Ankündigung Gemeinsam sind wir (wieder) stark

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    • Gemeinsam sind wir (wieder) stark

      Guten Tag/Abend liebe Bereichsuser, begeisterte Hobbyautoren und alle anderen, die es in dieses Thema verschlagen hat!

      Seit geraumer Zeit herrscht im Fanfiction-Bereich reges Treiben - und damit meine ich nicht die Wettbewerbe oder einen besonders fleißigen Autoren. Ich meine das Feedbacktopic, die Kritik und das Feedback an das FF-Komitee und deren Arbeit im Bereich. Wer aufmerksam die letzten Wochen über gewesen ist, dem wird das auch kaum entgangen sein. Da es mitunter sehr schwer ist, auf alle angesprochenen Dinge ausreichend und ausführlich genug zu antworten (und es manchmal nebenbei bemerkt auch schlicht und ergreifend seine Zeit braucht, bis man sich selbst Gedanken zu einem bestimmten Thema gemacht hat), kam bisher noch keine Reaktion des Fanfiction-Komitees, obwohl diese mehr als nur hinfällig wäre. Eine Entschuldigung an dieser Stelle, da es nicht im Sinne des Komitees (oder in meinem) ist bzw. war, euch so lange hinzuhalten oder den Eindruck zu erwecken, wir würden euch ignorieren.

      Allerdings hat das Warten nun ein Ende. Dieses Topic bietet die Möglichkeit, im direkten Austausch mit dem gesamten Komitee oder bestimmten Komiteemitgliedern, mit mir oder Shiralya eine Diskussion über die Arbeit, das Verhalten, über Dinge, die euch als User stören oder aber über Dinge, die ihr gut findet, zu reden. Direkt in dem Sinne, dass es hier nicht darum geht, dass ihr Feedback gebt, über das erst einmal das gesamte Komitee intern reden muss/kann/darf/soll, sondern dass es völlig ohne irgendwelchen Deadlines oder Sonstiges ein Gespräch gibt. Und ja: Es ist jedem möglich, hier etwas zu sagen. Des Weiteren kann auch jedes Komiteemitglied auf bestimmte Dinge sofort eingehen, ohne sich erst mit jemand anderen absprechen zu müssen, weswegen - wie gesagt - ein sofortiger und direkter Austausch möglich ist.

      Hintergrund der ganzen Aktion hier ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass klärende Gespräche die simple aber einfache Angewohnheit haben, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und die Möglichkeit bieten, sich auszusprechen. Und ich glaube, dafür ist es höchste Zeit. Einerseits wollen sicher die Bereichsuser einige Dinge loswerden, die sie stören oder vlt. auch nerven und andererseits hat jedes Komiteemitglied auch seine eigene persönliche Meinung und mit Sicherheit auch die ein oder andere Sache, die er/sie ansprechen und/oder klarstellen will. Denn ganz ehrlich: Ich persönlich bin nicht sonderlich begeistert von der Tatsache, dass momentan von "zwei Seiten" gesprochen wird: User vs. Komitee. Irgendwas läuft da falsch! Schließlich lieben wir alle den gleichen Bereich und wollen, dass dieser Bestand hat und schön gestaltet ist. Aus diesem Grund hoffe ich, dass ein paar klärende Gespräche wieder eine angenehme und schöne Grundlage für den gesamten Bereich bilden können.
      Ich mag zwar als Moderatorin "der Kopf des Komitees sein" (selbstverständlich mit Shiralya zusammen), allerdings ist es auch meine Aufgabe eine neutrale Position in Situationen wie dieser einzunehmen und eine Art Vermittlerin zwischen dem Komitee und den Usern zu sein. Und deswegen lade ich euch recht herzlich dazu ein, mit mir, dem Komitee und anderen Bereichsusern zusammen ein klärendes Gespräch zu führen, um - wie der Titel schon sagt - gemeinsam wieder zu unserer alten Stärke zu finden.


      Damit das ganze hier nicht ausartet oder in eine nicht gewollte Richtung ausschlägt, natürlich dennoch die eine oder andere Regel:
      • Es ist sich selbstverständlich an die allgemeinen Forenrelgeln zu halten.
      • Kritik muss natürlich nicht "kuschelig" formuliert sein (soll sie in den meisten Fällen auch gar nicht), aber jemanden unnötig anprangern und/oder "dissen", muss auch nicht sein. Ein respektvoller Umgang ist das A und O.
      • Jedem ist es gestattet seine Meinung zu sagen/ Anmerkungen zu tätigen/ Ideen zur Verbesserung beizutragen etc.pp.
      • Deadline gibt es keine: Das Topic bleibt solange bestehen, wie wir wollen.



      Soweit war es das erst einmal von meiner Seite aus. Meine Sicht der Dinge (ich hab nämlich so die ein oder andere Idee, woran es in der Vergangenheit gehapert haben könnte) wird auch noch irgendwann folgen. Aber euch wünsche ich nun erst einmal ... sagen wir mal viel Spaß beim Diskutieren und gegenseitigen Austauschen!

      - Kräme aka a Liz
      ________________ஜ۩۞۩ஜ________________
      »Fall to darkness, Pathfinder. You were almost worthy.«
      [Archon]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kräme ()

    • Liebe Liz, liebes Komitee, liebe Mit-FFler,
      zunächst: vielen Dank für dieses Topic! Ich finde, das ist eine großartige Gelegenheit für uns alle, den Bereich ein bisschen besser und schöner zu gestalten und ich hatte in den letzten Wochen/Monaten durchaus das Gefühl, dass das nötig ist. Warum, das möchte ich hier ein bisschen beleuchten. Das ist etwas lang, aber es gibt viel zu sagen, das tut mir leid.
      Eine tl;dr-Fassung für alle Lesefaulen findet sich am Ende des Posts, schenkt aber bitte mindestens der großen Grafik hierunter ein bisschen Beachtung.

      Ein Thema, mit dem ich anfangen möchte, ist: Warum brauchen wir diesen Thread überhaupt? Warum ist es nötig, dass Komitee und anderweitige User mal gemeinsam an einen Tisch kommen und über den Bereich und seine Zukunft reden?
      Was mir in den letzten Wochen/Monaten aufgefallen ist und mich auch überhaupt bewogen hat, so ein größeres Feedback zu bringen, war so eine gewisse angespannte Stimmung zwischen einigen „normalsterblichen Usern“ des FF-Bereichs und dem Komitee. Dieser Eindruck von „zwei Seiten“ wie Kräme das schon sehr gut beschrieben hat. Und woher der kommen könnte, darüber möchte ich jetzt ein bisschen erzählen, denn ich meine, Erklärungen oder Erklärungsansätze gefunden zu haben.

      Einen kleinen Aufhänger dafür hat mir vor schon zwei Wochen Thrawn mit seinem Wettbewerbsgedicht „Alles Schwachsinn“ gegeben. Er hat mittlerweile zwar schon gesagt, dass er dabei eigentlich ganz andere Dinge als den aktuellen Zustand des FF-Bereichs beim Schreiben im Sinn hatte, aber wie ich immer sage „Was der Autor sich denkt und was hinten rauskommt sind zwei völlig verschiedene Dinge.“ – Zumal man bei Schlagworten wie Regeln, Freiheit für Irgendwas (#FreeFanFiction) oder auch dem persönlichen Verletztfühlen durchaus den Eindruck bekommen konnte, hier verarbeitet ein FF-Komiteeler seine Situation (den Eindruck hat Kiri ja auch geäußert, ich möchte nur sagen: sie war damit nicht allein).
      Ganz unabhängig davon, wie es nun eigentlich gemeint war, hat mich dieses Gedicht so oder so zum Nachdenken angeregt. Besonders dieser Mob, der irgendwie nur aus Meinung besteht und nicht aus Substanz. Und ich fragte mich: Bin ich dieser Mob? Ist meine Kritik postfaktisch? Kann man sie irgendworan festmachen? Und so kam mir folgende Idee:

      FF-Aktivitätsindex im ersten Trimester 2017
      Details und Erläuterungen

      • Ausgewerteter Zeitraum: 1 Januar – 3. Mai 2017
      • Wettbewerbe und Aktionen (und ggf. Votes): Alle Wettbewerbe, Awards (Vorschläge oder Votes geben +1 bei Votes), die Collab, Aktion und Aprilscherz (Vorschlag gibt +1 bei Aktionen, Vote gibt +1 bei Votes)
      • Wettbewerbsveranstaltungen werden als Votes gezählt, da Veranstalter nicht voten dürfen.
      • In eigener Sache: Updates eigener Topics, Re-Kommis (im Topic oder Wettbewerb). Post, die beides beinhalten, werden doppelt gezählt, sofern der ausreichend Re-Kommi gehaltvoll ist, da manche User solche Posts auf zwei aufteilen und andere nicht.
      • Die Plauda-Hecke wurde nicht miteinbezogen, um Vergleichbarkeit zu wahren.
      • Gästeliste, denn alle, über die hier geredet wird, verdienen auch, davon zu erfahren: @Rusalka, @Cyndaquil, @Galileo, @Nexy, @Thrawn, @Wenlok Holmes, @Kiriki-chan, @Obscuritas, @Flocon, @Shiralya, @#shiprekt, @Kräme, @Sheogorath, @Caroit

      Bevor sich jetzt irgendwer an den Kopf fasst und fragt „War das echt nötig?“ – Ja, denn so haben wir eine objektiv nachvollziehbare Grundlage für gewisse Argumente und Eindrücke, die enstanden sind. Und Mühe hat es mir btw auch nicht mehr gemacht als eine Wettbewerbsabgabe und konnte im Gegensatz zu einer solchen aber von niemandem abgelehnt werden. Ich bin Wissenschaftler, Dinge möglichst neutral in Zahlen auszudrücken ist mein Metier.

      Deshalb folgt jetzt auch eine möglichst neutrale Erklärung, was wir in dieser Grafik eigentlich sehen. Zunächst mal „Aktivitätsindex“ ist ein Wort, das ich mir ausdenken musste, weil ich nicht „Aktivität“ sagen wollte. Wie der Name impliziert, gibt es ein Indiz für die Aktivität eines User – konkreter für die nach außen hin vergleichbar messbare Aktivität. Aktivität im FF-Bereich kommt in verschiedenen Formen und Farben, nicht alles lässt sich kategorisieren und vergleichen. Nicht alles lässt sich auch nach außen hin sehen. Aber ich habe das, was man sehen und vergleichen kann, in vier Kategorien unterteilt, die jedem Benutzer, der nur motiviert ist, offenstehen, um sich einzubringen. Gehen wir sie mal durch:

      Wettbewerbe und Aktionen: Das kreative Aktivitätenangebot des Bereichs. Jeder kann teilnehmen, es kostet nur ein bisschen Überwindung und Zeit – aber grundsätzlich steht es jedem offen.
      Votes: Wer sich dem Zeit- und Leistungsdruck eines Wettbewerbs nicht stellen möchte, kann Wettbewerbe trotzdem unterstützen – indem er abstimmt. Die dazu benötigte Eigenleistung ist, die Abgaben zu lesen, eine Meinung zu bilden und diese niederzuschreiben.
      Kommentare: Wer mit dem Gesamtpaket der Wettbewerbe trotzdem nichts anzufangen weiß, kann sich auch einfach so einbringen. Man muss nur mal auf einen User und sein Werk zugehen.
      In eigener Sache: Und natürlich wird manchmal auch selber geschrieben – sonst nützt es ja alles nichts. Auch Re-Kommis fallen in diese Kategorie.
      Da das ganze etwas „egozentrischer“ und weniger auf die gesamte Community ausgelegt ist, als die anderen Kategorien, kann man hier natürlich fragen, ob der Mehrwert des ganzen genauso zu werten ist (und deshalb sind die Balken im Diagramm auch so sanft pfirsichgelb – damit sie sich leichter wegdenken kann), trotzdem muss man sagen: Wenn keiner schreibt, können wir den Bereich auch gleich einstampfen.

      Jeder Beitrag in einer dieser Kategorien (für Details siehe Spoiler) gibt jetzt also ein +1 auf den Aktivitätsindex. Im Endeffekt gibt der also an, wie viele Beiträge man in den einzelnen Kategorien geleistet hat.

      Zusammengetragen habe ich das nun für alle Komitee-User (gelb angestrichen zur Verdeutlichung), dann einige willkürlich ausgewählte Benutzer, die aus meiner subjektiven Wahrnehmung heraus den Bereich prägen (sie sind exemplarisch gewählt und nicht die einzigen), sowie mich selbst (weil ich finde, ich darf hier auch mein Fett wegbekommen). Außer mir selbst waren auch alle gleich von Beginn der Saison an aktiv, da letztes Jahr schon in irgendeiner Form anwesend. Um Erlaubnis gebeten habe ich übrigens niemanden, denn diese Zahlen sind kein Geheimnis; die Beiträge sind für jeden angemeldeten Benutzer problemlos einsehbar und abzählbar, man braucht keine Superkräfte, um an diese Zahlen zu kommen, nur gute Augen und etwas Geduld.

      Was nicht gezählt werden konnte, ist offensichtlich die interne Mitarbeit. Über die kann und will ich keine Aussagen treffen, aber um die geht es hier auch nicht. Mir geht es darum, was der normalsterbliche User von den einzelnen Bereichsmitgliedern am helllichten Tage mitkriegt.

      Und damit kommen wir direkt auf den Punkt: Leider nicht viel. Obscuritas wird mir hoffentlich verzeihen, wenn ich hier jetzt aus dem Nähkästchenzitiere, wie er sich selbst grundsätzlich als „nicht so besonders aktiv“ beschreibt. Da ist es dann schon etwas bezeichnend, dass ein Großteil des Komitees in der Listung hinter ihm auftaucht.
      (Im Folgenden werde ich jetzt einfach vom „Komitee“ sprechen und dabei unter den Tisch fallen lassen, dass zwei User durchaus präsent sind. Das ist zum einen bequem, repräsentiert zum anderen aber auch die Wahrnehmung, zu der es kommt, wenn man sich nach außen hin immer als eine homogene Einheit verkauft.)

