdoch" - man sollte das "ich" immer hinter das "und" stellen.

    Nagelotz lernt Glut? Nein! Das mag sich zwar wundervoll reimen, wird aber von den Spielen widerlegt.

    Das gegrillte Barschuft scheint mir thematisch irgendwie daneben - das arme litt wohl darunter, sich auf "Duft" zu reimen. Auch das tolle Waumboll(e) zeigt, dass es in diesem Text wohl hauptsächlich darum ging, möglichst viele Pokemonnamen zu reimen.. Pokerap als Gedicht? Dazu fehlen aber irgendwie ein paar Namen.

    Es ist traurig.. Ich bin mir sicher, dass viel Arbeit in diesem Text steckt, aber trotzdem zweifle ich stark daran, dass am Ende noch Punkte für ihn übrig bleiben.

    Spontan gesehen:
    "immer wenn ich aufwachte war ich noch allein" - Komma vor "war"
    "es war schrecklich wenn alle dich hassen" - Komma vor "wenn", außerdem Zeitfehler, vielleicht "ist"
    "fühlte mich immer noch allein" - besser "noch immer"?
    "da fragte ich mich ob ich" - Komma vor "ob"
    "als ich gehen wollte" - Komma
    "wir flüchteten so schnell wie man nur kann" - irgendwas ist schräg an diesem Satz..
    "kein wunder" -> "Wunder"


    Joker

    Auf der einen Seite sind eindeutig Bezüge zu der Kartenspielkarte des Jokers zu sehen (Asse, Spiel, Karten). Auf der anderen Seite wird soviel Persönlichkeit in diesen Text gelegt, dass der Bezug zur Karte nicht mehr passt: In einem normalen Kartenspiel gibt es mehrere Joker - offensichtlich hat er kein Problem mit Teilung. Der Bezug auf die vier Asse und Mantel scheint wohl nur auf ausgewählte Kartenspielmotive zu passen - ebenso wie das Beil. Wie kommt der "Betrug" darein?

    "macht du den Mantel einfach Segen"... was? Nebel? Medaillen? Mond? Je länger ich das Gedicht lese, desto weniger weiß ich, worauf sich das überhaupt beziehen soll - und das halte ich nicht für ein gutes Zeichen.

    Analog zu den "unerzählten Geschichten" wären hier wahrscheinlich noch deutlich mehr Kommentare nötig, was eigentlich dargestellt werden soll.

    In Bezug auf Joker fühle ich mich aber an "Das Kartengeheimnis" (Jostein Gaarder) erinnert.


    Triple Trouble

    Wieder ein "sanfter" Pokemon-Bezug.. zumindest lese ich die drei Elementar-Äffchen daraus. Eventuell könnte man "Harmonia" noch betonen.

    Sieht man darüber hinaus, sieht man nichts mehr. Die Handlung ist quasi nicht vorhanden; es gibt massenhaft leere Worte "Wasser beim Zusehen ist nicht wirklich entzückt"; die Reime wirken erquält (für immer - nur einen Schimmer); die Zeilen sind arg unterschiedlich lang. Da sehe ich für Punkte keine echten Chancen.

    Die Sache mit den Äffchen (wenn man sie am Ende dann liest) ist ganz knuffig.. aber insgesamt find ich das nicht wirklich gut.


    Todesreu

    Im ersten Moment sticht heraus, dass dieses Gedicht zentriert ist - das wirkt wie BBCode...

    Allerdings scheint eine Abwertung dafür nicht wirklich nötig - ich finde auch so genug zu makeln:

    Das Gedicht soll annähernd romantisch/traurig sein. "verwesen" reimt sich natürlich auf "gewesen", aber passt dann nicht in die Atmosphäre. Wenn die Atmosphäre stimmt, sehen die Reime eher nach Notreimen aus: "sehn"/"weh" "Taten"/"Tagen".

    Es wird angesprochen, dass "an ewig langen Tagen" irgendwelche schlechten "Taten" zwischen den Beiden stattgefunden haben - aber nicht weiter erklärt. Das ist zu kurz. "Mein Herz wird schwer" als Ende klingt eher schwach und der Titel wirkt wie ein sehr konstruiertes Wort.


    Liebeskummer

    und wieder zentriert - und wieder stört ein "verrotten" irgendwie die Atmosphäre der traurigen Liebe. Auch hier wirkt "heiter" nur wie ein Notreim auf "weiter".
    Der Liebeskummer ist zwar bildlich dargestellt, aber völlig überzogen. Eine "schwarze Seele" klingt nicht so, als ob da wirklich Liebe oder Kummer aufkommen könnten.

    "Ich merke geschwind | Dass ich dich nicht haben kann" - aber "geschwind" nicht, ohne vorher fünf Strophen lang darüber zu lamentieren. Man mag jetzt natürlich auf Theatertragödien schielen, in denen Charaktere auch mal ganze Akte brauchen, um zu sterben, aber wirklich auf den Text beziehen möchte ich das nicht. Zudem bricht Strophe Sechs das Reimmuster ohne ersichtlichen Grund.

    Dazu noch ein Titel, der kaum weniger generisch ist als "Liebe" und ich habe einen weiteren Text, der Punkte eher für die anderen freigibt.


    Verloren im Wind

    Erster Gedanke: Eine Einteilung in Strophen (z.B. 4/4/4/4/2) hätten hier ganz gut getan.

    Zum Abschluss haben wir hier noch ein eher schlichtes, aber auch schönes und poetisches Herbstgedicht (?) mit einem leichten philosophischem Bezug zu des Menschen leben. Gerade "Die Kälte sie getrennt nun hat" (was mir im ersten Moment etwas aufstieß) macht die Stimmung ziemlich deutlich.
    Leicht widersprüchlich wirkt mir der Bezug auf den Neubeginn des Lebens über das frische, junge, grüne Laub - während zeitgleich doch das verrinnende Leben wieder im Vordergrund stehen soll.

    Alles in allem nicht perfekt (gerade die fehlende Stropheneinteilung und einige verbesserungswürdigende Formulierungen), aber doch gelungen.

    Spontan gesehen:
    "reißt die Teile des Lebens in zwei" - besser "entzwei"?
    "sinken sie" - wenn es um "das atmende Blatt geht", wäre Einzahl besser.



    Nun zum schwierigen Teil des Abends. 14 Punkte sind zu vergeben. Damit das irgendwie passt, fallen erstmal die Texte mit Minuszeichen raus (Die Auslöschung, Forever away, Graue Tränen, Des Kriegers Stolz, Unser Paradies).

    Damit bleiben immer noch zu viele übrig. Dafür sind bereits einige Texte mit "0" markiert und entfallen (Ort meiner Träume, Eine Reise voller Pokemon, Joker, Triple Trouble, Todesreue, Liebeskummer). Der Rest gliedert sich dann noch in 0+ (wenn Punkte übrig, zumindest aber nochmal erwähnen), + (verdient Punkte) ++ (Favoriten) und ++- (direkt hinter Favoriten)

    und letztlich passen die 14 Punkte, indem die Favoriten nicht drei, sondern vier Punkte bekommen:

    Der Kreislauf: 4 Punkte
    Sturmfront: 4 Punkte
    Mit gespaltener Zunge: 2 Punkte
    Ein Schicksal: 1 Punkt
    Hass: 1 Punkt
    Ich: 1 Punkt
    Verloren im Wind: 1 Punkt

    und damit verbleiben für "eigentlich besser als null Punkte, aber leider anders nicht lösbar":
    Liebe
    Zyklus der Flammen
    Blutroter Ozean
    Jeanette
    Glückes Schmied

    Grüße,

    TCC
  • [tabmenu]
    [tab=Vorwort]Das ist jetzt ein wirklich langes Tabmenu geworden, aber ich hatte mir vorgenommen zu wirklich jedem Gedicht meinen Senf dazuzugeben.^^
    Damit ein Gedicht bei mir Punkten konnte, mussten mich Form und Inhalt überzeugen. Bei einigen Gedichten gibt's zur Form auch noch einen extra Kommi, wie ich ihn auch in Gedichttopics gemacht haben würde.
    Alles was ich hier schreibe bzw. geschrieben habe, ist nur meine Meinung und keinesfalls ein Angriff auf die Autoren. Ich will euch nur etwas helfen, euch in der Form zurecht zu finden.
    Die Punktevergabe befindet sich im letzten Tab. Es gab wirklich viele gute Gedichte, aber nur die sehr guten konnten Punkten. Also nicht traurig sein, wenn die Konkurenz zu groß war. Wenn ihr meine Ratschläge befolgt gibt es von mir das nächste mal bestimmt Punkte, ich weiß allerdings nicht, wie die anderen das sehen...
    Und als letztes bzw. durchgängig frage ich mich noch, warum ich erst die sechste bin, die votet, auch wenn heute schon der letzte Tag ist. Ich meine, Gedichte sind im allgemeinen nicht so lang wie normale Geschichten, also sollte es jawohl nicht so schwer sein, sie einmal durchzulesen, sich seine Favoriten zu bestimmen und zwei-drei Sätze zur Begründung zu schreiben. Aber... nun ist das halt so...
    Na dann, wollen wir mal anfangen:
    [tab=Liebe] (Die Anführungsstriche funktionieren nicht.)
    Ich muss jetzt leider ganz ehrlich sagen, ich habe das Gedicht nicht verstanden. Es ist von diesen, um ehrlich zu sein, nicht das einzige, das ich nicht verstanden habe, aber ich kann nicht für ein Gedicht stimmen, das ich nicht verstehe. Allerdings muss ich durchaus positiv anmerken, dass vom Reimschema, den Silben und ähnlichem fast alles perfekt war. Mich stört es immer sehr, wenn der Lesefluss eines Gedichtes durch eine falsche Silbenzahl gestört wird. Die Reime waren nicht immer so perfekt, aber an und für sich gar nicht schlecht. Nur den Inhalt habe ich wie gesagt nicht verstanden. Es wäre nett, wenn du (Dichter/-in) mir den Inhalt später mal erklären könntest. Ich möchte gerne wissen, was ich da hätte verstehen sollen...
    [tab=Die Auslöschung]
    Das Gedicht hat mich schon beim ersten Lesen überzeugt. Ein tolles Thema (na ja, eigentlich nicht, aber...) und schön in Verse gepackt. Die Verse sind zwar nicht immer gleich lang, aber das stört den Lesefluss (jedenfalls meinen) nicht. Durch diese einfachen Aussagen wirkt es schon fast wieder so, als würde man mit Komik und Ironie an dieses eigentlich ernste Thema rangehen, aber vielleicht verstehen es einige Leute dadurch besser. Dieses Gedicht ist auf jeden Fall Punkte wert.
    Gedichtkommi
    Wenn der Mensch so weiterlebt,
    und Blut an seinen Fingern klebt,
    dann wird das unser Ende sein,
    und wir geh'n schlussendlich ein. Diese Silbe weniger ist besser.