      Was lernen wir also über aus diesen Zahlen? Zunächst Mal: Cynda und Rusalka sind die Götter des Kommentierens. Ich verneige mein Haupt vor euch, wir sollten uns alle ne dicke Scheibe bei euch abschneiden (ja alle, auch die Nicht-Komiteeler!).
      Und dann, ans Komitee gewandt, möchte ich mich als Erstes fremder Worte bedienen. So fordert Namine von euch mehr Präsenz und sagt:

      Namine schrieb:

      ich zum Beispiel wüsste gar nicht mehr wirklich, wer zum FF Komitee gehört und hätte als Neuling auch wenig Lust, das gesamte Forum nach einer Liste zu durchstöbern
      Und was wir jetzt gelernt haben ist: Das sind Vorwürfe, die sich das Komitee gefallen lassen muss. „Wer und wo seid ihr?“ ist eine Frage, die man auf Basis dieser Zahlen legitim stellen darf.
      Dem möchte ich selbst dann noch eine weitere Frage hinzufügen: Hand aufs Herz – habt ihr überhaupt noch Interesse daran, diesen Bereich mitzugestalten? Weder nehmt ihr an euren eigenen Aktionen teil, unterstützt sie nichtmal durch Votes, noch geht ihr im großen Stil auf die User zu und kommentiert konstruktiv deren Werke. Wenn ich jetzt mal knallhart ehrlich bin: So sehe ich nur wenig Aktivität nach außen, ich sehe nicht, dass ihr User-Feedback umsetzt (geschweige denn zeitnah). Ohne irgendwen anzugucken, ohne irgendwem was Böses zu wollen, aber in aller Ehrlichkeit: Wollt ihr diesen Job überhaupt noch oder habt ihr ihn, weil das bequem ist/angesehen ist/aus Gewohnheit/whatever? Ich meine, es ist ja keine Schande zu sagen „Sorry, aber eigentlich hab ich keine Zeit mehr hierfür. Oder auch keine Lust darauf.“ Es ist ja offensichtlich auch nicht so, dass es an „Nachwuchs“ fehlen würde.
      Und das ist wirklich ne Frage, von der ich mir wünsche, dass sie jeder für sich mal beantwortet. Ich möchte jetzt auch keine Entschuldigungen oder Rechtfertigungen oder Ausflüchte hören wie „hatte Schule/Uni/Arbeit“, „bin auf den Mond geflogen“ oder sonstiges. Real life haben wir alle. Und teilweise auch noch weitere Verpflichtungen hier im BB. Und es reicht meiner persönlichen Ansicht nach auch nicht, da jetzt die Ehrungen aus der Wettbewerbssaison 2015 rauszukramen und stolz zu präsentieren. Schön, dass ihr alle in der Vergangenheit mal aktiv und erfolgreich wart, aber aktuell haben wir 2017 und bisher haben sich also nur Wenige aus dem Komitee mit Ruhm bekleckert.
      Und natürlich bin ich hier total ergebnisoffen. Ich "hasse" hier niemanden persönlich, ich will niemanden aus dem Komitee entfernt sehen. Es ist völlig ok zu sagen "ja, ich finde, ich kann zu diesem Bereich noch was beitragen" - aber! dann macht es bitte auch. Ich selber habe mir auch vorgenommen, von nun an 2 Kommentare im Monat zu schreiben und irgendwann können wir ja nochmal einen Blick auf die Aktivität werfen und schauen, ob es dann auch besser geworden ist.

      Das Problem an der ganzen Sache ist nämlich: Wenn ich mir das so anschaue, dann verliert das Komitee an Glaubwürdigkeit und auch Autorität. Und die braucht es aber aus einem ganz einfachen Grund: Diese Komiteestrukturen hier im Forum, das ist ja null demokratisch. Das ist aristokratisch – und das ist ein System, das man aus eigentlich guten Gründen in unserem Kulturkreis abgeschafft hat. Trotzdem funktioniert es bei so kleinen Communities ganz gut, solange alle am selben Strang ziehen. Was aber passiert, wenn ich jetzt zum Beispiel an einem Wettbewerb teilnehmen will und meine Abgabe wird vom Komitee kollektiv abgelehnt, weil sie in seinen Augen irgendwo aneckt. Ich finde, da kann ich mich schonmal fragen „Wer sind diese Leute eigentlich und was gibt ihnen das Recht, mir Vorschriften zu machen?“

      Solche Sachen sind ja jetzt auch gehäuft passiert. Und wenn man sich anschaut, wer da so betroffen ist: Das sind Nexy, das sind Wenlok – wenn man den Votes glauben darf, sind die nichtmal so schlechte Autoren. Wir sind nicht irgendeine random Erscheinung, die in nem Monat wieder weg ist. Wir sind, das sagt uns dieses Diagramm, die User, die hier in diesem Bereich die Kohle im Maschinenraum schippen. Ich finde, das verdient, dass man uns ernst nimmt und anhört und auf uns eingeht (wie es jetzt ja gottseidank auch endlich mal passiert – es hat lange genug gedauert). Das kann man nicht aussitzen oder wegdiskutieren, das sind die User, die momentan den Bereich mit Leben füllen. Während das Komitee wenig tut, aber – so kann man es empfinden – allen anderen Vorschriften machen möchte.
      Und hier wird nach einem ewigen Vorlauf vielleicht jetzt auch mal deutlich, wo der ganze Konflikt herkommt und was er mit einem Aktivitätsindex zu tun hat: Wenn das Komitee sich spürbar vom Bereich entfernt, verliert es seine Legitimation und es führt unweigerlich zu Spannungen und zu einem "die da oben, wir da unten"-Gefühl.
      Wenn sich das jetzt noch mit dem Eindruck paart, den ihr Usern vermittelt, dass ihr Feedback wenig wert ist (denn so kommt es rüber, wenn Feedback nicht beantwortet, geschweige denn umgesetzt wird – und damit meine ich nicht einmal zwingend das „normale“ Feedbacktopic, sondern das zur Saison 2016 von Anfang des Jahres! – die Themen von da liegen noch immer unkommentiert und unangerührt rum) und einfach nicht umgesetzt wird, dann befinden wir uns eigentlich auf bestem Wege dahin, dass es irgendwann heißt „Dieses Komitee vertritt uns nicht und es nimmt uns nicht ernst, liebes Team, wir möchten jetzt unsere eigenen Wettbewerbe mit Blackjack und Nutten veranstalten.“

      Und genau deshalb, denke ich, ist es wichtig, dass wir alle diese Sachen hier jetzt mal auf den Tisch packen und daran arbeiten, dieses „Auseinanderdriften“ zu unterbinden und in Zukunft ein besseres Klima zu schaffen.
      Ich habe dazu Gedanken und Ideen, finde aber, dass jetzt erstmal genug von mir doziert wurde und möchte auch Raum für andere lassen.

      Den Usern möchte ich aber folgende Fragen mit auf den Weg geben:
      Wie nutzt ihr den Bereich? Was möchtet ihr von diesem Bereich? Was sind eurer Ansicht nach die Aufgaben des Komitees, was kann/soll das Komitee für euch tun?

      Die obigen Fragen gelten natürlich auch für Komiteeler, denn auch die sind zuallererst User des Bereichs. Trotzdem hab ich spezifisch für das Komitee habe auch noch folgende Fragen:
      Was sind eurer Ansicht nach eure Aufgaben, was könnt/wollt/sollt ihr für die User eigentlich tun? Und: Warum dauert bei euch immer alles so lange? Das klingt wie Sarkasmus, ist aber keiner. Ich würde ernsthaft darum bitten, dass mal jemand interne Abläufe beschreibt, so dass wir auch darüber sprechen können, ob man das nicht irgendwie verbessern kann.

      Ich danke euch sehr für eure Aufmerksamkeit.


      tl;dr:
      • Ein Großteil des Komitees zeigt sich nach außen hin nur minimal im FF-Bereich aktiv.
      • Dadurch verliert das Komitee Akzeptanz bei den aktiveren Usern, was zu Spannungen im Bereich führt.
      • Um diese Spannungen abzubauen, sollten im Dialog zwischen Usern und Komiteelern Probleme diskutiert und gelöst werden.
      • Die Komiteemitglieder sollten überdenken, ob sie ihre Posten noch zweckgemäß ausfüllen können und ggf. Platz für neue, frische Gesichter machen.
      • Wir alle sollten dringend mehr untereinander kommentieren (außer Cynda und Rusalka, die sind Götter auf dem Gebiet :love: )


      Edit in "fremder Sache": Ich habe ja bereits gesagt, eigentlich möchte ich nicht soo sehr auseinanderklamüsern, wer warum wann nicht so viel geschrieben hat, wie er hätte können oder sollen oder sonstwas. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle für eine Benutzerin noch eine kleine Lanze brechen: Kräme nämlich. Die steht da jetzt als Komiteemitglied gelb angestrichen und kommt etwas schlechter weg als sie vielleicht sollte. Deshalb möchte ich betonen: Ja sie ist vllt Kopf des Komitees, aber primär ist sie Mod und das heißt zumindest aus meiner Sicht, ihre Arbeit sollte primär intern liegen. Wenn das viel Arbeit ist, heißt das im Umkehrschluss wenig Arbeit extern.
      Es steht natürlich jedem frei, sich auf Basis der Zahlen seine eigene Meinung zu bilden, aber der Fairness halber wollte ich hier zumindest noch erwähnt haben, wie ich diesen "Spezialfall" sehe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Wenlok Holmes ()

    • Dann ziehe ich mal direkt nach, wenn schon so schön ausführlich und professionell eingestiegen wird:

      Hallo Komitee, hallo andere User,

      ich möchte mich hier nicht um einen Beitrag drücken, schließlich bin ich ja so ein bisschen "Schuld" an der ganzen Sache, weil ich nach dem Videospielwettbewerb erstmals öffentlich größere Kritik/Unwohlsein mit der Angelegenheit geäußert habe.
      Mein Haupt"problem", wenn man es denn so nennen will, ist tatsächlich im gleichen Zusammenhang die kreative Freiheit in den Wettbewerben. Es werden Regeln über Regeln aufgestellt, die oft genug nicht im Topic festgehalten sind, sondern erst bei Abgabe ins Spiel kommen (siehe: Das Wenlok-Holmes-Märchen-Fiasko). Sicherlich sind Grundregeln grundsätzlich auch nützlich (Wortgrenze, einige Einschränkungen in den Formatierungen), aber gerade im Falle der Märchensache:
      Das Märchen wurde abgelehnt, weil es in Gedichtform geschrieben wurde, mit der Begründung "es gibt keine Märchen in Gedichtform" - was so nicht mal stimmt. Völlig davon abgesehen, warum ist das schlimm? Warum nicht mit den Gedicht-Parametern die Form kreativ neu fassen. Es wäre in jedem Fall mehr Märchen gewesen, als andere, zugelassene, Beiträge.
      Warum nicht das Wettbewerbsthema als Rahmen sehen und innerhalb dieses Rahmens kreativ ausbrechende Beiträge unterstützen? Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass bei der (recht enttäuschenden) Anzahl an Wettbewerbsteilnehmern überhaupt jemand, geschweige denn jeder einzelne die Aufgabe in die Unkenntlichkeit entstellen würde.

      Auch die Sache mit dem Hinweis auf die Darstellung eines Beitrags trifft mittlerweile nicht mehr nur mich. Wäre ich nicht sowieso von dem Fall betroffen gewesen, hätte @Cáithlyn im letzten Wettbewerb für ihr Glockenturm-Gedicht Punkte einbüßen müssen, weil die mobile Darstellung einfach räudig war. Das beharren auf Regelwerke und "Es wäre zu erklärend" (was sich mir eh immer noch nicht erschließt) auf Kosten eines schönen Beitrags, der die Punkte verdient hat ist nicht förderlich.

      Was @Wenlok Holmes Fragen angeht:

      Wie nutze ich den Bereich?
      Aktuell hauptsächlich für die Wettbewerbe, die mir auch eigentlich am meisten am Herzen liegen. Da ich aktuell mehr RL schreibe, als für das BB liegt mein E&S-Topic etwas brach, aber die Wettbewerbe geben mir einen tollen Ausgleich mit einer groben Vorgabe und einem großzügigen Zeitraum. Aber ich bevorzuge wirklich das "grobe" daran. Schränkt man mögliche Abgaben zu sehr ein entsteht ein Einheitsbrei - die Tendenz dazu meine ich bereits zu sehen.

      Was möchte ich von diesem Bereich?
      Ein Umfeld, in dem man sich kreativ ausleben kann. In dem ganz neue Ansätze auch in den Wettbewerben nicht prinzipiell ausgeschlossen werden. Eben einen tatsächlich kreativen Bereich in jeder Hinsicht. Wo ist der Anreiz für die Wettbewerbe, wenn ich mich außerhalb derer auch einfach ganz frei entfalten kann? Die Wettbewerbsteilnehmerzahlen nehmen nach Beginn der Saison immer stetig ab, bis die selben 5-8 User jedes Mal teilnehmen, das kann in meinen Augen nicht das Optimum sein.

      Was sind in meinen Augen die Aufgaben des Komitees?
      Zeigt euch und unterstützt die User, die euren Bereich am Leben halten. Die Grafik von Wenlok ist so hilreich, wie sie erschreckend sind. Was auch immer ihr intern macht reicht nicht aus, wenn euch nach außen hin der Bereich "egal" ist. Ich greife die Frage von Wenlok auf: Warum kommentiert ihr nicht/kaum? Warum nehmt ihr an den Aktionen nicht teil und votet nicht in den Wettbewerben? Ihr könnt nicht erwarten, dass @Thrawn und @Kiriki-chan in der Öffentlichkeit alles übernehmen und ihr euch intern zurücklehnen könnt. Und nochmal greife ich Wenlok auf: Wir haben alle ein real life. Ich glaube nicht, dass euch der Bereich egal ist. Es ist wie in einer langen Ehe, es stellt sich Routine ein und man beginnt, sich keine Mühe mehr zu geben. Also gebt euch bitte wieder Mühe.
      ¯\_(ツ)_/¯
    • Nur ganz kurz etwas hierzu, weil ich ja erwähnt wurde und das so nicht ganz stehen lassen kann.