    Darum sei die Frage hier erzählt gestellt: 1. Frage wird groß geschrieben. 2. Fragen erzählt man normalerweise nicht. "Gestellt" reimt sich zwar nicht so gut auf "gewählt" wie "erzählt", aber es würde hier eigentlich insgesamt besser passen.
    Welchen Weg hast du gewählt? (Schöne Frage.^^)

    [tab=Forever away]
    Immer wieder denke ich mir, dass sich Gedichte eigentlich reimen müssen. Beim Ende hätte ich über die fehlenden Reime hinwegsehen können, aber der Anfang braucht es irgendwie. Das ist ein gutes Thema, aus dem man noch viel mehr hätte machen können. Hätte.
    [tab=Ein Schiksal]
    Nun, was soll ich dazu sagen? Dieses Gedicht ist für mich so zu sagen absolut neutral. Es ist weder besonders gut noch besonders schlecht. Wobei ich eher eine Tendenz zum besseren sehen. Teilweise sind mir die Verse zu lang. Aber die Geschichte, die erzählt wird, wurde schön in ein Gedicht gepackt. Es schafft nicht jeder so schön eine Geschichte in Gedichtform zu erzählen. Sehr gut.^^
    [tab=Graue Tränen trocknen nicht...]
    Der Titel ist so schön poetisch... aber dann kam das Gedicht. Wobei ich mir eigentlich nicht sicher bin, ob man es überhaupt Gedicht nennen darf. Der Titel verspricht so viel. Das klingt wie eine überlieferte Weisheit in Gedichtform, von der niemand weiß, wer sie verfasste. Das, was ich dann aber lesen musste, war kein Gedicht. Allein die Formatierung. Bei Gedichten macht man eine Pause beim lesen, wenn man eine neue Zeile beginnt. Diese "abgeschnittenen" Sätze könnte man schön gewollt zu einer spannungs- und reimmaßführenden Untermalung nutzen (mir fällt nichts ein, wie man es anders sagen könnte), aber einfach so ist es nur unschön.
    Gedichtkommi
    Graue Wolken, stiller Schrei doch keiner war bereit. Wofür?
    Jede Stunde und
    Sekunde waren wir eng verbunden, doch dann kam dieser Tag. Viel zu lang!
    Wo An dem du mir Aua! Deutsche Grammatik kann mehr.
    versprachst du wirst für immer bleiben.
    Doch du ließt mich leiden, in Wenn das in noch unten wäre, hätte es sich sogar fast gereimt.
    Trauer sitz ich hier allein, wir sind nicht mehr vereint.
    Vielleicht sollte es sich sogar so ein bisschen reimen. Die so gefärbten Wörter hätten auch fast das Potential dazu. Allerdings eben nur fast...

    [tab=Der Ort meiner Träume]
    Den Anfang mag ich sehr gerne, aber zum Ende hin lässt das Gdicht immer mehr nach. Die Aussage und den Inhalt allgemein mag ich auch sehr, aber das Versmaß stimmt am Ende einfach nicht mehr und stört exrtem beim Lesen.
    Gedichtkommi
    Ein Ort voller Leben
    und voller Tod.
    Ein Ort welcher kann geben
    in größter Not.
    Meine Lieblingsstrophe des Gedichts, weil sie hier einen Kreuzreim hat (,was allerdings negativ auswirkt, wenn alle anderen diesen nicht vorweisen können) und das Versmaß stimmt.

    Der Ort meiner Träume
    er ist hier
    und wenn du fort bist
    schick ich ihn dir
    Auch noch gut.

    Ein Ort des Vergessens
    der ewigen Stimmen,
    welche sich sonst
    um dich ringen.
    Der letzte Vers hat mindestens eine Silbe zu wenig (z.B. um dich nur ringen). Wobei der Reim hier auch etwas quietscht.

    Der Ort meiner Träume
    hat viel zu sagen,
    aber nichts
    von ewigen Klagen.
    Der vorletzte Vers ist deutlich zu kurz.

    Warum ist der Ort meiner Träume
    da wo du jetzt bist ?
    Der Grund ist,
    dass du mich nie vermisst.
    Am Ende des Satzes wäre ein Punkt nicht schlecht. Außerdem ist hier der erste Vers viel zu lang. Vielleicht könntest du das "meiner Träume" weglassen. Und beim vorletzten Vers fehlt, glaube ich, wieder etwa eine Silbe.

    Und wenn du bei ihm bist,
    denk immer an mich.
    Damit du weißt,
    Ich liebe dich.
    Wieder der Punkt.^^ Und wieder scheint mir der erste Vers zu lang, wenn auch nicht so viel.

    [tab=Des Kriegers Stolz]
    Interessant. Nicht so ganz mein Ding, aber ein durchaus gelungenes Gedicht. Von der Form passt so weit alles (ich habe nur mit dem Anfang irgedwie so meine Probleme) und auch sonst scheint es nicht schlecht zu sein, aber es überzeugt mich irgendwie nicht...
    Gedichtkommi
    Ich hatte nur Schild und Schwert dabei
    Nach langem Kampf. war ich endlich frei. Kein Punkt. Da kommt überhaupt kein Satzzeichen hin.

    Mein alter Herrscher, ein Sklaventreiber! Das Ausrufezeichen hier gefällt mir nicht wirklich, aber lass es ruhig. (Ein Komma hätte es jedoch genauso getan, nur dass es das ganze nicht so betont hätte...)
    Er wollte nur eins und das warn' die Weiber.

    Immer umgeben von Rittern und Wachen
    So wars unmöglich, ihn kalt zu machen. Der Satz wird normalerweise mit einem Punkt beendet.^^

    Als der Herrscher sich wusch, nun da war er allein. Ich finde, dass "da" besser klingt als "nun", aber das ist meine Meinung.
    Ein Schwert im Bauch, er spürte den Pein.

    [tab=Zyklus der Flammen]
    Sehr interessant... Wahnsinns Thema, muss ich sagen. Und es ist super umgesetzt. Es gibt kaum Ungereimtheiten (nicht nur wörtlich gemeint^^). Es ist ein relativ langes Gedicht, aber durchweg gut geschrieben. Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich versteher, aus wessen Sicht das Gedicht geschrieben wurde, aber das macht es trotzdem nicht schlechter (wenn ich es wüsste, würde es es allerdings vielleicht besser machen...). Satzzeichen wurden außer bei den "Einschüben" nicht verwendet. Ich weiß bei Gedichten auch nie, wo ich die Punkte setzen soll, aber sie gehören ja auch dazu. Dementsprechend sollte man sich schon die Zeit nehmen, um zu überlegen, wo sie hin könnten.
    Gedichtkommi
    Ein Wald, der voller Bäume steht,
    er lebte seine letzten Stunden
    Die Leiche, die um Gnade fleht,
    hat in dein Herz die Reu' gesät Warum fällt dieses aus dem Reimschema???

    Die Krähen picken im Gedärm
    im Wettstreit um die letzten Bissen
    Der Irrtum breitet solchen Lärm,
    dass Hunde auf die Knochen pissen Iihh ;-)

    Es klingen Glocken in der Nacht
    Du blickst in tausend leere Seelen
    Der Wahnsinn hat sich breitgemacht
    Es ist ein Schrei aus tausend Kehlen Vielleicht ein "wie" statt "Es ist" oder lieber ganz weg? Nur so ein Gefühl.

    Wir fühlen es und lachen.

    Im letzten Licht auf dieser Welt
    Ein Phönix steigt aus Asche auf
    Der Schmerz, der zwischen Menschen fällt,
    er treibt die Zeit in ihren Lauf. Der Schmerz treibt die Zeit in ihren Lauf? Oder treibt er sie in ihrem Lauf?
    Die so gefärbten Verse sind mir irgendwie etwas zu lang. Es ist nicht viel, aber es stört etwas.