      Nexy schrieb:

      Auch die Sache mit dem Hinweis auf die Darstellung eines Beitrags trifft mittlerweile nicht mehr nur mich. Wäre ich nicht sowieso von dem Fall betroffen gewesen, hätte @Cáithlyn im letzten Wettbewerb für ihr Glockenturm-Gedicht Punkte einbüßen müssen, weil die mobile Darstellung einfach räudig war. Das beharren auf Regelwerke und "Es wäre zu erklärend" (was sich mir eh immer noch nicht erschließt) auf Kosten eines schönen Beitrags, der die Punkte verdient hat ist nicht förderlich.
      Kleiner Moment. Ich habe keine Punkte einbüßen müssen, weil die Darstellung nicht erkannt wurde - was ja auch einer der Gründe dafür ist, dass ihr euch so eine Regelung wünscht - oder weil die mobile Darstellung nicht wirkte (Es kam von @Kiriki-chans Seite ja sogar, dass ihr die besser gefiel als die am Desktop), sondern eher, weil das Gedicht Tod beeinhaltet und einige Voter dieses Thema eben nicht mögen. Tatsächlich wirkt meine Erfahrung mit einem formatierten Gedicht ziemlich konträr zu eurem Vorschlag, denn: Soweit ich mich jetzt erinnere, haben ausnahmslos alle User, wenn sie einen Kommentar zu meinem Gedicht abgegeben haben, die Formatierung sofort bemerkt. Dafür brauchte es gar keinen Hinweis, in keinster Weise, was auch etwas ist, das ich von Anfang an so vermutet habe. Die Voter sehen durchaus, dass an dem Gedicht etwas anders ist und denken auch selbstständig darüber nach, warum das so sein könnte. Deswegen möchte ich gar keinen Hinweis an meinem Gedicht sehen, der die User darauf stößt "Hey, übrigens, das Gedicht wirkt am Desktop besser, weil wegen Formatierung". Denn indem man so etwas sagt (und ja, ich weiß, das Thema ist mittlerweile leidig), stößt man den User im Endeffekt darauf, dass es eine "richtige" Art gibt, das Gedicht zu lesen. Nämlich im Desktop-Modus. Wo die Formatierung ja besser wirkt. Hint Hint die Formatierung ist wichtig für das Gedicht und der Autor hat sich was dabei gedacht Hint Hint. Unabhängig davon, ob es beabsichtigt ist oder nicht... Es lenkt die Aufmerksamkeit des Voters/des Lesers auf einen bestimmten Teilaspekt. Was halt, wie ich an meinem Gedicht gesehen habe, nicht einmal nötig ist, immerhin haben alle User (von denen ich es herauslesen kann) die Formatierung bemerkt. Das war bei deinem Gedicht doch auch nicht wirklich anders, oder irre ich mich da?
      Deswegen, gerade nach diesem kleinen Test (das Gedicht war nicht rein darauf ausgelegt, die Situation mal selbst zu durchleben, aber durch die Thematik passte die Formatierung ganz gut) bin ich zum Ergebnis gekommen, dass ein individueller Hinweis nicht nötig ist. Ein Allgemeingültiger, okay, aber mehr ist gar nicht notwendig. Habt doch etwas mehr Vertrauen in die Voter, die begreifen schon, was ihr ausdrücken wollt, besonders wenn es so visuell offensichtlich wie eine Formatierung ist.
    • Da ich bei diesem hübschen Diagramm (danke übrigens für die Arbeit des Erstellens) mit meiner Aktivität auf dem letzten Platz lande und sich ja vermehrt mehr Aktivität von Komiteemitgliedern gewünscht wurde, möchte ich gerne meine geringe Aktivität erklären (ja, erklären und nicht entschuldigen) und auf den momentanen Stand hinweisen.
      Ich weiß, RL hat jeder von uns und das ist keine Entschuldigung, aber damit hat es tatsächlich bei mir begonnen. Ich hab angefangen zu studieren und hab festgestellt, dass ich nicht die leiseste Ahnung hatte, was Mathematik eigentlich wirklich ist. Ich war ziemlich überfordert mit den ganzen Änderungen, die mit Studienbeginn einhergingen (von zu Hause ausziehen, deutlich schnelleres Tempo auf höherem Niveau im vergleich zur Schule, etc.). Sowohl meine interne als auch meine externe Aktivität sind zurück gegangen, bis ich nur noch ab und zu intern aktiv war. Ich habe mich da auch mit der Frage auseinander gesetzt, ob es nicht an der Zeit ist, meinen Posten abzugeben. Anfang des Jahres hatte ich auch mit Liz darüber ein Gespräch und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich versuchen wollte, aktiver zu sein und wenn mir dies nicht gelingen würde, aus dem Komitee auszutreten. Zunächst hab ich dann meine interne Aktivität gesteigert. Als dann auch das erste Semester und die erste Klausurenphase rum war und ich mich an das Studium gewöhnt hatte, habe ich auch angefangen, an meiner externen Aktivität zu arbeiten. Begonnen hat das am 11.4. und seitdem habe ich drei Votes (also bei allen Wettbewerben) und zwei Kommentare geschrieben.
      Und damit kommen wir auch zum aktuellen Stand. Ich kann verstehen, dass man sich mehr Aktivität wünscht und ein Blick auf das Diagramm zeigt, dass die Kritik an der Aktivität absolut berechtigt ist. Deswegen kann ich euch zumindest zu mir sagen, dass ich an meiner Aktivität arbeite und sie momentan auch deutlich besser ist als die Monate zuvor.
      Es tut mir Leid, dass ich die letzten Monate im Bereich selbst eigentlich gar nicht präsent war und ich verspreche, dass ich mir alle Mühe gebe, meine jetzt wieder vorhandene Aktivität auf jeden Fall möglichst aufrecht zu erhalten oder sogar noch auszubauen.
    • Als früheres Urgestein des FF-Bereiches möchte ich mich zu dem Thema Aktivität auch zu Wort melden, denn die User sehen nur die externe Aktivität, nicht aber die interne Bereitschaft am Bereich mitzuwirken. Die Mitglieder, deren externe Aktivität geringer ist als von anderen, kann im internen Bereich deutlich höher sein. Daher: wir User sollten nicht von der externen Aktivität darauf schließen, dass sie kein Interesse mehr am Bereich haben, sondern auch daran denken: auch hinter den Vorhängen wird gearbeitet - und ich als Ex-Mitglied kann durchaus sagen, dass da deutlich mehr Mist aufkommt als es den Anschein macht!

      Und wenn ich an meine Kommentar-Marathons zurück denke... Ein guter Kommentar ist nichts für Zwischendurch, sondern soll wohl überlegt sein und frisst unglaublich viel Zeit, daher kann ich @Caroit total verstehen, dass sie sich ihrem Studium eher widmet als Internet-Aktivitäten.


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    • Schön, dass die Diskussion anfängt und sich hier auch jemand meldet, das freut mich :)
      Natürlich kommen jetzt viele Dinge zusammen, ich persönlich möchte dabei versuchen, erstmal das "große Ganze" im Blick zu behalten und Detailbesprechungen wie z.B. "braucht es diesen Hinweis" eher ans Ende zu schieben. Solche Sachen können und sollten wir auch alle zusammen klären, aber erstmal ist es sicher gut, wenn wir einen Überblick darüber bekommen, was uns alle hier eigentlich bewegt.
      In dem Zusammenhang möchte ich also kurz (für meine Verhältnisse!) auf die Beiträge eingehen:

      @Cáithlyn: Ich glaube, was Nexy eigentlich sagen wollte war, dass konkret er dir (unabhängig vom Inhalt) womöglich Abzüge gegeben hätte, wäre diese Formatierungsgeschichte nicht ohnehin aktuell, so dass man das jetzt auch direkt berücksichtigt (und das hätte anderen Usern dann ja auch passieren können).
      Grundsätzlich finde ich eure Gedichte ein bisschen schwer vergleichbar, da sie technisch unterschiedlich strukturiert sind (deshalb funktioniert deines aufm Handy ja auch). Was sie aber zeigen: Mit der Formatierung zu spielen ist (offensichtlich) nicht Nexys alleinige Idee, sondern es besteht generell ein Interesse daran. Und den Usern, die das machen möchten, sollte man dann auch irgendwie entgegenkommen, denn es kann ja nicht sein, dass wir im Rahmen von kreativen Wettbewerben der Kreativität die Flügel stutzen, das seh ich ganz wie er.
      Dein Argument "man sieht es doch eh direkt" funktioniert dabei in beide Richtungen: Wenn man es eh direkt sieht, schadet es ja auch nicht darauf hinzuweisen, für den User ist es dann ja nichts Neues, dass die Formatierung ne Rolle spielt (das wird ihm beim ersten Blicj darauf schon aufgefallen sein). Die relevante Info ist aber "auf diesem Display siehst du, wie es gemeint ist" (was bei komplexeren Formen als links/mitte/rechts-bündigkeit relevant sein kann).
      Dass du da jetzt vllt nicht das beste Beispiel warst, entkräftet ja das grundsätzliche Argument nicht, dass man Usern in ihrer Kreativität auch entgegenkommen sollte. (wie man das im Einzelnen konkret umsetzt, das würde ich vllt dann zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgreifen)

      @Caroit: Ich verstehe diese real life-Umstürze und wie anstrengend die sind persönlich sehr gut, ich war da auch mal und weiß, wie kräftezehrend das alles sein kann. Ebenso ist mir beim Zählen in der Tat auch aufgefallen, dass du wieder aktiver geworden bist, das möchte ich auch lobend anerkennen. Wie ich gestern schon gesagt habe, will ich hier niemanden "abschießen", sondern viel lieber wachrütteln: Es ist völlig in Ordnung und sogar begrüßenswert, sich zu entschließen, sich wieder mehr reinzuhängen. Das sollte sich in einer zukünftigen erneuten Auswertung auch dementsprechend wieder niederschlagen.
      In jedem Fall freut es mich, dass du dich entschlossen hast, wieder mehr mitzuwirken :)

      @Rajani: Grundsätzlich hast du Recht, wir sehen nur die externe Aktivität, nicht die interne und die mag auch da sein. Wie ich gesagt habe, will ich über letztere auch im Moment keine Urteile fällen. Allerdings - und das greift ja auch meine Frage ans Komitee auf - muss das Komitee sich mindestens rechtfertigen können, wo diese ganze interne Energie, die da evtl. reingesteckt wird, hingeht. Was man neben diesem Diagramm nicht aus den Augen verlieren darf: Es hat sich ja auch sonst nicht viel getan im Bereich. Feedback ist nicht umgesetzt worden, auf Kommentare der Benutzer wird nicht eingegangen, die Schreibschule liegt brach... wenn die Komiteemitglieder intern so viel Energie und Zeit reinstecken - was genau ist dann der Benefit des Ganzen? Was kommt da am Ende für wen genau bei raus? und warum sehe ich als Ottonormaluser das nicht? (auch hier ist es eine völlig wertneutral gemeinte Frage, die ich ernsthaft gern beantwortet sehen würde).
      Wie ich schon angedeutet habe, würde ich hier gerne mal darüber reden und das ganze unter die Lupe nehmen und ggf. auch helfen, das irgendwie aufzupolieren. Das geht aber offensichtlich nur im gemeinsamen Austausch.
    • Wenlok Holmes schrieb:

      @Cáithlyn: Ich glaube, was Nexy eigentlich sagen wollte war, dass konkret er dir (unabhängig vom Inhalt) womöglich Abzüge gegeben hätte, wäre diese Formatierungsgeschichte nicht ohnehin aktuell, so dass man das jetzt auch direkt berücksichtigt (und das hätte anderen Usern dann ja auch passieren können).
      Grundsätzlich finde ich eure Gedichte ein bisschen schwer vergleichbar, da sie technisch unterschiedlich strukturiert sind (deshalb funktioniert deines aufm Handy ja auch). Was sie aber zeigen: Mit der Formatierung zu spielen ist (offensichtlich) nicht Nexys alleinige Idee, sondern es besteht generell ein Interesse daran. Und den Usern, die das machen möchten, sollte man dann auch irgendwie entgegenkommen, denn es kann ja nicht sein, dass wir im Rahmen von kreativen Wettbewerben der Kreativität die Flügel stutzen, das seh ich ganz wie er.
      Dein Argument "man sieht es doch eh direkt" funktioniert dabei in beide Richtungen: Wenn man es eh direkt sieht, schadet es ja auch nicht darauf hinzuweisen, für den User ist es dann ja nichts Neues, dass die Formatierung ne Rolle spielt (das wird ihm beim ersten Blicj darauf schon aufgefallen sein). Die relevante Info ist aber "auf diesem Display siehst du, wie es gemeint ist" (was bei komplexeren Formen als links/mitte/rechts-bündigkeit relevant sein kann).
      Dass du da jetzt vllt nicht das beste Beispiel warst, entkräftet ja das grundsätzliche Argument nicht, dass man Usern in ihrer Kreativität auch entgegenkommen sollte. (wie man das im Einzelnen konkret umsetzt, das würde ich vllt dann zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgreifen)
      Ja, das hat er mittlerweile auch angemerkt, kam durch die Formulierung nicht klar raus.
      Trotzdem: auch ohne, dass die Geschichte aktuell ist, wäre diese Formatierung aufgefallen. Ist sie in Nexys Fall ja auch. Ich brauchte keinen gesonderten Hinweis, um bei seinem Tetris-Gedicht zu sehen, dass die Formatierung besonders ist, und ja, ich habe es zuerst auf dem Handy gesehen. So etwas sticht einfach ins Auge- und mit Gedichten soll man sich im Idealfall ja ohnehin ausgiebig auseinander setzen. Liegt irgendwo in deren Natur.

      Und hier ist der Knackpunkt, den ich auch schon auf meiner Pinnwand im Gespräch mit Nexy angemerkt habe: Wie weit denn entgegen kommen? So etwas geht halt einfach nicht, ohne andere User zu benachteiligen. Denn ja, so ein offizieller Hinweis von Seiten der Organisation zieht Aufmerksamkeit auf sich und gibt einen richtigen Weg vor, wie man sich das Gedicht anzuschauen hat, wie du ja selbst auch schreibst. Nur gibt es keinen richtigen Weg. Es gibt einen vom Autor gewollten Weg, aber das schöne an Kunst ist ja gerade, dass man dem Betrachter/dem Leser genau das eben nicht vorschreiben, sondern sie einfach mal machen lassen soll. Dementsprechend ist es nicht Sinn und Zweck von Wettbewerben, der einen Gruppe einen Vorteil zu geben, der anderen aber nicht. Kreativität zu fördern darf nicht damit einhergehen, dass User, die mit Formatierungen anderer Art nichts anfangen können, sich genötigt fühlen, diese trotzdem umzusetzen, weil ihnen die Förderung und dieses Entgegenkommen ansonsten durch die Lappen geht. Und das wirkt dann wieder gegen die Kreativität. Denn wer sich gezwungen fühlt, eine bestimmte Art von Gedicht zu schreiben, ist in seiner Kreativität eingeschränkt.
      Es hat nichts mit "der Kreativität die Flügel stutzen" zu tun, imo. Kreativität wird belohnt, das sieht man in den Wettbewerben immer wieder. Wer kreativ sein möchte, geht nun einmal ein gewisses Risiko ein, aber das ist ganz natürlich und wird im aktuellen System auch nicht bestraft (das geschieht allerhöchstens durch die Voter, die subjektive Entscheidungen treffen, sieht man bei jedem Vote und liegt irgendwo auch in der Natur der Dinge)- es darf aber auch nicht in dem Maße bevorzugt werden, dass jemand, der eben nichts mit einem bestimmten kreativen Outlet anfangen kann, benachteiligt wird.
      Durch einen allgemeinen Hinweis ("Betrachtet formatierte Gedichte bitte möglichst in beiden Darstellungen, mobil und Desktop") käme man der Thematik schon entgegen. Denn wie erwähnt, ein individueller Hinweis diktiert dem Voter, wie ein Gedicht richtig betrachtet werden muss. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass ein Voter von so einem Hinweis eben stark beeinflusst wird und so etwas ist ganz einfach zu vermeiden. Genau das ist auch der Grund, warum man das Argument "Die User sehen es eh" nicht umdrehen kann. Denn wenn sie es selbst bemerken, gibt's keinen Hinweis, welche Form jetzt die richtige ist, das muss der User selbst interpretieren.
    • Bevor wir uns jetzt im Tetris-Spezialfall verlieren, möchte ich die Diskussion vielleicht zurück auf das Wesentliche lenken und festhalten, worauf wir uns ja offensichtlich einigen können:

      Die Kreativität der User sollte bei Wettbewerben im Vordergrund stehen und gefördert werden. Mit Mitteln, die für alle fair sind (und wie das im Konkreten aussehen mag, können wir ja ggf. später besprechen). Ob das den Votern am Ende gefällt, steht ja auf nem völlig anderen Blatt.
      Worum es aber erstmal geht - und darauf wollte Nexy auch hinaus - momentan bekommen wir als Teilneher das Gefühl, dass Ideen, die kreativ "aus der Reihe tanzen" vorsichtshalber erstmal abgelehnt werden (es könnte sich ja jemand beschweren=, als dass wirklich nach einer Lösung gesucht wird.

      Bei der Tetris-Sache war es so (man möge mir das Ausplaudern wieder verzeihen), dass Nexy eigentlich eine noch weiterreichende Formatierung für sein Gedicht geplant hatte, nach dem Märchen-Debakel aber sicherheitshalber schon vorher angefragt hat, ob man das eigentlich so umsetzen kann. Und anstatt, dass nach einer Lösung für diese Herausforderung gesucht wurde (und wie wir sehen stehen schonmal mindestens zwei Ansätze zur Auswahl), wurde dann entschlossen, dass man einfach keine Lösung anbietet. Und darin liegt das Kernproblem des Flügelstutzens. Wie der Hinweis nun lautet und wo er steht, das ist eine Sache. Aber dass es ihn geben kann und soll, darin scheinen wir uns ja einig zu sein. Wenn aber stattdessen die Ansage vom Komitee ist "tja bei konkreter Poesie können wir dir auch nicht helfen", dann ist das eben doch ein Schlag ins Gesicht. Und hier sollten wir vielleicht mal anknüpfen.

      Ein anderes Beispiel ist

      Nexy schrieb:

      Das Wenlok-Holmes-Märchen-Fiasko
      Ich habe mich dazu ja schonmal geäußert, dass ich die Linie, die da vom Veranstalter gezogen wurde, sehr fadenscheinig fand. Ich möchte aber noch auf einen anderen Aspekt eingehen, den ich damals nicht so betont habe.
      Es stand ja seinerzeit nicht dran, dass das Gedicht in prosa da stehen müsste. Da stand nur

      #shiprekt schrieb:

      Schreibt ein Märchen
      Mein Gedanke als Autor war zu dem Zeitpunkt "okay, wie kann ich mein Märchen von anderen abheben? aha, ich schreibe es in Reimen, das passt auch ganz gut zum Genre". Nach einer Woche Arbeit weist man mich drauf hin, dass das vllt n Problem sein könnte und ich gehe zu shiprekt und frage nach. Die Antwort lautete sinngemäß "eigentlich war das als Prosa gedacht, wenn ich dir das jetzt erlaube, könnte sich wer anders beschweren".
      Vielleicht merkt ihr, worauf ich hinaus will.
      Doch zunächst: Ursprünglich wollte ich hieraus kein großes Drama machen und habe das dann ja in meinem E&S gepostet. Jetzt, wo ich die gesamte Entwicklung aber sehe, möchte ich mich doch mal beschweren: Ich finde es ein Unding, was da passiert ist. Ich habe eine Woche lang mir große Mühe mit dem Text gegeben, damit mir am Ende jemand sagt "ja ich hab die Aufgabenstellung wohl nicht so klar formuliert, wie ich wollte, Pech." Es gibt Märchen in Reimform, ich hab mir dieses Konzept nicht ausgedacht. Warum trage ich als Neueinsteiger in einen Wettbewerb die Konsequenzen eines Fehlers durch ein Komiteemitglied? Und wie ich schonmal gefragt habe: Für wen veranstaltet das Komitee diese wettbewerbe, wenn die hälfte der Regeln ("das war schon immer so, dass es keine lyrik ist, wenn nicht lyrik dransteht") impliziert wird?
      Ich finde, wenn man als Komitee einen Fehler macht, dann muss man dafür auch geradestehen und dan dieser Stelle hätte man sagen müssen "ok das tut uns leid, wir haben das nicht spezifiziert, also müssen wir konsequenterweise deine abgabe auch annehmen".

      Besonders schön finde ich das Argument "sonst kommt jemand und meckert". Für diesen hypothetischen unzufriedenen User, den man nicht schaffen will, wird automatisch ein real existierender User unzufrieden gemacht, indem man seine Arbeit abweist. Sorry, aber... Sinn? Am Ende hätte sich vllt niemand beschwert und alle wären happy gewesen. Aber sicherheitshalber machen wir schonmal jemanden unglücklich?
      Jetzt hab ICh das Glück, dass ich momentan über meine Kolumne sowieso mit diesem board hier verheiratet bin. ich bin gekommen, um zu bleiben und habe mich (auch nach viel zuspruch seitens der user - danke an cynda und obi!) dann doch nicht abschrecken lassen. aber wäre ich jemand anders, der vllt noch keinen großen bezug zum BB hat - ich wäre ehrlich gesagt einfach wieder gegangen.
      userbindung ist hier ein wichtiges stichwort, das sich auch durch viel meiner kritik zieht und ziehen wird. wie ich anderswo schonmal sagte "eine community bei der die neuanmeldungen zurückgehen, kann sich nicht erlaubben zu sagen 'sollen sie doch woanders hingehen'".

      Von 5 Wettbewerben, an denen ich teilgenommen habe, hatte ich mit 4 irgendwelche Scherereien. Allesamt unterschiedlicher Natur und wenn ich später mehr Zeit hab, erzähle ich gerne davon. Aber ich finde, das sollte zu denken geben. Und aus meiner Sicht ist neben "Aktivität" das Thema "Wettbewerbe" auch ein ganz großes. Das dritte im Bunde wird übrigens "kommunikation", aber dazu komme ich dann später.

      Für den Moment hoffe ich, dass noch mehr Leute ihre Ansichten und Erfahrungen teilen, damit wir ein Bild davon kriegen, wo der Schuh drückt und wie wir ihn flicken können. Ich lade herzlich zur Mitsprache ein :)
    • Ich bin grad sehr begeistert davon, wie herrlich hier jedermann seine Meinung sagt und wie schön dieser Dialog funktioniert! Das wird hier noch richtig gut werden.

      @Wenlok Holmes
      Dein Post gestern made my day und dabei war der Tag eh schon rum. Der Aktivitätsindex ist sehr beeindruckend gemacht und vor allem schön aufbereitet. Als relativ visueller Mensch find ich die Grafik nice, mit reinen Zahlen jonglier ich nämlich gar nicht gern. Für all das Lob was ich von dir erhalten hab, will ich mich hier noch mal bedanken. #^^# Zwar sehe ich mich bei Weitem nicht als "Göttin" des Kommentierens -- weil für mich das Kommentieren eine logische Schlussfolgerung ist, wenn ich Teil dieses Bereiches sein will --, aber ich freu mich total, dass die subjektive Wahrnehmung von @Rusalkas Aktivität hier so schön in Zahlen und Balken verdeutlicht wurde! (Allein schon deshalb, weil ich ihn seit Jahren für seine wahnsinnige Aktivität lobe. ;) )

      Dann mach ich mich gleich mal an die Fragen.

      Wie nutzt ihr den Bereich?
      Im Grunde recht minimalistisch: zum Veröffentlichen meiner Werke und zum Schreiben von Kommis. Ich hab einfach 2009 das Forum entdeckt und meine Schreibschiene im Pokémonfandom gefunden und seitdem die Community auch nicht gewechselt, weil ich hier immer das Gefühl hatte: die Leut kennen sich im Fandom aus. Und das ist mir halt wichtig, vor allem für das Verständnis meiner Geschichten, aber auch um besser einschätzen zu können, was halt wirklich vom Fandom vorgegeben ist und was ich mir selbst ausgedacht hab. Da hab ich hier im Bereich von Anfang an sehr positive Erfahrungen gemacht. (:
      Kommentare zu schreiben gehört für mich einfach dazu, wenn ich ein Teil der Schreibcommunity sein will. Ich wusste, dass die Kommis nur durch geben und nehmen funktionieren. Außerdem ist es spannend, wie andere mit dem Fandom Pokémon schreiberisch umgehen und ich hab hier so viele geniale Autoren gelesen, dass mich das auch immer wieder selbst bestärkt hat, dass es nicht "schräg" ist, wenn ich selbst schreibe. Und dass ich mich auch überhaupt nicht für das Fandom schämen muss, worüber ich schreibe.

      Was möchtet ihr von diesem Bereich?
      Ich muss sagen, ich hab eigentlich recht wenige Ansprüche, was das betrifft. Natürlich möchte jeder Autor Feedback haben, weil das so einem einfach zeigt: jemand hat gelesen! Sicherlich lesen auch Leute, die keine Kommis schreiben, aber es ist schön eine Reaktion zu haben. (: Außerdem ist es auch motivierend und eine schöne Sache, wenn man einem kleinen Publikum etwas präsentieren kann.
      Die Wettisaison war noch nie etwas, was mich sehr interessiert hat, obwohl ich mich 2012 mal daran versucht hab. Aber ich find's schön, dass es sie gibt, dass man dort so viele unterschiedliche Ansätze zu einem Thema lesen kann und vor allem recht schonungsloses Feedback bekommen kann. Das hilft ungemein, auch wenn man sich erstmal daran gewöhnen muss.
      Ansonsten ... klingt bissl abgegriffen, aber "ein schönes Miteinander" würd ich hier jetzt noch aufführen. Andererseits kann man meine Nutzung des Bereiches wirklich nicht verallgemeinern -- ich hab so meine eigenen Gründe, warum ich "post and run" praktiziere und nicht besonders viel Zeit online im BB verbringe. ^^"

      Was sind eurer Ansicht nach die Aufgaben des Komitees, was kann/soll das Komitee für euch tun?
      Ich hab das Komitee eigentlich immer als kleine Gruppe von Leuten gesehen, die sich einfach um den Bereich, vornehmlich die Wettisaison und die Schreibschule kümmert, weil das die Mods allein nicht stemmen können. Das war damals auch der Grundgedanke, als die ganze Sache anfing. Muss aber sagen, dass meine Auffassung von der Arbeit des Komitees schon immer sehr minimalistisch war.
      Deshalb empfinde ich als Hauptaufgabe des Komitees, dass sie als Ansprechpartner für die User da sind, weil die Moderation ja immer mehr mit organisatorischen, internen Dingen zu tun hat und sich natürlich nicht um jede Frage, Idee oder Wunsch eines Users kümmern kann. Dafür gibt es dann das Komitee. An der persönlichen Aktivität innerhalb des Bereiches sollte diese Aufgabe als Komiteemitglied aber eigentlich nichts ändern. Jedenfalls, seh ich das so. Auch, weil es für mich keinen Sinn macht, aufgrund eines höheren Postens das Schreiben oder Kommentieren aufzuhören.
      Insofern, sah ich die Stärke des Komitees eigentlich immer darin, dass man ihnen nicht ansieht, dass sie Komiteeler sind. Da hat man als User weniger bis keine Berührungsängste -- und ich kann euch sagen, als 16jährige hatte ich massive Probleme irgendwen überhaupt anzuschreiben. Meinen ersten Kommi hab bestimmt mit krassem Herzklopfen verfasst, weil ich so nervös war. Usernähe ist hier halt einfach das Stichwort und, auch wenn ich das inzwischen nicht mehr wirklich nachfühlen kann, ich glaub, ich hätte nach einem Kommi von einem Komiteeler oder sogar einem Mod gleich viel weniger Probleme mich bei einer Frage oder einem Wunsch oder eben auch einem konkreten Problem an denjenigen zu wenden.