    [tab=Der Kreislauf]
    Ich musste es zweimal lesen, bevor ich begriff, dass es ein Haiku sein soll. Allerdings hat die erste Zeile sechs Silben und damit eine zu viel. (Es sollte doch ein Haiku werden, oder?) Aber selbst wenn das gepasst hätte, hat ein Haiku, denke ich, so wie so kaum eine Chance gegen "richtige" und deutlich längere Gedichte. (Ja, ich finde, dass man das nicht wirklich als Gedicht werten kann.) Tut mir leid, aber das wird hier wohl nichts...
    [tab=Hass]
    Mir gefällt das Reimschema sehr und es ist auch gut durchgezogen. Theoretisch wird in diesem Gedicht kaum etwas konkret erwähnt, was viel Platz für Interpretationen lässt. Wer ist "sie"? Und warum verkörpert sie den Hass? Die Silbenzahl der Verse ist nicht ganz einheitlich, aber das stört kaum. Ein relativ gut gelungendes Gedicht, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob es für Punkte reicht. Aber auch wenn nicht, sollte der Autor/die Autorin weiterhin Gedichte schreiben, denn er/sie hat durchaus das Potetial dazu.
    [tab=Unser Paradies]
    Nicht schlecht... Allerdings ist kein wirklich durchgängiges Reimschema zu erkennen. Mit dem, mit dem man anfängt, sollte man auch weiter machen. Wie gesagt, das Gedicht ist nicht schlecht. An der Umsetzung mangelt es noch fast erheblich und die Konkurenz hier ist einfach zu groß...
    Gedichtkommi
    a Rot ist die Farbe,
    b Tot ist die Schönheit
    a Er hat 'ne Narbe
    b Kot ist auf dem Kleid Etwas zu lang.

    c Der Körper ist blass
    c die Unschuld voll Hass
    c das Blut ist so nass
    c die Frau macht keen Spaß Das macht sich irgendwie nicht so gut in einem Gedicht. Sonst gut.

    d Allein bleibt er hier
    d Allein mit 'nem Bier
    d Wo bleibt das Wir
    e An einem Samstagabend? Viel, viel, viel zu lang.

    f „Hier!“, ruft der Schatten.
    f Zeit, die sie hatten,
    g verging pro Euro, Das, finde ich, passt so gar nicht.
    h der Hure das Lachen.

    i Die Großstadt, sie schreit.
    i Der Hure tut's Leid.
    i Die Märkte bereit.
    j Such gute Marken! Diesen letzten Satz verstehe ich nicht...

    [tab=Jeanette]
    Das Gedicht ist wieder an sich nicht schlecht, kann aber nicht mit der hohen Konkurenz mithalten. Das Reimschema wurde nicht komplett durchgezogen und das stört auch beim Lesen. Due zweizeilige Strophe hätte man bei einer längeren Version gut als Kervers nehmen können, denn dafür scheint sie wie gemacht zu sein. Allerdings ist das Gedicht nicht so lang. Man hätte sie zum Beispiel noch mehr beschreiben können und dann immer wieder dieses oder etwas leicht Abgewandeltes "einwerfen" können. Aber, wie schon gesagt, ist das nicht so. Die dritte Stroph hat einen ungenutzen Vers zu viel. Vielleicht gehörte da gar kein Zeilenumbruch hin, aber dann wäre dieser Vers eindeutig zu lang. Daran müsste man noch etwas rumbasteln. Satzzeichen wurden dieses Mal gar nicht verwendet. Kein einziges Komma ist in diesem Gedicht zu finden, geschweige denn die Punkte. Ein Text, egal welcher Art, ist einfach besser zu lesen, wenn man ab und an ein Komma setzt. Das muss leider auch in Gedichten sein.
    [tab=Blutroter Ozean]
    Ich habe mir die anderen Votes nicht durchgelesen, aber ich habe gesehen, dass dieses Gedicht schon einige Punkte bekommen hat. Dementsprechend bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung ran gegangen und wurde eigentlich enttäuscht. Zu erst mal bin ich immer noch der Meinung, dass sich Gedichte reimen müssen. Egal wie seltsam durchgezogen das Reimschema bei anderen war, sie hatten wenigstens eins. Ich warte bei Gedichten eigentlich immer auf die Reime und mir fehlt sehr viel, wenn sie dann nicht kommen. Das erstmal als großen Minuspunkt. Hätte es sich aber gereimt, wäre das Gedicht sehr gut. Es hat ein interessantes Thema, das super für ein Gedicht ausgelegt wurde. Ich habe nicht immer verstanden, was mir der Autor/die Autorin gerade damit sagen wollte, aber das muss bei Gedichten auch nicht immer so sein. Nur das Reimen sollte es geben, dann wären da bestimmt Punkte drin...
    [tab=Sturmfront]
    Nach der leichten Enttäuschung von "Blutroter Ozean" hat mich dieses Gedicht umso mehr fasziniert. Es hat ein wunderbar durchgezogenes Reimschema und eine tolle Geschte, die eindrucksvoll erzählt wird. Wow. Ich würde jetzt sogar fast sagen, dass dieses Gedicht mein Favorit ist. (Genaueres gibt es später bei der Punkteverteilung.) Es gibt ein paar (wörtlich) Ungereimtheiten, aber irgendwie passt doch fast alles. Toll, einfach nur toll.
    Gedichtkommi
    Doch so lange sie auch fliegt,
    Sie nähert sich der Sonne nicht. Irgedetwas stört mich an diesen beiden Zeilen, ich kann nur nicht sagen, was es ist. Irgendwie erwarte ich, dass sie sich reimen, obwohl das Reimschema ein anderes ist... ich weiß es nicht...
    Nur Wasser, Sturm, so weit sie sieht
    Und nirgends scheint mehr Sonnenlicht.

    Gierig greift die Luft nach ihr,
    Mit Klauen, kalt wie Eis. Etwas zu kurz, aber das stört so gut wie gar nicht. (auch generell diese Strophe...)
    Feuchter Atem streift das Tier,
    Grelle Speere, schrecklich heiß.

    So schwinden schnell die Kräfte ihr,
    Der Sturm gewinnt die Überhand.
    Umschlingt sie, grölt und brüllt vor Gier,
    Wirft sie durch die Wolkenwand.
    Die ist so gut und musste nur der "Vollständigkeit" halber dazu.

    Ein schreckliches Maul tut sich auf, Besser: "ein schrecklich' Maul"
    Wasser sprudelt wild umher,
    Der schwache Vogel stürzt darauf,
    Genüsslich verschluckt vom schwarzen Meer. Dieser Vers ist zu lang. Vielleicht "Genüsslich schluckt das schwarze Meer."

    [tab=Glückes Schmied]
    Ich habe immer noch nicht ganz verstanden, wie das Gedicht im Zusammenhang mit dem Titel steht, aber beim zweiten Mal lesen war es deutlich besser als beim ersten Mal. Manchmal bin ich mit der Grammatik nicht ganz zufrieden, während mir aber nichts besseres einfällt. Das Gedicht hat im Versmaß irgendwie so was Professionelles. Es erinnert mich ein bisschen an den Zauberlehrling von Goethe. Allerdings passt hier die erste Strophe nicht, da hier der erste und dritte Vers auf der letzten und der zweite und vierte auf der vorletzten Silbe betont werden, was bei allen anderen Strophen andersherum ist. Trotzdem gefällt mir das Gedicht jetzt ziemlich gut und ich bin mir sicher, dass ich noch ein paar Punkte dafür übrig haben werde.^^
    [tab=Mit gespaltener Zunge]
    Ich mag das Gedicht. Das Versmaß, als so die Silbenzahl stimmt ab und an bis relativ oft nicht, aber es ist ein gutes Gedicht geworden. Wie es ge- und beschrieben wurde, ist echt schön und verdient bestimmt einen Punkt. Ich weiß nicht, wann ich wirklich an die Geschichte Eva und Adams gedacht habe und wann ich vielleicht vergessen hatte, dass es darum geht, aber es ist wirklich gelungen. Auch der Titel passt vorzüglich nur eben das Versmaß nicht immer. Allerdings ist das manchmal auch gar nicht so einfach, alles so flüssig hinzubekommen. Na ja, es gefällt mir auf jeden Fall.
    Gedichtkommi
    Ich habe mir mal erlaubt, dein Gedicht so umzumodeln, dass es in etwa passt.

    Paradies, das ist ein tückisch Wort,
    beschreibt nur dürftig diesen Ort.
    Wie kannst du etwas denn so nennen,
    ohne das anderes zu kennen?

    Sieh, ich will dich doch nicht stören,
    bitte dich nur, mich anzuhören:
    Ihr sitzt in eurem kleinen Garten,
    ohne Bess'res zu erwarten.

    Dies ist nur ein winzig Teil der Welt, Da ist eine Silbe zu viel, aber mir fällt nichts ein, um sie wegzukürzen...
    die (euch) der Schöpfer euch vorenthält.
    Drängt es dich denn nicht zu wissen,
    was du bisher musstest missen?

    Sogar der die Aufgabe, euch zu mehren, Beim Roten bin ich mir selbst irgendwie nicht ganz sicher...
    musstet ihr bisher verwehren,
    weil Er nicht will, dass ihr entdeckt,
    was alles in und an euch steckt.

    Du siehst, all das sind schwier'ge Fragen, Das könnte jetzt den Sinn verfälschen...
    an denen Kopf und Herz versagen.
    So koste, wer nach Antwort sucht,
    nur ein wenig von dieser Frucht.

    Zu essen sie von diesem Strauch, Mir fällt nichts besseres ein...
    ist beiden euch verboten; auch
    der zweite gleich daneben
    soll euch nie ein Beerlein geben.

    Vergiss dies Verbot ohne Grund.
    Führe nur die Frucht zum Mund.
    So gehorche sie der Schlange,
    auf dass sie Erkenntnis erlange.
    Hier ist das Versmaß irgendwie anders...

    Erkennst du nun, was ihr verpasst,
    was du noch nicht erfahren hast?
    So geh' und halte deine Reden,
    such' deinen Liebsten im Garten Eden. Ist, glaube ich, etwas zu lang, aber das stört sonst nicht.

    Sorg dich nicht, was da kommen mag.
    Denke nur an den heutigen Tag, (s.o.)
    an dem ihr ausbracht aus dem Schein,
    um endlich davon frei zu sein.