      WoT folgt auf WoT

      Wenlok Holmes schrieb:

      Jetzt, wo ich die gesamte Entwicklung aber sehe, möchte ich mich doch mal beschweren: Ich finde es ein Unding, was da passiert ist. Ich habe eine Woche lang mir große Mühe mit dem Text gegeben, damit mir am Ende jemand sagt "ja ich hab die Aufgabenstellung wohl nicht so klar formuliert, wie ich wollte, Pech." Es gibt Märchen in Reimform, ich hab mir dieses Konzept nicht ausgedacht. Warum trage ich als Neueinsteiger in einen Wettbewerb die Konsequenzen eines Fehlers durch ein Komiteemitglied? Und wie ich schonmal gefragt habe: Für wen veranstaltet das Komitee diese wettbewerbe, wenn die hälfte der Regeln ("das war schon immer so, dass es keine lyrik ist, wenn nicht lyrik dransteht") impliziert wird?
      Ich finde, wenn man als Komitee einen Fehler macht, dann muss man dafür auch geradestehen und dan dieser Stelle hätte man sagen müssen "ok das tut uns leid, wir haben das nicht spezifiziert, also müssen wir konsequenterweise deine abgabe auch annehmen".
      Ah, die Märchen, ja, die werden uns wohl noch verfolgen. Ich vermute, dass es bei den Märchen -- einfach, weil die Gattung schon so alt ist -- gar keine allzu klare Definition mehr gibt. Das ist wie mit den Kurzgeschichten, die in der Zeit ihres ersten Aufkommens im englischsprachigen Raum -- durch Edgar Allan Poe -- und eben durch die Nachkriegsliteratur in Deutschland nach 1945 noch klar definiert waren. Und dann begannen die Autoren damit zu spielen, bis heute keiner mehr sagen kann, wie man eine Kurzgeschichte eigentlich "richtig" definiert. (Ich hab zwei Reclam Bücher dazu gelesen, ich geb's zu. xD) Das aber nur am Rande.
      Ich persönlich bin ja weiterhin der Ansicht, dass die Definition von den klassischen Volksmärchen auf die überwiegend abgegebenen Kunstmärchen angewandt wurde. Volksmärchen sind ja das, was die Brüder Grimm im deutschsprachigen Raum gesammelt haben. Wiederkehrende Motive, die oral erzählt wurden, wurden gesammelt und aufgeschrieben. Deshalb sind sie jedoch nicht die Autoren.
      Kunstmärchen sind deshalb aber nicht weniger alt. Lediglich ist der Autor dieser Märchen bekannt -- Hans Christian Andersen -- und diese sind natürlich auch meist etwas komplexer, haben mehrere "Ebenen" und so weiter. Natürlich hat jeder den Anspruch ein Kunstmärchen zu verfassen, was einem einfach die größere Freiheit bietet.

      Was hierbei das Problem ist -- und ich vermute, das an anderer Stelle schon mal gesagt zu haben -- sind fehlende Vorgaben, was die Umsetzung des Themas betrifft. Und zwar weniger von den Usern her, sondern vom Komitee an sich. Man kann so einen Wetti nämlich auf zweierlei Arten -- so sehe ich das jedenfalls -- angehen.
      A) Man postet ein Thema und nimmt grundsätzlich jede Abgabe an, die die formalen Kriterien einhält. In den meisten Fällen ist das die Wortbegrenzung, wenn nicht ohnehin eine bestimmte "Form" gewünscht ist. Also ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte. Ein Märchen ist eine Textgattung, das kann man jetzt inhaltlich oder formal sehen. Bei den Märchen überwiegt der Inhalt.
      Ob die Abgabe am Ende aber "gut" ankommt und wirklich die Vorgaben der Aufgabenstellung erfüllt, zeigt sich dann beim Vote. Salopp gesagt: Abgaben die diese Aufgabenstellung nicht erfüllen werden einfach von den Votern abgewatscht. Wer in einem Märchenwetti kein Märchen schreibt ... äh ja, der kriegt natürlich keine Punkte. Oder im Vergleich einfach weniger.
      B) Man postet ein Thema und prüft jede Abgabe, formell und inhaltlich. Das bedeutet aber, dass ein Vote nicht am nächsten Tag eröffnet werden kann, sondern erst ein paar Tage später, sonst hat man ja gar nicht die Zeit zum Überprüfen. Alles was nicht der Aufgabenstellung entspricht fliegt schon vor dem Vote raus, sodass letztendlich nur das im Vote präsentiert wird, was auch zum Wettithema passt.

      Ich hab keine Ahnung, wie Literaturwettbewerbe das für gewöhnlich machen, weil ich mit denen keine Erfahrung hab. Zwar hab ich ein paar Vorgaben von solchen Wettbewerben schon gesehen, aber da ich nie an einem teilgenommen habe, hab ich keine Ahnung, wie die mit "Themenverfehlungen" umgehen. Man sollte sich da aber für die Wettis hier durchaus was einfallen lassen, imo.

      Wenlok Holmes schrieb:

      Von 5 Wettbewerben, an denen ich teilgenommen habe, hatte ich mit 4 irgendwelche Scherereien. Allesamt unterschiedlicher Natur und wenn ich später mehr Zeit hab, erzähle ich gerne davon. Aber ich finde, das sollte zu denken geben. Und aus meiner Sicht ist neben "Aktivität" das Thema "Wettbewerbe" auch ein ganz großes. Das dritte im Bunde wird übrigens "kommunikation", aber dazu komme ich dann später.
      Ich seh schon, das wird spannend hier und da Neugierde zu meiner Natur gehört, les ich gern davon!

      Rajani schrieb:

      Daher: wir User sollten nicht von der externen Aktivität darauf schließen, dass sie kein Interesse mehr am Bereich haben, sondern auch daran denken: auch hinter den Vorhängen wird gearbeitet - und ich als Ex-Mitglied kann durchaus sagen, dass da deutlich mehr Mist aufkommt als es den Anschein macht!
      Da hast du natürlich Recht, aber man kann die Anfangszeit des Komitees nicht mehr mit dem heute vergleichen. Am Anfang gab es wirklich einiges intern zu tun, weil viele Dinge noch im Aufbau waren. Inzwischen besteht das Komitee aber schon paar Jahre, für viele Dinge gibt es Schablonen -- Wetti-Topics -- die ganze Wettisaison ist zum Standard geworden und braucht im Grunde nicht mehr so arg viel Planung. Themen muss man sich nicht mehr großartig ausdenken, weil es ein Vorschlagstopic der User gibt, aus dem man einfach nur noch heraussuchen muss. Manche Aktionen haben sich in den letzten Jahren als unrentabel herausgestellt, weil das Interesse der User nicht mehr da ist. Außerdem ist das Komitee älter geworden: das sind keine Schüler mehr mit Schulferien, sondern Studenten und Arbeitnehmer. Allein schon aufgrund des RL, kann das Komitee intern gar nicht mehr so viel leisten. Und sollte deshalb auch dringend intern reduzieren.

      Zu der ganzen Sache zum Thema "Darstellung von Gedichten" bzw. "Konkreter Poesie" kann ich jetzt nicht so viel sagen. Hier wäre in meinen Augen viel möglich, aber die konkrete Poesie ist "neu" im Bereich und deshalb muss man da natürlich erstmal herausfinden, wie man sich damit auseinandersetzt. Dass der Umgang bei der "Premiere" von Nexy nicht sehr korrekt war, liegt allerdings auf der Hand.

      @Caroit
      Ich find's wirklich lobenswert, dass du dich wieder mehr im Bereich einbringen möchtest. Wär schön, dich hier wieder öfter zu sehen. Hab mich über deine letzten Votes sehr gefreut! (:
      Avatar made by @Rusalka <3
      Stories are our gifts to a world that doesn’t see us. -- Sarah Black
      Evolis großes Abenteuer | Vom stillen See erklang, der Nymphengesang ~
      Erscheint Mai 2017: Wunschstern
    • Wenlok Holmes schrieb:

      Von 5 Wettbewerben, an denen ich teilgenommen habe, hatte ich mit 4 irgendwelche Scherereien. Allesamt unterschiedlicher Natur und wenn ich später mehr Zeit hab, erzähle ich gerne davon. Aber ich finde, das sollte zu denken geben.
      Mich würde interessieren, was du unter Scherereien verstehst. Wenn du es so ausdrückst, entsteht nämlich der Eindruck, dass jeder zweite Wettbewerb mies gelaufen oder schlecht geleitet wäre, und ich glaube nicht, dass das zum Ausdruck kommen soll, denn das stimmt so einfach nicht. Dass es (größere) Probleme und Unzufriedenheit gab, haben wir alle zur Genüge gesehen und wissen darum Bescheid, allerdings hatte definitiv nicht jeder Wettbewerb (bzw. grob jeder zweite, um die Überspitzung herauszunehmen) seine Hinweisdiskussion oder seinen Textgattungseklat.
      Ich würde dich also bitten, klarzustellen, was du hier meinst, da die Aussage jetzt so im Raum steht und in dieser Form einen Eindruck vermittelt, den ich so nicht stehen gelassen sehen möchte bzw. auf den man näher eingehen können muss.

      Da wir uns auch unsere Gedanken machen und uns Zeit nehmen, uns mit Problemen und Lösungen vernünftig auseinanderzusetzen, möchte ich zum Rest vorerst noch nichts sagen, da ein paar Dinge sich auch so noch klären könnten. Später dann mehr.
      "That is not dead which can eternal lie,



      And with strange eons even death may die"
    • Servus, da bims I wieder. Man möge mir den Verzug verzeihen, ich hatte gestern noch eine Kolumne zu schreiben und war danach doch recht müde. Zu meinem Glück hat sich hier ja aber auch nicht viel getan.

      Wie ohnehin angekündigt, möchte ich natürlich gern von meinen Wettbewerbserfahrungen sprechen. Vorher will ich aber noch klarstellen, was meine Message des ganzen war/ist. Die Probleme, wie ihr gleich sehen werdet, sind alle unterschiedlicher Natur. Manche davon haben tieferliegende Gründe, andere nicht. Es geht mir aber um die schiere Anzahl von Problemen, die mit Wettbewerben auftreten und in Zusammenhang mit meinem letzten Post darum, dass das nun eigentlich wirklich mehr als abschreckend ist. Wie ich bereits sagte, bin ich da ohnehin hartnäckig, da sowieso hier im Forum unterwegs, aber ich kann total verstehen, warum andere Leute sich sagen "das tue ich mir nicht (noch einmal) an".
      Das Stichwort lautet wie bereits erwähnt "Userbindung" - und es war eigentlich auch nicht mein Plan all diese Sachen an die große Glocke zu hängen, aber in diesem Kontext erscheint es mir dann doch als nötig, meine Erfahrungen soweit mal zu teilen.

      Fangen wir also an:
      1. Der Märchen-Wettbewerb. Ich hab die Geschichte jetzt 20 Mal aus allen Perspektiven erzählt, wer sie jetzt verpasst hat, kann sie in meinem letzten Post nochmal nachlesen.
      2. Der Videospiel-Wettbewerb. So also hier hatten wir ja das Tetris-Drama, das bereits angesprochen wurde, faktisch ist das aber erstmal nicht mein Problem (auch wenn ich dazu natürlich ne Meinung habe). Meines sah anders aus. Das Problem findet sich auf dem Treppchen: Caithlyn und ich hatten beide gleichviele Punkte (inkl. Spannpunkte) erhalten und beide gevotet. Trotzdem ist sie auf dem ersten Platz gelandet und ich auf dem zweiten. Das liegt daran, wie der Vote-Bonus berechnet wird: Caithlyn hatte ihre Punkte auf mehr Abgaben verteilt als ich und bekommt dafür einen höheren Zuschlag. Oder auch eine Art es auszudrücken: Die Formeln im Voterechner befinden Caithlyns Vote für mehr wert als meinen.
        Nachdem ich mich nach diesem ersten Debakel also nicht von den Wettbewerben abgewandt habe, sondern die ganze Aktion noch unterstütze, wird mir das also damit vergolten, dass es mich aufgrund eines unfairen Rechensystems auf den zweiten Platz katapultiert. Cool. Im Moment ist es also so, dass das Vote-Rechensystem votende User unfair behandelt und ohnehin gegenüber Nicht-Votern abstraft. Jeder Teilnehmer, der votet, nimmt einen Wettbewerbsnachteil für sich in Kauf (was btw nicht so sein muss).
        Jetzt weiß ich (und Aker hat es gerade auch gepostet), dass hinsichtlich der Punkteberechnung ohnehin Änderungen geplant sind, möchte aber festhalten: Kiriki-chan und ich haben noch in derselben Nacht ein funktionierendes System erarbeitet - dann stellte ich fest: Mapping hat das gleiche System in grün. Das Problem wäre also durchaus schon vorher lösbar gewesen (und war laut Kri auch bekannt). Es ist jedenfalls von der mathematischen Seite relativ schnell und fair lösbar. Fragt Kiri oder mich, wir haben die ganzen Rechnunen parat.
      3. Der Review-Wettbewerb. Ja also hier war irgendwie der Wurm drin. Es gibt nichtmal ein zugrundeliegendes Problem, irgendwie haben sich hier einfach die Fehler gehäuft, was jetzt natürlich ein bisschen zu Ungunsten des Veranstalters gehen wird.
        Zunächst mal: Meine Abgabe hieß Final Fantasy VII – Ist alles, was glänzt, auch wirklich Gold? Das hatte ich in der entsprechenden Konversation auch über einen h-tag kenntlich gemacht. Der Spoiler im Wettbewerb hieß dann aber nur "Final Fantasy VII", der Titel war einfach als erste Zeile ohne jegliche Formatierung, die ihn als Titel kennzeichnete drin. Das hab ich zum Glück früh gesehen und es dann auch ändern lassen. Dann wurde ich zusammen mit Kiri ja Dritter im Wettbewerb. Das zog dann einige Sachen nach sich: Zunächst hatte ich in der Tabelle weniger Saisonpunkte erhalten als Kiri (das schieb ich mal auf die Software), das wurde dann entsprechend von ihr angesprochen und behoben. Dann wurde meine Abgabe nicht in den Treppchenpost gesteckt. Dann wurde sie in den Treppchenpost gesteckt, aber wieder ohne Titel. Auch das hat Kiri mittlerweile behoben (an der Stelle dann auch Dank dafür, dass sie als Gleichplatzierte sich nicht ins Fäustchen gelacht hat, sondern mit ein Auge drauf hatte - sehr sportlich!)
        Irgendwie summierte es sich bei diesem Wettbewerb also. Jetzt war es zu dem Zeitpunkt zwar so, dass #shiprekt von mir Kritik bezüglich des Wettbewerbs einstecken musste, ich möchte ihm an dieser Stelle aber keine Böswilligkeit unterstellen. Fehler machen wir alle mal, hier waren es nur irgendwie sehr viele zur selben Abgabe, die dementsprechend immer denselben User trafen.
      4. Der History-Wettbewerb. No complaints here! Alles gut gelaufen! Sheo hat mich sogar nachträglich für den Treppchen-Post einen kleinen Fehler nachkorrigieren lassen, das fand ich sehr kulant von ihr und danke vielmals :)
      5. Der ABC-Wettbewerb. Die Geschichte hierzu ist eigentlich schon fast lustig (so im Nachhinein): Wie wir wissen, war Playlist von mir. Das spielt mit englischsprachigen Liedtiteln, die alle zusammen einen Text bilden. Damit befindet es sich - und das war mir bewusst - in einer Grauzone der Regeln, die eigentlich ja deutsche Texte fordern. Grau deshalb, weil es sich hierbei um Eigennamen oder auch Zitate handelt (wie mans nehmen will), die an sich einfach unübersetzbar sind.
        Beim Abgeben war mir etwas bange, aber das Gedicht wurde so genommen. Puh, dachte ich, und freute mich auch etwas, denn das war gerade so um die Zeit dieser großen Feedbackposts. Vielleicht sollte es also doch besser werden und da ich nicht immer nur schimpfen wollte, sondern gute Sachen auch loben, gehe ich also zum Wettbewerbsveranstalter und sage "danke, dass du da kein Drama draus gemacht hast" - "wieso denn drama jetzt?" - "ja wegen des Englischen" - "oh wait... ich glaube, wir haben ein Problem".
        Tja, so kann man sich mit seiner Ehrlichkeit auch selber ans Bein pinkeln.
        Offensichtlich sind wir zum Schluss zu ner Einigung gekommen und dafür bin ich Flocon auch sehr dankbar. Kam dann ja offensichtlich auch gut an. Trotzdem habe ich zwischendurch dann natürlich Blut und Wasser geschwitzt, denn entgegen der Annahme einiger, war es doch Arbeit das zu schreiben. Allein, weil ich mich dafür durch ca. 2000 Songs gewühlt habe.
      Wie gesagt, nicht allen diesen Sachen liegen systematische Probleme zugrunde. Ich denke, Regeln und wie man sie handhabt spielen hier eine Rolle (und will mich dazu nochmal wann anders äußern, dieser Post hat schon genug Zeit verschlungen).
      Worauf ich wie gesagt hinaus will ist: Ich habe jedes Recht, mich zu fragen "wozu tu ich mir den Stress eigentlich an?" Zeitdruck, Leistungsdruck und dann am Ende immer dieses klamme Gefühl "fliegt mir dieses Ding gleich um die Ohren?"
      Und dass es mir so geht, geht auch an anderen Benutzern nicht vorbei, denn - surprise! - wir unterhalten uns auch untereinander, auch darüber, was uns emotional bewegt. Es ist am Ende also nicht so als sei dieser etwas bittere Beigeschmack der Wettbewerbe, der mir hier vermittelt wurde, am Ende auf mich allein begrenzt, selbst wenn man vielleicht sagen könnte "Wenlok hat irgendwie besonders großes Pech mit Wettbewerben."