    [tab=Ich]
    Oh. Ich halte nicht sehr viel von Gedichten dieser Art. Natürlich gibt es auch gute davon, aber sie sind nicht ganz meins... Es ist echt nicht schlecht (die erste Strophe fällt etwas aus der Reihe), aber ich denke nicht, dass ich dafür stimmen kann. Es hat einen schönen Hintergrundgedanken und eine gute Umsetzung, wobei man auch hier mehr auf das Versmaß hätte achten können. Diese Gedichte müssen sich auch nicht unbedingt reimen, aber es kann mich einfach nicht überzeugen. Aber, lieber Autor/liebe Autorin, nimm es nicht so schwer. Denn um mich mit so einem Gedicht zu überzeugen muss es doppelt so gut sein wie ein "normales". ^^
    [tab=Eine Reise voller Pokemon]
    Warum war die Wörterbegrenzung noch bei 1500? Oh Mann, ist dieses Gedicht lang. Deshalb gehe ich jetzt auch nicht ganz so viel auf die äußere Form ein, da das ewig dauern würde, alles zu kommentieren. Also, zuerst wird man wirklich von dieser Textwand erschlagen. Das mag für eine Geschichte nicht so viel sein, für ein Gedicht ist es das schon. Und deshalb muss ich jetzt zugeben, dass ich dieses Gedicht nur ein Mal gelesen habe. Dazu kann ich sagen, dass ich die Geschichte recht zusammenhangslos fand. Es ging so von einer Situation zur nächsten, ohne vernünftige Überleitungen. Außerdem fand ich einige Szenen sehr unlogisch. Trotzdem ist es schon irgendwie beeindruckend eine so lange Geschichte in sich reimende Verse zu packen. Respekt an dieser Stelle. Ein durchgezogenes Versmaß gibt es allerdings nicht. Die Verse sind mal länger, mal kürzer, so wie sie gerade gebraucht werden. Wenn das jetzt noch gestimmt hätte, gäbe es bestimmt einen Punkt, aber so bewundere ich nur die Mühe, die sich gemacht wurde, muss mich aber von den Minuspunkten überzeugen lassen.
    [tab=Jocker]
    Wieder verstehe ich das Gedicht nicht. Ich verstehe nicht, was es mir sagen will und werde es wahrscheinlich auch nicht, also kann ich es vom Inhalt nur so bewerten. Allerdings ist es so, dass ich nicht nur den Gesamtinhalt nicht verstehe, sondern auch einzelne Sätze nicht... Das Versmaß gefällt mir jedoch auch nicht. Wenn ich das Gedicht verstehen würde, fiele mir bestimmt noch was positives ein, aber ich (vielleicht niemand sonst) bin zu blöd dazu und das tut mir schrecklich leid, weil sich der Autor/die Autorin bestimmt viel Mühe beim Schreiben gegeben hat und ich jetzt keine Punkte vergeben kann, da ich es nicht verstehe. Tut mir ehrlich leid. ;_;
    [tab=Triple Touble]
    Auch hier ist das Reimschema nicht ganz durchgezogen und das Versmaß teilweise sehr schlecht. Ich verstehe, glaube ich, zwar den Sinn des Gedichts, aber nicht den der einzelnen Abschnitte. Wenn ich jetzt richtig denke, werden Soda-, Grill- und Vegimag beschrieben, die sich trennen und am Ende wieder zueinander finden. Aber was soll das mit dem "Geschlossen"-Schild? Da blick ich nicht so ganz durch. Auch der Bezug zum Titel fehlt mir. Wo ist den das "Dreifache Problem"? Und, wie gesagt, von der Form ist es auch nicht so schön, also wird das wohl nichts.
    Gedichtkommi
    Feuer, Wasser, Pflanze, die Essenz des Lebens
    Eine weite Reise des Kommen und Gehens Was für ein (grottiger) Reim....
    Drei Brüder verabschieden sich, für immer?
    Keiner von ihnen hat auch nur einen Schimmer Etwas zu lang.

    Pflanze zieht dahin, Wasser und Feuer bleiben zurück Zu lang.
    Verwelken werden Harmonie und Glück
    Allein in des Nachts Melodie, Feuer am "Geschlossen"-Schild rückt Das klingt mehr wie zwei Verse.
    Wasser beim Zusehen ist nicht wirklich entzückt ...

    Pflanze sehnt sich nach seinen Genossen
    Nur gemeinsam sind sie ganz
    Äffchen packen sich am Schwanz
    Übrspringen gemeinsam die Kluft, beenden die Possen Wieder so lang wie zwei.

    [tab=Todesreu]
    Geht das nicht noch weiter? Das klingt einfach noch nicht nach einem Schluss. Ich erwarte mehr. Man hätte bei diesem Titel auch noch mehr auf die Reue eingehen können... Es gibt ein paar unschöne Reime und seltsam betonte Verse. Mit dieser starken Konkurenz kann das Gedicht echt nicht mithalten. Die Idee hat aber durchaus Potetial für mehr.
    Gedichtkommi
    Bist schon immer krank gewesen,
    doch jetzt <-> erst richtig verwesen. Wenn du diese beiden Wörter tauschst, kommt es von der Betonung besser hin.

    Wollte dich nicht gehen sehn,
    es tat mir einfach viel zu weh. "weh'n"?

    Bist mir aber doch entronnen,
    obwohl ich dich so lieb gewonnen. Wir sind nicht im Englichen. Ich schreibt man normaler Weise klein.

    Bitte verzeih mir meine Taten, Eine Silbe zu viel...
    aus den ewig langen Tagen. AUA! (Das den ist nur ein Vorschlag.)

    Hoffe auf ein Zeichen von dir, Wie die erste Zeile oben.
    denn ich weiß, du bist bei mir.

    Es reut mich sehr,
    mein Herz wird schwer,
    denn ich seh dich nimmer mehr
    . Das wäre doch schon eher ein Schluss.

    [tab=Liebeskummer]
    Das Reimschema ist interessant und ich muss mich beim Lesen immer wieder daran erinnern, dass sich der erste Vers auf nichts reimt (außer in der vorletzten Strophe...). Das Versmaß ist nicht schön. Die Verse sind alle unterschiedlich lang und man (zumindest ich) kommt nicht in einen richtigen Lesefluss. Eigentlich eine schöne Idee und auch ein gute Ansatz für die Umsetzung, aber dann ist es doch nicht so ganz etwas geworden. Die ersten Zeilen können gut unabhängig stehen und brauchen so auch keinen "Reimpartner". Wenn sie jetzt noch alle gleichlang wären, wäre das super. Außer des Reims "geheilt-Ewigkeit" wurden gute Reimwörter genutz. Also, der Ansatz ist wirklich gut nur in der Feinarbeit fehlt ein bisschen was.
    [tab=Verloren im Wind]
    Ein gedicht über das Herbstlaub und seinen Bezug zum Leben. Passt ja noch gut zur Jahreszeit.^^ Im Großen und Ganzen finde ich das Gedicht recht gelungen. Auch, dass der Titel als Methapher immer wieder aufgegriffen wird, gefällt mir. Ein bisschen fehlen hier die Absätze, wobei ich allerdings wieder etwas anmerke, was ich selbst nicht besser machen könnte, da mir so spontan kein geeigneter Platz für Leerzeilen auffällt. Also, mir gefällt das Gedicht, aber irgendwie (oder auch ziemlich genau) kann ich dem Gedicht so keine Punkte geben.
    [tab=Punktevergabe]Nach einigem Überlegen, ob das aller wirklich so passt komme ich zu folgender Punkteverteilung:
    1 Punkte für Ein Schicksal
    2 Punkte für Glückes Schmied
    2 Punkte für Mit gespaltener Zunge
    2 Punkte für Zyklos der Flammen
    3 Punkte für Die Auslöschung
    4 Punkte für Sturmfront

    Ich hoffe, ich konnte helfen.^^
    [/tabmenu]

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  • So, da ich es schade finde, dass so wenige hierfür gevotet haben, während die Abgabezahl so groß ist, schreib ich auch zu einigen Gedichten meine Gedanken.

    [tabmenu]
    [tab= Vorwort]
    Ich bin in meinen persönlichen Notizen alle Gedichte durchgegangen und habe mir einiges dazu aufgeschrieben. Für die Punkteverteilung beschränke ich mich jedoch auf die Gedichte, die auch Punkte kriegen. Wer hier nicht erwähnt wird, aber gerne meine Meinung hören würde, kann mich per PN anschreiben.
    Ich habe die Gedichte in meine engere Auswahl gelassen, an denen ich keine groben Punkte auszusetzen hatte. Einige sind auch aus der Auswahl geflogen, weil sie mich persönlich gar nicht angesprochen haben, was natürlich nichts mit der Qualität des Gedichts zu tun hat.

    Hier der Überblick für die Auswertung:
    Liebe 1
    Ein Schicksal 1
    Zyklus der Flammen 4
    Hass 1
    Sturmfront 3
    Mit gespaltener Zunge 1
    Eine Reise voller Pokemon 1
    Verloren im Wind 2


    [tab= Liebe]
    Beim ersten Durchlesen erscheint die Wortwahl sehr verwirrend, doch gerade das hat mich dazu bewogen mich etwas näher mit dem Gedicht auseinanderzusetzen. Im Endeffekt hat es mich immer mehr begeistert und mit jedem Mal durchlesen fanden sich neue Bedeutungen und Interpretationen.
    Insgesamt habe ich aber die ganze Zeit Shakespears "Ein Sommernachtstraum" vor Augen, wo es durch Magie drunter und drüber ging mit den Gefühlen. Und an etwas ähnliches erinnert mich dieses Gedicht. Das lyrische Ich scheint wie magisch vom lyrischen Du angezogen zu sein, vollkommen wirr im Kopf vor Gefühlen, während das lyrische Du eher spielt bis ihr/ihm am Ende das lyrische Du wieder langweilig wird.
    Die ausgewählten Metaphern fand ich auch sehr interessant und kreativ. Das Element "Küche/Nahrung" bewegt sich durch das gesamte Gedicht und wird immer wieder in recht amüsanten Bildern verwendet.