      Zum Schluss möchte ich noch auf folgende Aussage eingehen, die mich ein bisschen verwirrt hinterlässt.

      Sheogorath schrieb:

      Da wir uns auch unsere Gedanken machen und uns Zeit nehmen, uns mit Problemen und Lösungen vernünftig auseinanderzusetzen, möchte ich zum Rest vorerst noch nichts sagen, da ein paar Dinge sich auch so noch klären könnten. Später dann mehr.
      Ich kann (und will) natürlich niemandem vorschreiben, hier zu posten, möchte dem aber noch einmal das hier entgegenhalten:

      Kräme schrieb:

      Direkt in dem Sinne, dass es hier nicht darum geht, dass ihr Feedback gebt, über das erst einmal das gesamte Komitee intern reden muss/kann/darf/soll, sondern dass es völlig ohne irgendwelchen Deadlines oder Sonstiges ein Gespräch gibt. Und ja: Es ist jedem möglich, hier etwas zu sagen. Des Weiteren kann auch jedes Komiteemitglied auf bestimmte Dinge sofort eingehen, ohne sich erst mit jemand anderen absprechen zu müssen, weswegen - wie gesagt - ein sofortiger und direkter Austausch möglich ist.
      Ich glaube niemand erwartet von euch, dass ich hier jetzt gemeinsam die "perfekte" Lösung vorbringt. Worum es hier gehen soll ist, dass alle gemeinsam das Problem anpacken und zu einem Kompromiss kommen, mit dem sowohl Komitee als auch die weiteren User gut leben können. Die Zeit, uns mit den Problemen und Lösungen vernünftig auseinanderzusetzen, sollten wir alle zusammen genau hier verbringen, dafür ist dieser Thread da.
      Mich beunruhigt aber ein bisschen, dass du sagst, dass es dieser Zeit überhaupt noch groß bedarf. Ich sehe ein, dass es einen Moment braucht, um einen sinnvollen Forenpost zu verfassen. Aber die Problematik als solche ist doch nicht neu? Einige der angesprochenen Vorfälle und Probleme liegen zwei Monate in der Vergangenheit, die Feedbackposts einen - irgendwer wird sich doch hoffentlich des Feedbacks angenommen haben, das abgegeben wurde, und sich Gedanken gemacht haben?? Irgendwas wird doch intern schon seit zwei Monaten diskutiert worden sein? Oder?
      Ich möchte wirklich noch einmal herzlich zur gemeinsamen Diskussion zwischen Komiteelern und Nicht-Komiteelern einladen - eine halbgare Idee, über der wir gemeinsam brüten können, ist besser als gar keine.
      Und wenn Dinge geklärt werden müssen, weil es Unklarheiten gibt, dann fragt doch bitte einfach ganz konkret nach. Dafür sitzen wir hier ja jetzt alle zusammen.
    • Wenlok Holmes schrieb:

      Das Problem wäre also durchaus schon vorher lösbar gewesen (und war laut Kiri auch bekannt).
      Dazu will ich kurz was sagen: Ich habe das Problem vor dieser Saison nie direkt intern angesprochen. Ich habe aber irgendwann, ich weiß nicht, ob ich da schon im Komitee war oder nicht, Rusalka gesagt, dass dieses System seine Fehler hat und ich eine Lösung wüsste, und wurde dann durch verwirrende Ausführungen abgewiesen. Nachdem ich irgendwann Ende 2014, als ich das erste Mal unter dem System zu leiden hatte, auch schon eine kurze Diskussion geführt hatte -- ich weiß jetzt nicht mehr mit wem, und ob es überhaupt ein Komiteemitglied war, aber egal -- und dort ebenfalls abgewimmelt wurde, war ich auch nicht mehr sehr motiviert, das Problem intern darzustellen, da ich das Gefühl hatte, dass ich mit meiner Meinung eh irgendwie allein dastehe, und hab mich halt damit abgefunden. Als ich mit Wenlok dann endlich jemanden hatte, der auf meiner Seite war und meine Ausführungen auch verstand, konnte ich wieder die Motivation fassen, das diesmal doch intern einzubringen und durchzuquetschen, komme, welches dumme Argument auch wolle.

      So, und jetzt ... hatte ich hier eigentlich gestern einen Beitrag angefangen, aber den hat mir der Editor gefressen. Das heißt, Weiteres wird irgendwann anders nachgereicht.
      ~ "Der beste Diplomat, den ich kenne, ist eine feuerbereite Phaser-Batterie." ~
    • Sheogorath schrieb:

      Wenn du es so ausdrückst, entsteht nämlich der Eindruck, dass jeder zweite Wettbewerb mies gelaufen oder schlecht geleitet wäre, und ich glaube nicht, dass das zum Ausdruck kommen soll, denn das stimmt so einfach nicht.
      Der Fehler muss nicht beim einzelnen Leiter liegen, denn davon geh ich auch nicht aus. Es ist schlichtweg das System, was in all den Jahren, in denen es nun schon besteht, nicht unbedingt regelmäßig hinterfragt und verbessert wurde. Veranstaltungen werden für gewöhnlich nachdem sie beendet wurden, einer Qualitätskontrolle unterzogen. (Ach, vermutlich ist der Begriff anders. Medienmarketing ist ne Weile her und meine Berufsschulunterlagen sind bereits im Müll gelandet. Also, keine Garantie auf korrekte Fachbegriffe.) Ich kann mir zwar denken, dass da inzwischen was passiert ist, weil das zu meiner Zeit nicht der Fall war, aber wie "gut" diese Kontrolle ist ... das ist eben die Frage.
      Wie man an den Erfahrungen von @Wenlok Holmes sieht, war das System der Wettbewerbe ein Stolperstein. Und zwar ganzheitlich, von dem Punktesystem -- da kriegen wir ja jetzt ein neues und ich hoffe, dass auch mein beschränktes Hirn dieses endlich mal umreißen wird! -- bis über die Orga. Ich sehe das Problem hieran: im Komitee wurde nie die berühmte Frage gestellt: wie können wir es besser machen? Stattdessen hat man sich lediglich für jede Saison neue Themen herausgesucht, aber nie viel an der Orga verändert. (Checklisten, was ein Leiter alles tun soll, wurden mühevoll zu meiner Zeit eingeführt! Weil jedermann dachte: ach Wettileiter, logisch, kann ich. Ja, eben nicht.)

      Wenlok Holmes schrieb:

      Worauf ich wie gesagt hinaus will ist: Ich habe jedes Recht, mich zu fragen "wozu tu ich mir den Stress eigentlich an?" Zeitdruck, Leistungsdruck und dann am Ende immer dieses klamme Gefühl "fliegt mir dieses Ding gleich um die Ohren?"
      Und dass es mir so geht, geht auch an anderen Benutzern nicht vorbei, denn - surprise! - wir unterhalten uns auch untereinander, auch darüber, was uns emotional bewegt. Es ist am Ende also nicht so als sei dieser etwas bittere Beigeschmack der Wettbewerbe, der mir hier vermittelt wurde, am Ende auf mich allein begrenzt, selbst wenn man vielleicht sagen könnte "Wenlok hat irgendwie besonders großes Pech mit Wettbewerben."
      Könnte das die Untergrundorganisation sein, nach der ich gesucht habe?
      Ich bin ja überrascht, dass diese ganzen Dinge irgendwie früher nicht so aufgekommen sind. Jedenfalls kann ich mich nicht dran erinnern, dass wir da so viele Probleme hatten. Also entweder wurde das von den Teilnehmern einfach nicht publik gemacht oder ... ich weiß nicht, das System ist in den letzten Jahren doch irgendwo kaputt gegangen. Das Punktesystem war immer ein Thema, klar, aber ansonsten war die Orga soweit in Ordnung. Deshalb, wow, dass sich das so häuft.

      Kiriki-chan schrieb:

      Als ich mit Wenlok dann endlich jemanden hatte, der auf meiner Seite war und meine Ausführungen auch verstand, konnte ich wieder die Motivation fassen, das diesmal doch intern einzubringen und durchzuquetschen, komme, welches dumme Argument auch wolle.
      Das lässt ziemlich tief blicken, was die Kultur im Komitee betrifft. Eigentlich sollten alle an Verbesserungen interessiert sein. Zwar muss ich grad beim Punktesystem sagen: ich hab da nie durchgeblickt, weil mir bei Zahlen sofort der Kopf schwirrt. Aber im Komitee sind bestimmt Leute, die der höheren Mathematik fähig sind. Deshalb bin ich jetzt schon bissl geschockt. Teamwork done wrong?

      Wenlok Holmes schrieb:

      Aber die Problematik als solche ist doch nicht neu? Einige der angesprochenen Vorfälle und Probleme liegen zwei Monate in der Vergangenheit, die Feedbackposts einen - irgendwer wird sich doch hoffentlich des Feedbacks angenommen haben, das abgegeben wurde, und sich Gedanken gemacht haben?? Irgendwas wird doch intern schon seit zwei Monaten diskutiert worden sein? Oder?
      °hüstl° Gut, ich will hier nicht zu sehr aus dem Nähkastl plaudern, weil ich nicht mal weiß, ob ich das darf. (Obwohl, eigentlich wär's ah scho wurscht, gell?) Deshalb versuch ich's mal so: ich bin mir sicher, die Kritik ist intern eingeschlagen wie eine Bombe. Und es gab sicherlich einige Äußerungen dazu. Ob das Feedback allerdings "systematisch" und "wertfrei" durchgearbeitet wurde, ist eine andere Frage, die ich nicht beantworten kann. Das Komitee ist in der Theorie leistungsfähig. Das haben sie mir bewiesen. Allerdings hat diese Leistungsfähigkeit scheinbar auch ihre Grenzen. Und hier ist vielleicht die Größe des Komitees der Knackpunkt: man muss auf zu viele Leute warten. Und @Caroit hat ja bereits erwähnt, dass sie aufgrund der Uni verhindert ist und im Komitee sind viele Studenten, die natürlich in Prüfungsphasen wichtigeres zu tun haben. Und das ist absolut ok! Und deshalb denk ich mir, dass viele Faktoren zusammengekommen sind, die eben dafür sorgen, dass das so lang dauert. Ob man daran was ändern kann ... ich weiß es nicht, weil ich grad nicht weiß, wie ich das formulieren soll, damit es richtig verstanden wird. Eventuell bräuchte man da auch eher die Meinung eines Komiteemitgliedes.
      Avatar made by @Rusalka <3
      Stories are our gifts to a world that doesn’t see us. -- Sarah Black
      Evolis großes Abenteuer | Vom stillen See erklang, der Nymphengesang ~
      Erscheint Mai 2017: Wunschstern
    • Sorry, wenn ich jetzt auf niemanden wirklich eingehe, aber ich werde jetzt etwas schreiben, das mir nicht leicht fällt, auch wenn es das wohl eigentlich sollte. Kurz gesagt muss ich etwas erklären, Fehler eingestehen und um Verzeihung sowie Verständnis bitten, auch wenn ich mir bei letzterem nicht sicher bin, ob ich das verdient habe.
      Im Vorfeld, auch wenn ich zuversichtlich bin, dass das jedem klar ist: Das übrige Komitee hat mit meinen Fehlern nicht das Geringste zu tun. Das habe ich ganz allein zu verantworten, niemand sonst.
      Um es nicht weiter unnötig spannend zu machen - vielleicht können sich das einige jetzt j auch sowieso schon denken: Es geht um das Gedicht, was ich im letzten Wettbewerb eingereicht hatte und um das, was ich nach Ende des Votes dazu gesagt hatte. Denn - ich habe bei letzterem gelogen, das heißt: Die Aussage, dass ich die User damit nicht beleidigen wollte, ist wahr. Ich habe das Gedicht nicht geschrieben, um meinem Frust über die Situation Luft zu machen. Aber ich habe gelogen, als ich gesagt habe, dass mir die Zweideutigkeit, die das Gedicht besitzt, nicht aufgefallen wäre. Ich wusste, dass es geeignet dazu ist, die User zu beleidigen und ich habe es in vollem Bewusstsein dieses Umstands abgeschickt. Ich setze an der Stelle mal die eigentliche Interpretation des Gedichts und ein bisschen von seiner Entstehungsgeschichte in einen Spoiler, falls es jemanden interessiert - natürlich kann ich nicht verleugnen, dass ich mir auch erhoffe, dass dadurch deutlich wird, dass meine Motivation nicht war, die User - also euch - zu beleidigen.
      Spoiler anzeigen