    Punkte= 1

    [tab= Ein Schicksal]
    Eine sehr schön nacherzählte Geschichte. Bei vorgegebenen Erzählungen verfällt man sehr leicht dem Reimzwang und zerstört dadurch die Geschichte. Hier jedoch passiert das nicht. Das Reimschema wird bis zum Ende durchgehalten mit völlig natürlichen Reimen, die inhaltlich reinpassen. Schöne, leicht düstere, Wortwahl, die sehr gut die Schmerzen des kleinen Waisen erahnen lassen (Weinen, Klagen, bohrt, keine Ahnung was zu tun, Schrecken, schwach). Insgesamt flüssig erzählt, in sich stimmig und auch ein schönes Ende, das das ganze etwas aufmuntert.

    Punkte= 1

    [tab= Zyklus der Flammen]
    Ich denke dieses hier ist mein Favorit unter den eingereichten Gedichten. Sollte der Autor ein Gedichtetopic besitzen, möge er mir doch Bescheid geben, wenn er das Gedicht dort postet. Ich würde mich liebend gerne etwas intensiver damit auseinandersetzen nur habe ich leider Gottes gerade keine Zeit dafür.
    Kommen wir erst Mal zum äußeren Aufbau: Ich liebe diesen Einschub alle vier Strophen. Die Strophen selber reissen einen mit und man versinkt in den Bildern des Gedichts und wird dann mit einem Mal aufgehalten durch den alleinstehenden Vers. Was mir als erstes aufgefallen ist, war die Wortwahl. Sehr malerisch, originell und nichts, was man in jedem zweiten Gedicht liest.
    Inhaltlich bin ich noch auf keinen gemeinsamen Nenner meiner eigenen Gedanken gekommen. Von Krieg, über Hass bis zu menschlicher Zwietracht, hat sich alles in meinen Interpretationen gesammelt. Wobei es einfach ist von einem zum anderen zu schließen. Die oft negative, kalte und düstere Wortwahl unterstützt den Inhalt sehr gut und das Gedicht liest sich insgesamt auch sehr flüssig. Reime werden weggelassen, dort wo sie nicht passen, aber das stört den Rhythmus überhaupt nicht. Das Ende hat etwas... unüberbrückbares. Als ob man gegen all dies, was im Gedicht geschieht, nichts tun kann und es nun eben der Lauf der Dinge ist. Obwohl es so abshcliessend ist, lässt es einen am Ende
    doch viel nachdenken. Für mich persönlich wohl das ansprechendste Gedicht hier :3

    Punkte= 4

    [tab= Hass]
    Zuerst fand ich das Gedicht etwas chaotisch, da die Form manchmal dem Inhalt zuliebe leidet. Aber nach mehrmaligem Durchlesen, hab ich doch den Charme dieses Gedichtes entdeckt.
    Es beschreibt sehr schön die verschiedenen Arten, wie Hass agieren kann und welche Konsequenzen folgen können. Besonders hat mir das Reimschema der Abschlussverse, der jeweiligen Strophen, gefallen.
    Jedoch muss ich zugeben, dass es eher sehr knapp in die engere Auswahl kam, da ich einfach finde, dass es sehr ausbaufähig ist. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Grundidee und ich mag die eingesetzten Bilder im Gedicht, sowie auch den Abschluss.

    Punkte= 1

    [tab= Sturmfront]
    Oh, ein ausgesprochen schönes Gedicht. Ich habe die Geschichte dieser Schwalbe sehr genossen und es hat Spaß gemacht sich zu überlegen welche Gedanken den Autor angetrieben haben. Wunderbarer Aufbau der Strophen, schöne Verse und super Wortwahl. Die ganzen metaphorischen Vorgänge haben auch immer inhaltlich perfekt reingepasst und man hat die ganze Geschichte vor seinem geistigen Auge abspielen können. Der Schwalbe Suche nach dem Licht, der Wärme ist packend und irgendwie traurig. Dass sie sich erst dadurch in ernsthafte Gefahr bringt, durch diese sture Suche danach und letztenendes stirbt, während das Leben um sie herum weitergeht, ist etwas worüber man ruhig nachdenken kann als Mensch. Wie oft hetzen wir einem Lichtlein hinterher, nur um dann in den Abgrund zu stürzen. Stattdessen sollte man manchmal ohne Licht verweilen, aber etwas ruhiger handeln.
    Einer meiner Lieblinge bei diesem WB ^^

    Punkte= 3

    [tab= Mit gespaltener Zunge]
    Tolle Nacherzählung mit vielen wahren Worten verpackt. Zu Eva, dem Apfel und diesem Streben nach mehr Wissen, habe ich mir erst vor kurzem Gedanken gemacht. Ich finde dieses Gedicht rückt diese sosnt so negativ gedeutete Bibelgeschichte in ein positives Licht. Schöne Form, keine erzwungenen sondern passenden Reime und flüssig zu lesen.
    Ansonsten muss ich schmunzelnd zugeben, dass ich mich während des Gedichtes gefragt habe, ob es nicht Gott ist, der hier mit "gespaltene Zunge" gemeint war. Es würde doch irgendwie zum Ende passen, wo die Schlange davon spricht, dass sie aus dem "Schein" ausbrechen, also das Paradies als etwas erlogenes darstellt, das nicht die volle Wahrheit ist. Und da fragt man sich, ob es nicht Gott war, der mit der Behauptung, das wäre das Paradies, nicht irgendwie gespalten gesprochen hat. Aber, das sind nur Gedanken meinerseits. Auf jeden Fall hat mich das Gedicht angesprochen.

    Punkte= 1

    [tab= Eine Reise voller Pokemon]
    So viel Mühe muss man einfach belohnen. Oh, ich hab mich herrlich amüsiert bei dem Gedicht und den so süßen Reimen ♥ Was ich dem Autor aber empfehle: Vermeide erzwungene Reime, die sich zwar Reimen, aber inhaltlich sich blöd im Gedicht anhören. Davon hast du leider einige.
    Trotzdem muss ich sagen, gehört auch schon einiges an Ideen dazu so ein langes Gedicht zu schreiben und so viele Pokemon zu integrieren. Vor allem den Anfang mit Floink fand ich doch sehr süß. Auch das Ende hatte etwas schönes; ich musste plötzlich an einen Großvater denken, der diese Geschichte seinen Enkeln erzählt.
    Ich fand es wirklich schön zu lesen, auch wenn es mit dem Rhythmus und der Wortwahl nicht immer so gepasst hat.

    Punkte= 1

    [tab= Verloren im Wind]
    Eine wunderschöne einzige Metapher dieses Gedicht. Mich hat es von Anfang an angesprochen und diese Verwendung der Wörter gefällt mir einfach. Das Gedicht erinnert mich stark an die Epoche der Romantik; es hätte jedenfalls sehr gut da reingepasst. An der äußerem Form kann man nichts aussetzen, Reimschema ist in Ordnung und das gesamte Gedicht lässt sich flüssig lesen.
    Mir gefällt sehr gut, wie die Thematik der Vergänglichkeit hier mit dem Wind symbolisiert wird, anstatt wie üblich auf die Zeit zurückzugreifen. Vor allem die letzten beiden Verse klingen sehr philosophisch und regen zum nachdenken an (abgesehen davon, dass diese Metapher ein wunderschönes Bild erweckt).

    Punkte= 2


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  • Nun, will ich mal wieder, selbst als Laie, was Gedichte angeht.
    Was aber auffällt, dass wir hier ziemlich viele gewalttätige Texte haben, irgendwie. Als ob es nichts anderes als Blut bzw. Tod (und Liebeskummer) geben würde. Irgendwie interessant, ob das wohl die Jahreszeit macht?

    „Liebe“
    Ein Titel, der unter Anführungszeichen gesetzt ist ... findet man nicht allzu häufig. Aber das ist schon das Einzige, das mir an diesem Gedicht besonders zusagt. Es ist zwar sauber strukturiert, die Verse sind gleich lang, sodass man einen Rhythmus erkennt, das Reimschema durchdacht, aber die Thematik, ich kann mir nicht helfen, eigen. Insbesondere die Einbringung von Teppich oder Tellern beispielsweise - ich kann hier keinen Zusammenhang erkennen.
    0 Punkte

    Die Auslöschung
    Mag sein, dass der Text die Realität abbilden will, dadurch, da er aber eher verniedlichend klingt, wird die Stimmung, die durch den bedrohlich klingenden Titel aufgebaut wird, nicht allzu gut beibehalten, sie verflüchtigt sich viel zu schnell wieder. Generell wirkt das Gedicht eher an Kinder gerichtet, schließlich wird der Leser auch nur per du angesprochen. Hinzu kommt, dass so die letzte Strohe nicht ganz ernstnehmbar wirkt, eben durch dieses "Kindliche" im Rest des Gedichts.
    0 Punkte

    Forever away
    Irgendwie gehen mir hier die Reime ab, ich erkenne auch kein anderes Schema einer anderen Gedichtform, die sich eben nicht reimen muss. Und insbesondere der drittletzte Vers sticht mir irgendwie unangenehm heraus, durch seine Länge - alle anderen Verse, insbesondere in der zweiten Strophe, sind kurz, damit sie zum wiederkehrenden "Für immer" passen - und das hier scheint irgendwie unnötig in die Länge gezogen. Auch, wenns nett ist und gut passt, auch die Thematik (vor allem durch die Wiederholung der vorher erwähnten Worte) ganz gut verpackt ist, so fehlt mir doch was dran, ich kann mir nicht helfen - eben die äußere Form des Gedichts.
    0 Punkte

    Ein Schicksal
    Ich mags hier, dass erst zu Ende herauskommt, dass das Gedicht auf Tragosso bezogen ist, auch wenn es im Nachhinein betrachtet vollkommen logisch scheint. Aber das ist schon alles, was mir an diesem Gedicht wirklich gefällt, irgendwie sind die Worte hier unpassend gewählt teilweise. Auch, wenn es eigentlich gut klingt, so sagt es mir einfach nicht zu, ich kann mir nicht helfen.
    0 Punkte