      Als ich das Gedicht schrieb, hatte ich zunächst im Sinn, irgendein Unsinnsgedicht zu schreiben, was sich einfach lustig liest. Der Titel sollte dabei idealerweise irgendetwas leicht Hochgestochenes sein, was absolut nichts mit dem Gedicht zu tun hat. Vor diesem Hintergrund entstand dann auch der erste Vers des Gedichts und eigentlich auch der Satz, der sich durch die Anfangsbuchstaben bilden sollte. Dann aber kam mir eben auf dieser Basis ein ganz anderer Gedanke und den habe ich umgesetzt - es geht eben um Kritik an politischer Diskussionskultur und so weiter.
      Nun also quasi der "Schlüssel" zu dem ganzen Kram:
      Falsche Titel sind beschissen;
      War das also vorher noch ein Vers, der sich auf das Gedicht bzw. seinen Titel selbst beziehen sollte, ist es nun ein wenig abstrakter: Mit den "Titeln" sind im Grunde die Titel gemeint, die man sich gerne in einer Diskussion selbst gibt, wenn man besser dastehen will - auch wenn sie nicht explizit ausgesprochen werden, sind damit so Sachen wie "Verteidiger der Meinungsfreiheit" gemeint. Also im Grunde Kritik an einem (objektiv falschen) Selbstverständnis von z.B. Populisten. Gerne inszenieren sich diese auch als mutige Tabubrecher, womit wir zum nächsten Vers kommen:
      Regeln werden nicht zerrissen.
      Es ist ein typischer Move, ein Tabu herbeizureden ("Heute darf man ja gar nicht mehr patriotisch sein!!11") und es dann zu brechen - zack, man ist der mutige Tabubrecher. Da solche Tabus aber gar nicht existieren, von offizieller Seite schon gar nicht, wurde damit gar nichts gebrochen.
      Es geht mir auf den Sack.
      Bedarf wohl keiner Erklärung.
      In Hass und Zorn steht nun vereint
      Heerschar, die nicht denkt, bloß meint.
      „Erhebet euch!“, ist ihr Gesang.
      Kann man wohl zusammen abhaken - effektiv sind die netten kleinen Montagsspaziergänge gemeint, wenn auch nicht nur; man kann es gerne auf die ganzen doofen Facebookgruppen und ähnliche Demonstrationen und Aufmärsche ausweiten. Zweiter Vers spielt insbesondere auf die dämliche Verteidigung einer Meinung durch den Verweis auf die Meinungsfreiheit an - es gibt keine armseligere Rechtfertigung einer Meinung als zu sagen, dass man - wie es der Fall bei so ziemlich jeder anderen Meinung ist - für ebendiese staatlich nicht verfolgt werden kann.
      Ich würde sie so gerne hassen,
      Trotzdem kann ich es nicht lassen
      Fair mir alles anzuschauen
      Und dem mangelnden Vertrauen
      Einen festen Grund zu suchen
      Reicht es doch nicht zu verfluchen.
      Und das bezieht sich nun ein wenig auf die Frage, wie man allgemein noch mit den entsprechenden Leuten umgeht. Klar kann man einfach sagen "Okay, die sind alle dumm/unmenschlich/whatever" und das mag in vielen Fällen auch stimmen, aber im Endeffekt ist es wohl dann doch eine Pflicht, die Diskussion trotzdem zu suchen, sich durch den Kopf gehen zu lassen, was die wollen und so weiter und so fort. Danach kann man ja immer noch sagen, dass sie halt trotzdem dumm sind, wenn man zu dem Schluss gelangt ist. Nichtsdestoweniger gibt es, wenn man jetzt von Fremdenfeindlichkeit weggeht und mehr zu anderen Gründen der Frustration der entsprechenden Leute geht, eventuelle sogar valide Rechtfertigungen für eine Unzufriedenheit, die sich aber natürlich trotzdem nicht darin äußern sollte, dass man jetzt Rechtspopulisten hinterherläuft oder auf alles Fremde schimpft. Als Beispiel könnte man hier jetzt anführen, dass soziale Ungleichheit in unserem Land durchaus zugenommen hat - schon etwas, was man doch gerne geändert sehen würde. Aber das führt jetzt zu weit.

      Ach…
      Es erzeugt nur Müdigkeit,
      Höre ich die Streitigkeit.

      Das wiederum ist dann aber die Resignation, die sich oft einstellt, wenn man mit oben erwähnten Leuten diskutiert. Ich habe derartige Diskussionen selbst geführt, mitangehört ("hören" ist hier durchaus in der doppelten Bedeutung zu verstehen, dass man nur etwas mitanhören oder aber natürlich selbst auch Teil der Diskussion sein kann, in der man dann logischerweise auch die Meinung des anderen hört, welche dann aber mehr einen Streit als eine Diskussion einzuleiten scheint) oder gelesen. Irgendwann stellt sich oft einfach eine Ermüdung ein, der Geduldsfaden gegenüber einer oftmals emotionaleren und weniger sachlichen Argumentation droht zu reißen und es erschöpft einen nur.
      Ist es wirklich schon so weit?
      Reicht nicht mehr die Fröhlichkeit?
      Geht es nicht auch ohne Zorn?
      Erblicke ich noch Licht da vorn?
      Das ist dann natürlich noch einmal eine Zusammenfassung der Diskussionskultur (halt voller Zorn), aber auch die generelle Frage: Wird es vielleicht noch besser? Diese Frage habe ich unbeantwortet gelassen, weil sie für mich selbst nicht beantwortbar ist - es ist lange Zeit eben nicht besser geworden, auch wenn sich in jüngster Zeit zumindest die Stimmung ein wenig abgekühlt haben könnte. Die Frage ist natürlich auch ein wenig anklagend formuliert.
      Nun…
      Deutlich hat es mich verletzt
      Was man heut entgegensetzt.
      Während das "Nun..." halt eben eine Art kurze Pause und Luftholen vor der Konklusion darstellt, beziehen sich die beiden anderen Verse auf die "Enthemmung", die man an vielen Stellen beobachten kann. Was da manchmal für Dinger kommen, ist echt heftig; ich muss aber wahrscheinlich jetzt nicht Beispiele für Menschenfeindlichkeit geben oder so.
      Aber wenn Humor versagt,
      Satire bitter weiterklagt.
      Und das wiederum hat für mich mehr eine persönliche Bedeutung. Ich mag Humor, ich mag Satire und an diesen beiden Objekten kann man oftmals wunderbar etwas erkennen. Wie Mark Twain mal gesagt haben soll, ist die Quelle des Humors eigentlich nicht die Freude, sondern der Kummer bzw. eben die Bitterkeit. Die Aussage ist hier so gemeint, dass der Satire selbst den eigentlichen Humor verliert und stattdessen eher bitter klingt - die Betonung liegt also vor allem auf dem Wort "bitter". Ich kann hier zum Beispiel auf einige Satiren von Ephraim Kishon verweisen - er hat vieles über einfache alltägliche Dinge geschrieben, als er aber einen Vorstoß auf die politische Ebene wagte, ist aus seinen Werken zum Beispiel zum Sechstagekrieg (er ist ein israelischer Satiriker, dessen Geschichten aber gerade in Deutschland sehr gut angekommen sind) eigentlich vor allem eins herauszulesen: Bitterkeit. Und einen ähnlichen Verlauf bemerke ich zum Teil in der Satirelandschaft - nicht unbedingt bei der Heute-Show, aber in anderen Medien schon. Mag auch ein subjektiver Eindruck sein, aber das ist hier wohl nicht von Belang.
      Die übergreifende Botschaft aus den Versanfängen bezieht sich dann noch einmal darauf, wie sich manche hohl die Freiheit auf die Fahnen schreiben und dann eigentlich wenig Ahnung davon haben und nicht einmal wissen, was sie genau denn für eine Freiheit meinen und von dieser allgemein auch eher wenig verstehen.
      Der Titel dann wiederum ist vermutlich auch selbsterklärend in dem Zusammenhang.

      So weit, so Goethe. Ha... Ha...
      Die User wollte ich, wie hoffentlich deutlich wird, keinesfalls einfach an die Stelle der Populisten und Idioten setzen. Nun ist mir aber, wie bereits erwähnt, beim Schreiben doch aufgefallen, dass das Gedicht genauso verstanden werden könnte. Nun wäre das Abschicken des Gedichts unter diesen Umständen vielleicht noch in mancherlei Hinsicht vertretbar gewesen, wenn man der Ansicht ist, dass die eigentliche Intention zählt - ich halte diesen Gedanken nicht für zwangsläufig falsch, aber er ist in praktischer Sicht natürlich auch irgendwo problematisch, da einerseits schwer zu beweisen ist, was die "wirkliche" Intention ist und das Gedicht andererseits wohl trotzdem eine Beleidigung sein kann, auch wenn sie als solche nicht gemeint war; zumindest kann man die Gefühle von dem, der sich beleidigt fühlt, nicht einfach außer Acht lassen, aber ich schweife ab. Eine derartige Situation lag nämlich ohnehin nicht vor, denn ich habe diese ungewollte Doppeldeutigkeit zu einem Teil des Gedichtkonzepts gemacht und somit schließlich komplett in meine Kalkulation miteinbezogen. Wie wenn man einen Schachzug macht, mit dem man ein bestimmtes Ziel verfolgt und dann plötzlich feststellt, dass man dadurch einen weiteren, besonders stark erscheinenden Zug machen kann, den man vorher nicht gesehen hatte. Gut, der Vergleich ist möglicherweise nicht wirklich hilfreich, aber egal.
      Was wollte ich also nun erreichen, wenn ich es unterlasse, diese Zweideutigkeit zu beseitigen? Nun, effektiv waren es zwei Dinge und leider hat das erste dann doch ein bisschen mit der Kritik zu tun, die in letzter Zeit am Komitee geäußert wurde. Damit meine ich aber nicht, dass diese ungerechtfertigt gewesen wäre. "Postfaktisch" war sie sicher nicht. Was mich ein wenig gestört hat, war zum Teil der Ton der Kritik, da ich da manchmal das Gefühl hatte, dass uns da nicht mangelnde Aktivität und auch Inkompetenz vorgeworfen wird (was ich verstehen kann), sondern dass uns auf einer fundamentalen Ebene schon misstraut wird, was viel stärker ist (und was ich nicht mehr so gut hätte verstehen können).
      Nun dachte ich mir, dass die Veröffentlichung des Gedichts als Nebeneffekt ähnlich einem Test werden würde, ein Test der Reaktion, die mir vielleicht Aufschluss über diesen Punkt hätte geben können. Mein Gedanke war: Wenn jemand wirklich, wirklich stur und radikal darauf beharrt hätte, dass dieses Gedicht absolut nicht anders verstanden werden kann als eine Beleidigung der User, dies also als eine Gewissheit und nicht als eine Möglichkeit dargestellt hätte, dann wäre ich davon ausgegangen, dass hier eher ein tieferes Misstrauen vorhanden ist. Um es zu betonen: Dem Gedicht keine Punkte zu geben (was sowieso eine Vielzahl unterschiedlicher Gründe haben kann), hatte ich natürlich im Gegensatz dazu nicht als problematisch angesehen. Auch nicht, wenn jemand - und das war in einem Vote ja tatsächlich auch der Fall - auf die Möglichkeit hingewiesen hätte, dass es bewusst auf eine Beleidigung abzielt und angemerkt hätte, dass das unter aller Sau wäre. Entscheidend wäre auch hier eben der Ton und die Art der Reaktion gewesen.
      Der aber eigentlich sogar wichtigere Punkt für mich war noch einmal ein ganz anderer: Wie ja hervorgegangen sein dürfte, richtet sich das Gedicht effektiv an - nun ja, wird in dem Spoiler oben hoffentlich deutlich. Die Sache ist nun: Jemand, der in der beschriebenen radikalen Weise auf das Gedicht reagiert hätte, wäre meiner Ansicht dann doch in der Zielgruppe des Gedichts gewesen. Und das war ein Gedanke, der mir echt Spaß machte und mir in gewisser Hinsicht genial vorkam (damals zumindest): Erst durch eine bestimmte Reaktion auf das Gedicht kann sich der Leser in diese Zielgruppe hineinbewegen. Er muss sich, bildlich gesprochen, den Schuh mit aller Verbissenheit anziehen, damit er passt. Effektiv also würde sich das Gedicht am Ende seine eigene Zielgruppe schaffen bzw. in Kombination mit dem "Test" diese eindeutig von den "Guten" abgrenzen.
      Das waren nun die Gründe, wegen denen ich es unterlassen habe, diese Zweideutigkeit noch irgendwie rauszudichten und stattdessen mir sogar noch zu Nutze zu machen. Am Ende freilich war das Resultat das, was ich erhofft und eigentlich auch erwartet hatte: Niemand hat sich in dieser Zielgruppe platziert, der "Test" wurde also auch "mit Bravour gemeistert".
      Allerdings will ich mich mit alldem jetzt nicht rausreden und hoffe, dass es auch nicht so rüberkommt. Denn am Ende steht nun einmal doch, dass ich die User zwar nicht beleidigen wollte, sich aber anscheinend dennoch einige (und das auch völlig zu Recht) dadurch beleidigt gefühlt haben. Tatsächlich könnte man wohl auch so weit gehen zu sagen, dass ich die User nicht beleidigen wollte, aber irgendwo dann doch beabsichtigt habe, dass sie sich beleidigt fühlen. Das alles war schlussendlich eine bewusste Provokation, daran ist auch nichts schön zu reden. Ohnehin - wenn ich hätte herausfinden wollen, wie genau die User zum Komitee stehen, wäre es wohl das einzig Richtige gewesen, mehr zu kommunizieren (was hier hoffentlich gerade geschieht), nicht aber so ein kleiner manipulativer Trick. Und deswegen, tja - also, spätestens seit Sonntag habe ich mich immer mieser gefühlt, zumal dann eben noch die Verfehlung einer Lüge dazukam. Warum ich die überhaupt erzählt habe, weiß ich nicht genau. Es kann sein, dass ich dadurch gehofft hatte, schlicht die Situation auch für alle anderen zu entschärfen, aber ich kann nicht ausschließen, dass ich damit nur mich selbst retten wollte - und egoistische Lügen sind mitunter eines der schlimmsten Dinge. Das Gedicht geschrieben und abgegeben zu haben halte ich mittlerweile für einen Fehler, was auch daran liegt, dass ich mich in eine Situation manövriert habe in der ich, um es schematisch darzustellen, A geschrieben und damit B intendiert habe, gleichzeitig aber für die ebenfalls implizierte Bedeutung C kritisiert werden kann (und ja eigentlich auch wurde), was wiederum auch irgendwo Absicht war. Man wird sicherlich merken, zu welchem Konzept, das mehrmals in unserer heutigen Politik herumgegeistert hat, meine Situation Parallelen aufweist - und diese Parallelen sollten wohl nicht nur mir gruselig vorkommen.
      Insgesamt - ich weiß nicht, ob irgendeiner zu dem Schluss kommen wird, dass das, was ich gemacht habe, noch auf irgendeine Art als gerechtfertigt betrachtet werden kann. Wenn ja, würde es mich natürlich freuen, aber da ich selbst nicht dieser Ansicht bin, muss ich an der Stelle schlicht sagen: Es tut mir leid. Wenn ihr sauer auf mich sein wollt: Ihr habt allen Grund dazu.
      Im Grunde genommen ist in jeder Situation die Wahrscheinlichkeit 50:50. Entweder es passiert, oder es passiert nicht.