    Graue Tränen trocknen nicht...
    Mir scheint, hier ist mit dem Absatzsetzen etwas falsch gelaufen. Abgesehen davon hats hier irgendwie keine Reime, Mühe scheint hinter dieser Abgabe nicht im Geringsten zu stecken, wird einfach wie irgendwie hingeschmiert. Nicht einmal die Thematik ist hier besonders, nur der schon öfters vorkommene Liebeskummer.
    0 Punkte

    Der Ort meiner Träume
    Wenn ich ehrlich bin - ich verstehe es nicht ganz. Der Ort, an dem die große, unglückliche Liebe ist, wird mit den unterschiedlichsten Dingen, Stimmungen, Handlungen in Verbindung gebracht, teilweise mit Widersprüchen zu anderen Assoziationen. Aber was das mit der unerwidernden Liebe zu tun hat, geht mir ehrlich gesagt nicht ein, abgesehen davon sagt mir auch der Aufbau des Gedichtes nicht unbedingt zu.
    0 Punkte

    Des Kriegers Stolz
    Hier finde ich den Inhalt irgendwie mehr als zweifelhaft. Ehrlich, ich habe nichts gegen Morde in der Literatur, aber das, ich weiß nicht - erscheint mir gar übertrieben. Klar, wenn ein Herrscher grausam ist, spricht nichts gegens Umbringen - aber auf diese Art und Weise? Schon sehr hart. Abgesehen davon ist die Sprache des Gedichts nicht besonders passend zur Thematik, ein wenig zu modern irgendwie, insbesondere das "kaltmachen". Und den "Stolz" aus dem Titel des Gedichts vermisse ich auch irgendwie.
    0 Punkte

    Zyklus der Flammen
    Ein Gedicht, das mit seiner Länge und einer guten Melodie bei mir punktet. Erneut ist es ein sehr trauriges Thema, wie so oft bei diesem Wetti, und mir gefällt hier die Bildhaftigkeit der Sprache sehr gut. Sie hebt dieses Gedicht irgendwie deutlich von den anderen ab, lässt es in Erinnerung bleiben, wenn man die anderen liest.
    2 Punkte

    Der Kreislauf
    Nun, in der Kürze liegt die Würze - mir scheint, hier wurde dieses geflügelte Wort zu sehr herangezogen. Drei Verse sind wohl ein wenig gar kurz, auch wenn doch eine nette philosophische Erkenntnis darin steckt. Hinzu kommt, dass es sich weder um ein Haiku handelt noch Reime enthält - ich wüsste also nicht, was es darstellen sollte. Würde es ein wenig länger, ausgebauter, sein, könnte es vielleicht den einen oder anderen Punkt einheimsen, so aber leider nicht.
    0 Punkte

    Hass
    Es hat was, dass der letzte Vers jeder Strophe kürzer ist als die anderen, und so lange das durchgehend durchgehalten wird, wie hier, klingt es auch gut. Zudem mag ich es, wie viele Fragen hier offen gelassen werden - wer ist diese "sie", von der ständig gesprochen wird? Haben wir hier ein neues Liebesgedicht, bei dem die Liebe eben in Hass umgeschlagen ist, handelt es sich um Hassliebe? Genau das ist es, was mir daran gefällt, wenn es auch nicht für mehr Punkte reicht, da mich ein paar andere Gedichte mehr in den Bann gezogen haben.
    2 Punkte

    Unser Paradies
    Ich weiß nicht, es ist einfach - unstrukturiert? Zumindest versteh ich an diesem Gedicht nicht das Geringste. Hinzu kommt die Verwendung von Dialekt ("keen"), was vielleicht zum Inhalt des Gedichts passen mag, an sich aber wenn, dann in größerem Ausmaß hätte verwendet werden müssen. So ists irgendwie nur ein Bruch, es wirkt inkonstant, so, als ob das eben noch so zum "Ausprobieren" eingeflochten worden wäre.
    Die Thematik spiegelt wohl deutlich die Realität wider, aber an der Umsetzung hapert es hier trotz allem ein wenig.
    0 Punkte

    Jeanette
    Ein deutlich moderneres Setting, mal wieder. Mal wieder etwas mit Liebe, hier auf den ersten Blick - und wie schnell es doch wieder vorbei ist. Aber irgendwie, auch wenn ich an der Form des Gedichts nichts zu mäkeln habe, ist mir die Thematik doch zu "gewöhnlich", als dass ich hierfür Punkte vergeben könnte. Mir fehlt einfach das Besondere, das Herausragende, das Punkte rechtfertigen würde, das Gedicht ist zwar nett, aber nicht gut genug.
    0 Punkte

    Blutroter Ozean
    An sich gefällt mir dieses Gedicht, irgendwie muss ich an die Titanic denken, aber dennoch ist es zu unrein, als dass ich ihm mehr Punkte geben könnte. Das Ende nämlich ist ein Bruch mit dem Rest, weshalb ist plötzlich alles nur mehr ein Traum? Das geht mir irgendwie nicht ganz ein, wenn ich ehrlich bin.
    Aber auch, wenn Reime hier abgehen, so ist es an sich doch recht flüssig zu lesen, und zusammen damit, dass zumindest die ersten beiden Drittel stimmig sind, ist doch eine Wertung meinerseits drin.
    1 Punkt

    Sturmfront
    Ich muss zugeben, ich liebe dieses Gedicht - ohne genau zu wissen, was daran mich so fasziniert. Es ist gut durchstrukturiert, außerdem ist es bemerkenswert, dass der Kreuzreim so lange durchgehalten wird (mal abgesehen davon, dass die Länge des Gedichts an sich schon bemerkenswert ist), zudem gerät man beim Lesen nicht ins Holpern. Und auch, wenn wir hier erneut einen recht traurigen Inhalt haben, vom Sterben, so ists mal nicht die unglückliche Liebe, sondern etwas, das sich abhebt vom Rest - ähnlich wie die Schwalbe, von der hier geschrieben wird. Ja, diese Abgabe ist mein Favorit.
    3 Punkte

    Glückes Schmied
    Endlich mal ein Gedicht, das nicht so düster ist wie die meisten (alle?) anderen, sondern etwas, das mal aufbaut. Schon alleine dafür hat diese Abgabe fast schon Punkte verdient, weil sie sich dadurch sehr von den anderen abhebt. Zumindest am Anfang, weshalb sich die Stimmung am Ende doch dreht, ist mir unbegreiflich. Und das ist es auch, was mich daran stört, auch wenn Reimschema und Verslängen gut sind, die Sprache passend gewählt wurde und fast mehr drin sein könnte.
    1 Punkt

    Mit gespaltener Zunge
    Mir gefällt das Thema des Paradieses hier sehr gut. Inbesondere, dass so provokant bezweifelt wird, wie paradiesisch das Paradies überhaupt ist, und das schon zu Anfang, finde ich äußerst bemerkenswert. Und vollkommen hat der Autor dieses Gedichts damit recht - es wird immer als vollkommen klar und unbezweifelbar hingestellt, wird nie hinterfragt.
    Auch die Form des Gedichtes ist sehr gut umgesetzt, und die Länge - vor allem mit den gut klingenden Reimen - spricht ebenfalls für sich. Dennoch nur mein zweitliebstes Gedicht in diesem Wetti, wenngleich es mir sehr gut gefällt.
    2 Punkte

    Ich
    Dieses Gedicht hebt sich von der Art her von den anderen ab, es ist einfach - speziell mit den pro Strophe gleichen Versanfängen bzw. -endungen und dem praktisch zusammenfassenden Vers am Ende jeder Strophe. Die Thematik, dass man eben man selbst ist (sofern es hier allgemein und nicht auf das lyrische Ich alleine bezogen), passt äußerst gut zu diesem Schema, passt gut dazu, wie zuerst Negatives aufgezählt wird, bis man dann zum Schluss kommt, dass alles eigentlich gut ist, wie es ist.
    1 Punkt

    Einer Reise voller Pokémon
    Nun, man muss die Länge dieses Gedichts herausheben, genau das Gegenteil zum "Kreislauf". Das Problem hier sind aber die ständigen "reim dich oder ich fress dich"-Reime, außerdem merkt man deutlich die unterschiedlichen Längen der einzelnen Verse. Es scheint, als hätte sich der Autor dieses Gedichts nicht besonders viel Mühe geben, Hauptsache, dass sich halt alles irgendwie reimt. Einige Tippfehler finden sich zudem auch noch immer wieder.
    Der Inhalt des Gedichts, nun ja - er beschreibt einfach die Reise, mag zwar amüsant sein, aber ist irgendwie recht klar. Man hat hier keine sprachlichen Mittel, nichts, was die Verse aufpoliert. An sich also zwar ob der Länge beachtenswert, insgesamt aber keine große Kunst, das Einzige, was hier einem Gedicht entspricht, ist die äußere Form und die Reime, wenngleich zumindest alles Paarreime sind.
    0 Punkte

    Joker
    Ich mag dieses Gedicht ziemlich, die Thematik ist mal was anderes im Vergleich zu den anderen. Ein Betrüger beim Kartenspielen - hat sich wohl selten als Thema. Außerdem ist das Gedicht melodisch, es liest sich ganz gut, wir haben zudem wieder einmal ein durchgehendes Reimschema. An sich mein drittliebstes Gedicht in dem Wetti hier.
    2 Punkte