      Aber die Wahrscheinlichkeit steht 90:10 gegen dich.
    • @Wenlok Holmes: Danke zunächst einmal für die Erläuterung dieser Aussage, sie hat ein paar Dinge etwas klarer gemacht. Ich persönlich denke tatsächlich, dass da auf einen relativ kurzen Zeitraum vieles zusammengekommen ist. Größere und kleinere Probleme, und dass das für jemanden, der neu irgendwo reinkommt, sehr unangenehm ist, ist verständlich. Mir scheint allerdings, dass du manche Dinge anders aufgenommen hättest, wenn sie sich nicht in der Nähe größerer Probleme wie etwa beim Märchenwettbewerb ereignet hätten. So summieren sich die Kleinigkeiten noch dazu und mögen einen negativeren Eindruck hinterlassen, als sie in einer 'ruhigeren' Situation würden. Ich hoffe, man versteht, was ich meine: In unterschiedlichen Kontext können bestimmte Dinge ganz anders ins Gewicht fallen. Die kleineren Probleme sind für mich also kein grundsätzlicher Indikator dafür, dass am System grundlegend etwas nicht stimmt. Aber zu dem Punkt möchte ich später im Post noch etwas sagen, weil das dort ganz gut passt.

      Wenlok Holmes schrieb:

      Mich beunruhigt aber ein bisschen, dass du sagst, dass es dieser Zeit überhaupt noch groß bedarf. Ich sehe ein, dass es einen Moment braucht, um einen sinnvollen Forenpost zu verfassen. Aber die Problematik als solche ist doch nicht neu? Einige der angesprochenen Vorfälle und Probleme liegen zwei Monate in der Vergangenheit, die Feedbackposts einen - irgendwer wird sich doch hoffentlich des Feedbacks angenommen haben, das abgegeben wurde, und sich Gedanken gemacht haben?? Irgendwas wird doch intern schon seit zwei Monaten diskutiert worden sein? Oder?
      Ich möchte wirklich noch einmal herzlich zur gemeinsamen Diskussion zwischen Komiteelern und Nicht-Komiteelern einladen - eine halbgare Idee, über der wir gemeinsam brüten können, ist besser als gar keine.
      Und wenn Dinge geklärt werden müssen, weil es Unklarheiten gibt, dann fragt doch bitte einfach ganz konkret nach. Dafür sitzen wir hier ja jetzt alle zusammen.
      Halt, Moment. Ich wollte damit nur sagen, dass wir nicht Däumchen drehen und nichts tun und darauf hinweisen, dass es allgemeinere Punkte gibt (Arbeitsstand z.B.), zu denen wir noch etwas sagen werden und das es für mich keinen Sinn macht, dazu jetzt schon etwas loszuwerden. Wir arbeiten intern durchaus an den Problematiken und an manchen auch schon etwas länger. Und auch, wenn wir manchmal sicherlich schneller sein könnten, lassen wir doch nichts bewusst schleifen, sondern gehen die Optionen mit Sorgfalt durch und wägen ab, was wir wie umsetzen könnten.
      Was ich sagen wollte, war: Ich äußere mich hier noch nicht, weil sich ein paar Punkte vielleicht von selbst klären und das sonst ein bisschen durcheinander gehen würde, mehr nicht.


      Cyndaquil schrieb:

      Es ist schlichtweg das System, was in all den Jahren, in denen es nun schon besteht, nicht unbedingt regelmäßig hinterfragt und verbessert wurde.

      Cyndaquil schrieb:

      wie können wir es besser machen?
      Doch, das haben wir durchaus. Wir haben über die Jahre immer wieder Feintuning betrieben, um die Saisons (schrecklicher Plural ...) den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Für meinen Geschmack manchmal etwas zu sehr, aber wir haben durchaus regelmäßig Ideen und Konzepte besprochen, was geändert werden kann. Das Grundkonzept hat eigentlich auch immer gut funktioniert, und dass es hier aufgrund einer Häufung von Unstimmigkeiten zu größerer Unzufriedenheit kommt, ist schade. Meine eigene Auffassung ist, dass das System im Allgemeinen nicht das größte Problem ist - es ist einfach viel auf einmal passiert, darin sehe ich das Kernproblem. Ich schließe nicht aus - womit ich an meinen ersten Absatz anknüpfen möchte - dass man mit sich wandelnden Wünschen und Bedürfnissen etwas anderes braucht. In jede Zeit und in jeder 'Kultur' oder Gemeinschaft bestehen eigene Bedürfnisse und nicht jedes System funktioniert überall und zu jederzeit gleich gut. Aber auch, wenn man mich jetzt steinigt: Ich als Userin habe mit dem System keine Probleme und würde mich auch damit sehr wohl fühlen, einfach die aktuellen Problematiken anzupacken anstatt das komplette Konstrukt umzuschmeißen. Aber wir werden sehen, wohin uns der Weg noch führt


      Cyndaquil schrieb:

      Das lässt ziemlich tief blicken, was die Kultur im Komitee betrifft. Eigentlich sollten alle an Verbesserungen interessiert sein. Zwar muss ich grad beim Punktesystem sagen: ich hab da nie durchgeblickt, weil mir bei Zahlen sofort der Kopf schwirrt. Aber im Komitee sind bestimmt Leute, die der höheren Mathematik fähig sind. Deshalb bin ich jetzt schon bissl geschockt. Teamwork done wrong?
      Ich finde nicht, dass etwas tief blicken lassen sollte, wenn man nur eine Seite der Geschichte kennt oder vielleicht nicht alles. Ich meine damit nicht, dass Kiri etwas falsch darstellen könnte o.Ä. - Mewtu bewahre - aber grundsätzlich ist es besser, wenn man ein größeres Bild hat, bevor man ein Urteil fällt. Mich z.B. überrascht das gerade ein wenig und mich würde auch interessieren, was damals denn genau passiert ist, weil ich mich spontan an keinen Vorfall erinnern kann.
      "That is not dead which can eternal lie,



      And with strange eons even death may die"
    • @Sheogorath
      Beim ersten Fall weiß ich nicht mehr, wer das war. Beim zweiten Fall weiß ich nicht mehr, wann das war. Es war 2015, okay, aber sehr präzise ist das nun nicht. Und ich erinnere mich nach all der Zeit auch schlicht an keine Details mehr -- außer, dass ich damals mindestens im zweiten Fall explizit meinen Lösungsansatz, den ich mir dann mit Wenlok wieder-erarbeitet habe, genannt habe.
      Nun muss ich dazu sagen, dass ich vor allem als Neuling im Komitee noch sehr scheu war, was interne Vorschläge anging. Dass dies vor allem dann umso mehr greift, wenn ich schon zwei Rückschläge in dem Thema hinter mie habe, sollte wohl verständlich sein.
      Und, das muss ich nun ebenfalls zugeben, bei der Planung der Saison 2017 hatte ich dieses Problem schlicht nicht auf dem Schirm, sonst hätte ich es locker auf die Tagesordnung gesetzt.
      ~ "Der beste Diplomat, den ich kenne, ist eine feuerbereite Phaser-Batterie." ~
    • Da ich aus persönlichen Gründen in diesem Bereich einfach nichts beitragen kann momentan, wird das hier um einiges kürzer und weniger relevant ausfallen. Weil ich einfach vieles nicht erfasst habe.

      Etwas was mich schon immer gestört hat, ist das Voteverhalten. In einem Wettbewerb nur jene Votes kommentieren zu müssen denen man Punkte verleiht ist Zeitsparend, ja. Aber ehrlich gesagt... warum? Was bringt mir das als schlechter Schreiber wenn all die guten SchreiberPunkte bekommen? Wenn ich Glück haben muss, dass sich jemand vielleicht erbarmt, mal zu einer nicht so guten Abgabe was zu sagen (was übrigens passiert, das freut dann natürlich umso mehr)? Wo ist da der Lerneffekt? Es ist wirklich SO unheimlich niederschmetternd wenn nur die Guten die ganze Aufmerksamkeit und sogar noch Tipps (!) bekommen, und sich so die Kluft vergrößert. Klar, ich kann nicht verlangen, dass jemand bei 20 Abgaben zu jeder was sagt - das würde einige Voter abschrecken und es gibt auch Umwege um das Dilemma (Einzelwerke-Topic). Aber ich wollte einfach trotzdem mal sagen, dass mich etwas schon permanent bedrückt hat. Jetzt oder nie, jedenfalls.

      (Führt euer Eliten-Gespräch fort, beachtet mich nicht nicht zu sehr.)
    • Es ist spät und ich muss auf den Rest morgen antworten, das schaffe ich heute nicht mehr, aber ich möchte gerne @Kukkisa noch einmal ausdrücklich für seinen Beitrag danken.
      Die Klammer am Ende ist insofern nicht ganz falsch, dass es natürlich irgendwo auch n "bigger picture" gibt, um das es hier iwie geht, das stimmt, trotzdem finde ich solche Beiträge auch wertvoll.

      Ich erkenne das von dir beschriebene Problem total an, habe auf Anhieb aber natürlich auch keine Patentlösung parat. Man kann, glaube ich, niemandem abverlangen alles in voller Ausfürhlichkeit zu kommentieren. Ich selbst bin da nicht unschuldig, denn oftmals kommentiere ich als Teilnehmer nur die bepunkteten Sachen, weil ich sonst ja auch verraten muss, was von mir ist (oder es verreißen und das mag ich dann auch nicht, das kann iwie nur Kiri besonders gut).
      Hilfreich wäre hier mit Sicherheit Unterstützung des Komitees, wenn da die Leute, die meist nicht teilnehmen zumindest feedbacken könnten, das wäre sicher nicht verkehrt, ABER man kann die Verantwortung auch nicht komplett abwälzen. Da sind tatsächlich eigentlich schon alle gefragt und deshalb freut mich dein Beitrag, weil er zumindest ein Bewusstsein für die Problematik weckt (zumindest bei mir und dann hoffentlich vllt auch bei anderen und vllt werden wir uns beim nächsten Vote ja dran erinnern).

      Ansonsten würde ich aber vllt folgendes epfehlen: Wenn man nun also relativ schlecht in einem Wettbewerb abschneidet, aber auch keine hilfreichen Kommentare gekriegt hat, kann man so wie andere Re-Kommis zum Schluss posten ja einfach auch mal um Kommentare bitten. Also sich wirklich hinstellen und sagen "ich hab hier schlecht abgeschnitte und würde mich gerne verbessern, kann mir jemand bitte sagen, wie?" und dann erbarmt sich hoffentlich der ein oder andere und greift einem da unter die Arme.
      Zumindest meiner Erfahrung nach sind die meisten Leute hier sehr nett und hilfsbereit, es hilft nur manchmal, auch auf sie zuzugehen :grin:
    • @Kukkisa:

      Kukkisa schrieb:

      Etwas was mich schon immer gestört hat, ist das Voteverhalten. In einem Wettbewerb nur jene Votes kommentieren zu müssen denen man Punkte verleiht ist Zeitsparend, ja.
      Ich selbst kommentier aus zeitlichen Gründen auch in der Regel nur die Abgaben, die ich auch bepunkte. Früher hab ich dann immer noch dazu geschrieben, dass wenn ich eine Abgabe nicht kommentiert habe, der Autor sich aber Feddback wünscht, er mir gerne schreiben kann. Also wenn sich jemand einen Kommentar wünscht, kann er mir auch jederzeit gerne privat schreiben (und das gilt allgemein und nicht nur bei Wetti-Abgaben). Wenn ich jemandem einen Kommi verspreche, kann das zwar auch noch ein bisschen dauern, bis er kommt, aber ich hab es dann auf jeden Fall auf dem Schirm und es kommt dann auch noch einer.