    Triple Trouble
    Die drei Affen der fünften Generation, was? An sich finde ich das Gedicht ja recht nett, das muss ich zugeben. Aber irgendwie nicht mehr. Die Silbenzahl der einzelnen Verse ist viel zu unterschiedlich, als dass es ordentlich klingen würde, und die in der letzten Strophe gewechselte Reimart ist auch recht unpraktisch in meinen Augen, da wir ja keinen wirklichen Wandel in dem, das angesprochen wird, haben. Mal abgesehen von den teilweisen scheinbar erzwungenen Reimen.
    0 Punkte

    Todesreu
    Hier haben wir einige unreine Reime, was irgendwie die ganze Atmosphäre, die versucht wird aufgebaut zu werden, zerstören. Außerdem find ich die Worte teilweise nicht besonders geschickt gewählt, man gerät irgendwie ins Holpern, auch wenn die Verse doch zumindest ähnliche Silbenanzahlen haben. Von daher ist diese Gedicht nicht besonders gut in meinen Augen, denn hinzu kommt, dass der Inhalt irgendwie nicht besonders zum Titel passt - oder bin ich einfach zu blöd, um den Zusammenhang zu verstehen?
    0 Punkte

    Liebeskummer
    Waren zwischen den Strophen wirklich zwei Leerzeilen notwendig? Stört irgendwie ziemlich beim Lesen ... Hinzu kommt irgendwie der Widerspruch zwischen dem "geschwind" erkennen am Schluss - nachdem schon einige Strophen lang das Problem ausreichend erklärt, behandelt wurde.
    Der Titel ist noch dazu auch recht ungeschickt gewählt in meinen Augen, weil er einfach zu offensichtlich ist - etwas Metaphernreicheres hätte sich hier wohl leicht weitaus besser gemacht.
    0 Punkte

    Verloren im Wind
    Dem Gedicht könnte eine Einteilung in Strophen ganz gut tun, so ists ja fast eine Wall of Text. Nun, zumindest eine kleine. xD An sich ist das Gedicht aber ganz gut, behält sein Reimschema durchgehend bei, ist mal ausnahmsweise was anderes nach den ganzen Liebesgedichten. Dennoch ists noch immer recht düster, nur eben anders. Es liest sich aber in meinen Augen nicht besonders flüssig, abgesehen davon ist leider die Konkurrenz zu stark.
    0 Punkte

    Punkteverteilung
    3 Punkte: Sturmfront
    2 Punkte: Mit gespaltener Zunge, Zyklus der Flammen, Hass, Joker
    1 Punkt: Blutroter Ozean, Glückes Schmied, Ich

    ~ Maj
    The rock canonly blushed.
    ♠︎♣︎♥︎♦︎
  • Scheiße, hab die Deadline "verpennt", obwohl ich das Meiste schon fast am Anfang vorgeschrieben hatte. Wär nett, wenn die Punkte noch gegeben werden, damit die Arbeit jetzt nicht quasi komplett umsonst war. :(

    [tabmenu][tab=Hellow]Jo, hab mich ja die letzte Zeit nicht mehr zu sehr mit Aktivität bekleckert. Ist vielleicht ein ganz brauchbarer Wiedereinstieg in den Bereich, wenn ich mir einfach mal total unvoreingenommen das Werk noch anonymer Autoren zu Gemüte führe.[tab=Einzelkommentare][subtab=„Liebe“]Hm, der Autor dieser Zeilen hat sicher eine blühende Fantasie! ;D Der hat originelle Einfälle, das mag ich. Wie sagt man so oft? Liebe geht durch den Magen... Stellenweise allerdings ein bisschen konstruiert und auch nicht ganz von frei von Klischee imho, daher erstmal nur vielleicht Punkte, je nachdem was da noch so kommt. ;)[subtab=Die Auslöschung]Kennt Ihr dieses "Mami-Gedicht" von Alkoholfahrten, das hier in diversen Profilen nachlesbar ist? Ich fühl mich ein wenig daran erinnert; es ist ein ernstes Problem verpackt in einer Wortwahl, die es leider eher lächerlich wirken lässt. Ich würd mal sagen, der Autor sollte lieber Dinge schreiben, die auch wirklich lustig sein sollen, da hat er bestimmt Potenzial. Von daher heute leider keine Punkte.[subtab=Forever Away]Immer diese (meistens auch noch kitschigen) englischen Titel für deutsche Sachen, das gibt schonmal Sympathieabzug... Dann noch ein Grammatikfehler in Vers 3 und keine Reime, hm. Habe dem Werk zugute zu halten, dass ich die Gegenüberstellung am Ende gut finde, aber ich fürchte, das wird unterm Strich für Punkte nicht mehr reichen.[subtab=Ein Schicksal]Mich gibt es, grundlegend, erstmal nur einmal... *hust* Irgendwie ist die Tragosso-Figur beliebt hier, oder? Ich kann mich erinnern, schonmal was Ähnliches bei einem früheren Gedichtwettbewerb gesehen zu haben... Jedenfalls sollte der Autor an seiner Groß- und Kleinschreibung arbeiten und in Strophe 3 ist einmal von "er" und einmal von "es" die Rede - gewollt oder eher doch Fehler? Und zum Schluss ist Vers 2 ein eher holpriger, wo alle andern wirklich passen. So, das war jetzt viel Kritik... Ich sag mal, überzeugt bin ich nicht, weil eben wie gesagt das Thema "gebraucht" ist und auch keine überraschende Wende in die Geschichte eingebaut wurde, aber was der Autor auf jeden Fall gut beherrscht, ist einfach eine Geschichte an sich in Versform gut und glaubwürdig von der Beobachterposition zu erzählen. Vielleicht Punkte.[subtab=Graue Tränen trocknen nicht...]Das ist kein Gedicht, das ist ein grammatisch verwirrter Monolog mit Zeilenumbrüchen ohne Sinn. Merke: Alliteration, Metapher und Oxymoron allein machen noch lang nicht ein gutes Gedicht aus. Das werden keine Punkte.[subtab=Der Ort meiner Träume]Ach Mann. :( Die Formulierung "Ich liebe Dich" ist nichts, womit man wie wild um sich schmeißen sollte, auch in letzten Versen von Gedichten wäre ich damit äußerst sparsam. Hm, ansonsten versuch ich gerade, diese Geschichte irgendwie zu rekonstruieren, die mir hier erzählt wird...und es will mir leider nicht gelingen. Ansonsten, um noch was Gutes zu sagen, gefallen mir Aufbau und Wortexperimentierfreudigkeit. Ob das Ganze nun für Punkte reicht, das wird sich am Ende zeigen.[subtab=Des Kriegers Stolz]Die Pein, mein lieber WoW-Zocker, die Pein... Ansonsten auch das alte Lied mit dem "reim Dich oder ich fress Dich": Im ersten Vers sind wir irgendwie im Wald unterwegs und dann wenig später im Bad des Königs ohne eine wirkliche Transition!? Ansonsten sag ich mal, es klingt zumindest stellenweise ganz spaßig. Vielleicht tut sich der Autor mal mit dem PETA-Aktivisten von oben zusammen oder sowas. ;D Wahrscheinlich keine Punkte.[subtab=Zyklus der Flammen]Lol, ich glaube, ich weiß zu wenig über Hunde, oder warum find ich jene Stelle unpassend/-logisch? Wie dem auch sei, ich lege mich jetzt einfach schonmal darauf fest, dass es Punkte gibt. Was wirklich Neues erzählt das Werk im Gesamten zwar nicht (predige ich doch selber die ganze Zeit davon, wie sich die Menschheit in einem fatalen Kreislauf selbst zerstört, haha), aber es ist super geschrieben und mehr muss ich an dieser Stelle eigentlich nicht sagen.[subtab=Der Kreislauf]Dagegen sind selbst die grauen Tränen noch anspruchsvoll. Kein Punkt.[subtab=Hass]Spaß reimt sich nicht auf Hass - auch nicht, wenn man ihn absichtlich falsch schreibt. ;) Hm, die ersten beiden Strophen find ich irgendwie fehl am Platze, wenn ich den ganzen Teil danach lese/interpretiere, wobei ich meine Ideen da jetzt mal für mich behalte... Abgesehen davon einer der besseren Beiträge, imho. Vielleicht auch hier Punkte.[subtab=Unser Paradies]Lol, mit so einem zotigen Mist hab ich ehrlich nicht gerechnet bei dem Titel. ;D Hmh, nur das Doofe ist, ich versage wieder mal dabei, die Geschichte hier zu begreifen, dabei sollte man die doch gerade bei sowas schon direkt verfolgen können, aber das hier ist dann doch mehr eine etwas schwerere Kost, hm... Ob es dafür Punkte gibt, mach ich hier auch erstmal davon abhängig, was noch so kommt.[subtab=Jeanette]"Du meinen Verstand zu Bette legst" - hah, herrlich diese Zeile ;D, und ich werd auch danach nicht enttäuscht. Das Gedicht ist unterhaltsam und enthält doch eine Nachricht, die ich zu vielen Leuten nur zu gern um die Ohren hauen würde. Ich sag mal gute Chancen auf Punkte voraus, aber dafür möchte ich bitte, dass der Autor was gegen seine das/dass-Schwäche macht und auch an der Zeichensetzung (zumindest mal in Vers 1 *hust*) arbeitet. ;)[subtab=Blutroter Ozean]Abendmal oder Abendmahl? :P Dazu noch diverse andere seltsame Wort- und Sinnkonstrukte hier, aber das gehört nicht in dieser Abstimmung ausgedehnt, sondern wenn dann nach dem Wettbewerb in der Sammlung des Autors... Ich mag es jedenfalls, wie er sich wieder Dinge traut, die man hier nicht gerade bei jedem sieht, es sind originelle Bilder. Mein Wettbewerbsliebling wird es nicht mehr, aber von dem Menschen les ich gerne mehr in Zukunft, und vielleicht gibt es Punkte.[subtab=Sturmfront]Irgendwie kommt mir hier das eine oder andere Element unerwartet bekannt vor... Ich fürchte, das Gedicht wird es in dem Wettbewerb nicht zu leicht haben, weil es mit aller Weltgeduld und Kontinuität eine Geschichte erzählt, die auf den ersten Blick aufgrund ihrer perfekten Kongruenz mit der Natur langweilig erscheinen mag. Da kann ich nur sagen, Leute, guckt hinter die Symbolik - ich sehe hier einen erfahrenen Autoren, der ganz sicher weiß, was er tut, und da mir das Werk offensichtlich auch gefällt, wird es wahrscheinlich Punkte geben. :)[subtab=Glückes Schmied]Wow, hör mir auf, langsam werden die Beiträge wirklich interessant hier und die Punkte gehen mir bald aus! :( Weiß nicht, was ich hier noch groß zu sagen soll (ok, das Wort heißt korrekt geschrieben töricht *hust*); das hat Anspruch und ist doch gut verständlich und auch einmal mehr wahr. Wenn ich dafür echt keinen Punkt mehr gebe, dann muss das hier der beste Gedichtwettbewerb aller Zeiten des Forums sein.[subtab=Mit gespaltener Zunge]Schon wieder ist vom Paradies die Rede; können wir diesen Wettbewerb bitte als Paradiesvogelsingsang bezeichnen? ;D Hm, eigentlich gefällt mir dieser Beitrag tatsächlich, aber bei der Konkurrenz werd ich wohl oder übel nicht zu viel an Punkten geben können - hab ich doch bloß 14 :( -, weil so diese wirklich typischen Bibelthemen ja jetzt auch schon häufig neuaufgewärmte Kost sind und ich dann hier und da Holprigkeiten im Versmaß vorfinde, bei denen ich mir nicht sicher bin, dass die beabsichtigt sind. Wortwahl und Reimfindung allerdings makellos, werde gerne mehr lesen.[subtab=Ich]Und noch einer, der meine Punkte begehrt, diesmal auch noch mit gestandenem Ego! ;D Jo, offensichtlich moderne Poesie an dieser Stelle statt der ganzen Reimkonstrukte wie vorher. Wird irgendwie "unfair" bei der Wahl nachher, weil es nunmal rein faktisch anspruchsvoller ist, irgendwie Reime zu finden, lol, aber unter allen Nichtgereimten ist, so würd ich sagen, genau das hier bisher mein Favorit. Das Spiel mit den Worten ist zweifellos gelungen und wenn ich hierfür echt keine Punkte mehr hab, dann schuld ich dem Autoren definitiv ein Bier.[subtab=Einer Reise voller Pokémon]HOLY SHIT, willst Du uns töten!? :( Schweren Herzens werde ich hierfür definitiv keine Punkte geben, weil a) wie gesagt Konkurrenz zu gut und b) man merkt ja doch, hier wurde Qualität für Quantität geopfert. Find zwar, dass es für so einen Wettbewerb sowieso eigentlich schlichtweg zu lang ist, aber was mich letztendlich von den Punkten wirklich weggebracht hat, sind die ganzen Fehler im Detail. Entwicklungsstein auf Golbit beispielsweise, das ist natürlich ein inhaltlicher Fehler, der mir gerade so noch einfällt von dem Textwall... Na ja, vielleicht wird der Autor irgendwann mal den deutschen Pokérap der keine Ahnung wievielten Generation schreiben? Dann ist er eh der Sieger. ;D[subtab=Joker]Wow, man kann sogar was lernen hier. Ich teil mal meine Erkenntnis: Du sagst "Ässe", ich hatt regionalbedingt "Ässer" gesagt, aber tatsächlich sind es die Asse. Hm, Strophe Nummer zwei, warum erschließt die sich mir nicht (Vers 4 insbesondere, wie lös ich den von der reinen Grammatik auf?). Und in der Folge auch der Rest nicht so wirklich, schade. Ich denk mal, dass dem einen oder andern Kartenzocker das Gedicht wirklich gefallen könnte, aber ich für meinen Teil habe erstmal zu konstatieren, dass hierfür leider keine Punkte mehr übrig bleiben werden, sorry. :([subtab=Triple Trouble]Donkey Kong's Double Trouble, oder was. ;D Hm, Genossen und am Schwanz packen, sicher kein Gedicht für das Ministerium für Staatssicherheit... :P Gut, ernsthaft, ich habe ein Problem mit diesem Beitrag. Als offensichtlich spaßig gemeintes Pokémon-Gedicht sollte es doch zugänglich sein, aber irgendwie empfind ich es mehr als verwirrend, Schade. Ebenfalls keine Punkte mehr hier in der Folge.[subtab=Todesreu]Die Zeilenumbrüche irritieren. Der Text selbst reimt sich, schön und gut, aber Kreativität und Überzeugung sieht dann doch anders aus; das haben wir bei anderen Beiträgen sicher schon zuhauf beobachten können. Es werden keine Punkte sein.[subtab=Liebeskummer]Muh, da freu ich mich fast, die ganze Zeit kein so Klischeeliebesblablub serviert bekommen zu haben, und dann ist's der vorletzte Beitrag doch noch. Die Brauserbildfläche, die das Ding dank der 73286 Zeilenumbrüche einnimmt, überrascht mich nach dem Vorgänger wohl nicht mehr zu sehr, najo. Zum Inhalt jedenfalls, an dem ich ja letztendlich sowieso viel messe: Nein, nein, nein. Natürlich darf man annehmen, dass das eine übertriebene, ironische, theatralische Darstellung des Autors ist, aber sowas ist ja ohne etwas über ihn zu wissen überhaupt nicht erkennbar. Und solange man nichts über ihn weiß (und nebenbei erkennt, dass er das wahrscheinlich ganz am Ende der Abgabefrist irgendwie noch auf die Schnelle verfasst hat, wer weiß), ist man dazu angehalten, die Worte ernstzunehmen - und sie sind schlichtweg falsch, denn Liebeskummer ist nunmal nur eine Phase und nicht gleich eine fatale Wende im Leben. So, und nach dem Rant hier wünsch ich mir bitte einen schönen Abschluss, nachdem mir die Beiträge im Gesamten schon sehr gut gefallen. :)[subtab=Verloren im Wind]Hm na gut, ich denke dieser Abschluss spiegelt gut den Durchschnitt des Felds wider. Ich mach's kurz, es werden auch hier keine Punkte mehr, weil wie schon so oft gesagt das Angebot verdammt gut ist (vor einem Jahr hätt ich dem vielleicht schon was gegeben) und das hier macht sich einen besseren Platz dadurch zunichte, dass es sehr konfus und irgendwie unspektakulär wirkt. Wenn Du eine Sammlung hast, würd ich trotzdem mal reingucken.[tab=Punktevergabe]Ich mach's mal kurz und schmerzlos, da ich eh schon zu spät bin. Viel Spaß damit.

    [+4] Sturmfront
    [+2] Glückes Schmied
    [+2] Jeanette
    [+2] Mit gespaltener Zunge
    [+2] Zyklus der Flammen
    [+2] Ich

    Hm, hatte anfangs noch paar Einser vorgesehen, aber dann doch dagegen entschieden, weil die einfach irgendwie zu dicht zusammen sind und muh, keine Ahnung. Nehmt's halt oder nehmt's nicht, gute Nacht! ;D[/tabmenu]
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    gg = virtueller Handschlag get good Alola-Vulnona
  • Tja, es wird langsam Zeit den 20. und letzten Wettbewerb in diesem Jahr zu Ende zu bringen.

    Vorerst, danke alle Leute die ihre Werke eingereicht haben und auch an die, die gevotet haben. Es wurden durch die Votes ganze allgemeine 126 Punkte und 8 Votepunkte verteilt, somit wurde in diesem Wettbewerb eine Gesamtpunktzahl von 134 Punkten erreicht.

    Platz 17 gehen leider mit 0 Punkten an _HINA mit "Unser Paradies"; >suicune< mit "Des Kriegers Stolz"; Maggyo mit "Graue Tränen trockenen nicht ..."; Colonel Buxy mit "Forever away"; ~Shira~ mit "Todesreu"; LunettesRaven~ mit "Tripel Trouble"; Vulnonchen+ mit "Liebeskummer".
    Platz 16 geht mit 1 Punkt an Balje16 mit "EIne Reise voller Pokémon".
    Platz 15 belegt mit 2 Punkten Paya mit dem Werk "Jeanette".
    Platz 14 belegt mit 3 Punkten Gigagolgantes mit dem Text "Die Auslöschung".
    Platz 10 teilen sich mit 4 Punkten jeweils SaruPuddings "Hass", Laylies "Der Kreislauf", Colonel Fortunes ""Liebe"" und bluetime 's "Ich".
    Platz 9 nimmt sich mit 6 Punkten Aurora mit ihrem Gedicht "Joker".
    Platz 8 geht mit 7 Punkten an Mistermax' "Der Ort meiner Träume".
    Platz 6 gehen mit 9 Punkten an Atropaia s "Glückes Schmied" und an Misanas "Verloren im Wind".
    Platz 5 nimmt sich mit 10 Punkten Jingsel mit ihrem Werk "Ein Schicksal".
    Platz 4 wird mit 11 Punkten von Pika!s "Mit gespaltener Zunge" eingenommen.

    Platz 3 erreicht Leandy mit "Zyklus der Flammen", und 17 Punkten.


    Über Platz 2 darf sich Koko mit ihrem Gedicht "Blutroter Ozean", mit 19 Punkten, freuen.


    Und Platz 1, mit ganzen 22 Punkten, geht an Gargoyle und "Sturmfront"-
    Herzlichen Glückwunsch!


    @Colonel Fortune: Wie es aussieht, hat der Herr Glück gehabt, dein Vote zählt also noch. ;3 Habe es entsprechend angepasst, auch wenn das umändern etwas lästig war *laut hust*.

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